|
|
|  |
| Lesermeinungen zum Beitrag |
Aus dem Artikel: "Ein wahres Blitzlichtgewitter" Wer spektakuläre Experimente bietet, darf sich der Aufmerksamkeit vieler Schüler sicher sein. Das ist eine alte Erkenntnis, und viele Unterrichtseinstiege fußen auf dem Prinzip des Zum-Staunen-Bringens.
Soweit so gut. Es ist aber auch bekannt, daß die Wirkung solcher Einlagen schnell verpufft und daß sich die meisten Schüler spätestens dann gelangweilt abwenden, wenn die Frage "Warum ist das so?" gestellt wird. Ganz schlimm wird es, wenn die Schüler erkennen (müssen), daß man zum genaueren Verständnis auch noch Mathematik benötigt. Dann ist es mit der anfänglichen Begeisterung plötzlich vorbei. Wir mögen Mühe haben, dies zu akzeptieren; aber es ist leider so.
Auch potentielle Studenten lassen sich mit den Werbemethoden wohl kaum einfangen. Ihnen ist natürlich klar, daß sie mit einigen Vorführ-Bonbons geködert werden sollen und daß sich die Sache später, wenn im Hörsaal über Drehmomentgleichgewichte oder Maxwellsche Differentialgleichungen referiert wird, ganz anders gestaltet.
Knallexperimente jeglicher Art verfehlen meist die beabsichtigte Werbewirkung. |  | | | |
| 1 Lesermeinungen | |
|  |
|
 |
|