„E-Universität“

Das zweite Leben der Hochschulen

Deutschlands Universitäten gehen ins Netz. E-Learning und Podcampus, Feeds und Vlogs sind die Schlagworte. Aber nicht allen Hochschullehrern
ist die neue Offenheit angenehm – und längst nicht alle Studenten sind Computer-Cracks. Von Dorte Huneke

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Januar 2008 08:58

Elearning an der Uni: Positive Erfahrungen

Alberto Perez-Bouza (apbouza)

Guten Tag!
Ich bin selber Dozent an der Universität und teste zur Zeit intensiv die neue Medien, um den Inhalt der Lehre zu verbessern.
In diesem Semester habe ich zum ersten Mal Vorlesungen auf Video aufgenommen und frei ins Netz gestellt. Die Resonanz der Studierenden ist sehr positiv. In der Vorlesung sind sie entspannt und aufmerksam, denn sie wissen, sie können in Ruhe zu Hause alles noch ein Mal hören und den Inhalt direkt überprüfen (mit Büchern oder mit dem Internet). Ausserdem zeige ich freies Bildmaterial aus dem Internet, damit sie das Suchen der Information mit neuen Methoden (v.a. Google und Wikipedia) lernen, jedoch immer unter dem Vorbehalt der nicht überprüften Inhalte. Dazu kommt, dass ich den "standard" Inhalt relativ zügig erklären kann, und so bleit Zeit für mehr Fragen, Fallbeispiele etc.
Sie können sich über iTunes abonieren und die Vorlesungen problemlos auf den iPod aufladen.

Mit freundliche Grüßen

Dr. med. Alberto Perez-Bouza
Institut für Pathologie der RWTH Aachen

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