Mit Einführungskursen sollen sich Studenten im Irrgarten der Uni orientieren.

Was soll man studieren? Viele Abiturienten stehen ratlos vor der Fülle von Angeboten. Die Erwartung ist hoch, die Neigung unbestimmt, die Enttäuschung oft groß. Mit Info-Veranstaltungen wollen viele Fakultäten den „Uni-Schock“ verhindern. Von Philip Plickert

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Mai 2007 08:26
Eine ideale Besetzung eines Studienplatzes=Ein Diener mit mehreren Herren!  
Sophia von Harsdorf (zickezacke)

"Oekonomie-Studium" braucht "Mathematik"? “Oikos”= Haus. “Nomos”= Gesetz. Beides zusammen= “Verwaltung des Haushalts”= Also, erst das Zimmer aufraeumen und dann Computer spielen? "Wirtschaftswissenschaften"? Ach, bestimmt kein steiniger Golgotha mit einem Kreuz am Ende. "Wirtschaft"?= Jemandem einen ausgeben? Und bei den "Wissenschaften" hat man genuegend Beispiele dafuer, wie man mit Kreativitaet und Fabulierkunst “das Blaue vom Himmel” erklaeren koennte. Goethe steht sogar als Patron. Also, das klingt alles prima! Das macht sicher “Spass”! Und wenn jemand 35.000mal die ersten Pruefungen nicht bestanden hat, es wird schon! Die Zukunft wohnt auf Wolke Nr.7! Erstens:Die gute Nachricht. Wenn alle amtierenden Wirtschaftsbosse eine “solche Ochsentour” durch die deutschen Universitaeten hinter sich haben, brauchen wir uns wenigstens nicht mehr zu wundern! Zweitens: Und das ist bitter. Die Jugend wird, um ihre wichtigste Zeit betrogen! Es kann einfach nicht heissen: Erst Studieren dann Entscheiden. Eine zeitige Erkennung der Schwachstellen ist wichtiger als die "Maeuse zu fangen". Staerken stehen uns nie im Wege. Was ist schlimmer der "Uni-Schock" oder der "Nix-Beruf-Schock"? Perspektivisch haben die Besten die besseren Karten.

Bewerten: schlecht gut
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche