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für Menschen mit Krankheiten wird es schwieriger im Studium Im Zuge der grossen Reform zum Bachelor - und Mastersystem werden die Studienbedingungen für Menschen mit Krankheiten schwieriger, insbesondere für Studenten deren Krankheitsgeschichte so gelagert ist, dass sie es nicht amtlich mit "Brief und Siegel" (also Anerkennungsstatus als Behinderter durch das Versorgungsamt), belegen können. In Mainz und in Koblenz ist eine absolut rigide Anwesenheitspflicht von nur 2 maligen erlaubtem Fehlen pro Semester eingeführt worden die auch mit entsprechenden rigiden Kontrollmassnahmen überprüft wird. Dies bedeutet, dass Studenten mit deutlichen Gesundheitsproblemen hier sehr leicht ins Messer laufen, am schlechtesten stehen die da, die keinen Behindertenstatus nachweisen können. Ich finde extrem, dass Studenten heute weniger Spielraum haben als ein normaler Arbeitnehmer, für mich macht diese Studiengestaltung einen Lagereindruck. In Hessen mag es noch nicht so extrem sein, aber denoch ist auch hier eine deutliche Verschulung der Universität eingetreten, die Freiheit des Geistes ist hier auch kein besonderer innerer Wert der Universitäten mehr. Mit der Privatisierung und der kaufmännischen Managmentlösung SAP stehen vermutlich eher monätere Zielsetzungen im Vordergrund dieser Frankfurter Uni. |  | | | |
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