Universitätsbibliotheken

Wo man gern ist, weil´s dort gut ist

“Von vornherein gute Strukturen“: Konstanz

"Von vornherein gute Strukturen": Konstanz

26. Oktober 2007 Die Universitäten in Konstanz und Bielefeld haben nach Studentenmeinung die besten Hochschulbibliotheken. „Es sind beides Neugründungen, man hat von vornherein gute Strukturen geschaffen“, sagte Gero Federkeil vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Freitag in Gütersloh. Beide Bibliotheken hätten beispielsweise „fast rund um die Uhr geöffnet“. Gut schnitten auch die Katholische Universität Eichstätt und die Universitäten Freiburg und Greifswald ab. Schlechte Noten erhielten die Universitätsbibliotheken Köln, Potsdam, Hamburg und Flensburg.

Fast einhellig benoteten die befragten Studenten der Studie zufolge die neuen Online-Benutzerservices der Bibliotheken mit gut bis sehr gut. Das Angebot von elektronischen Bibliothekskatalogen und Internet-Benutzerkonten erhielt danach im bundesweiten Mittel auf der Schulnotenskala die Note 1,6. Weniger gut sei die Verfügbarkeit von Büchern, sagte Federkeil. „Die klassischen Bibliotheksleistungen werden kritischer gesehen.“ Bei der Verfügbarkeit der Fachbücher erhielt Konstanz im Schnitt die Note 1,6, Flensburg nur die Note 4. Bei der Ausstattung mit Kopiergeräten reichten die Noten von 3 bis 5.

In die Bewertung der Universitätsbibliotheken flossen die Urteile von rund 21 000 Studenten der Geisteswissenschaften ein wie Germanistik, Anglistik, Psychologie, Geschichte und Erziehungswissenschaften. Die Daten wurden den Angaben zufolge im Herbst 2006 für das aktuelle Hochschulranking erhoben.

Text: dpa
Bildmaterial: ddp

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