Hier zwei Jahre bleiben?

Bildungsprojekt

Umweg durch die Klassenzimmer

Hochkarätige Absolventen sollen zwei Jahre lang Problemkinder unterrichten, bevor sie in den Beruf starten. Das ist die Idee von Teach First. In Amerika funktioniert das. In Deutschland kämpft die Initiative mit Startschwierigkeiten. Von Nina Trentmann

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Juni 2008 23:18

Super!

Johanna Geisel (Jea.nne)

Es gibt Menschen, die haben es einfach drauf, andere für ihr Fachgebiet zu begeistern und Zusammenhänge verständlich und interessant darzustellen. Und solche Menschen können für sich selbst und für ihre Schüler in einer "Problemschule" durchaus mehr erreichen als ein studierter Lehrer ohne Begeisterung und praktische Erfahrung. Außerdem verlieren viele Lehrer nach einigen Jahren ihre Frische und ihren Idealismus. Ich fände es gar nicht so schlimm, wenn die Schule mehr "Durchgangsstation" wäre, denn dann kämen immer neue Leute mit viel Elan und guten Ideen hinein. Allerdings muss man natürlich vorher genau prüfen, ob die Teach-First-Kandidaten für diesen Beruf geeignet sind. Auf jeden Fall ist die Zusammenarbeit mit den "richtigen" Lehrern und Sozialpädagogen schonmal gut.

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20. Juni 2008 17:38

Konkurrenzdruck - keiner Wunder, die Ablehnung

Christian Heiligmann (c.heiligmann)

Ist doch klar, dass die Lehrer die Konkurrenz fürchten, könnte es doch sein, dass eindrucksvoll vorgeführt wird, wie untauglich sie sind in Bezug auf die Vermittlung von Motivation und Praxiswissen an die Schüler.

Das war vor 20 Jahren so und ist heute immer noch dasselbe Spiel...

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