Lin May und Jens Ullrichs Installation „Nelly Sachs Park“ von 2009, 400 mal 1100 cm bei Jacky Strenz (30.000 Euro)

Alles sehr malerisch: Lin May und Jens Ullrich bei Jacky Strenz, Michelle Jezierski bei Alexander Lorenz und Günther Förg bei Bärbel Grässlin. Von Swantje Karich

Alexej Kallima, „Chechen Women’s Team of Parachute Jumping and Its Virtual Fans“ von 2008, Kohle und Rötel auf Leinwand, 195 mal 870 cm: bei der Galerie Guelman

In Moskau blüht die zeitgenössische Kunst, wo einst sowjetischer Wermut abgefüllt wurde. Die wichtigen Galerien der Stadt und des Landes sind dort eingezogen. Sie zeigen mutig Kunst, die keinesfalls bloß wohlgefällig sein will. Von Kerstin Holm, Moskau

„Abbildung 28/27“: Sepiazeichnung aus dem Jahr 2009, 39,8 mal 27,8 Zentimeter groß (800 Euro)

Enkel von Max Klinger und Alfred Kubin: Michael Wutz bei Aurel Scheibler in Berlin. Von Peter Richter

Bochum: Eine der Arbeiten „o.T.“ von Jan Wawrzyniak, die sich mit dem rechten Winkel anlegen – bei der Galerie m (3600 Euro)

Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt 2010. Dass das „Revier“ auch eine traditionsreiche und quicklebendige Galerienszene hat, beweist ein Rundgang. Von Magdalena Kröner

„Voluntary work in village“ von Antanas Sutkus entstand 1978 in Aukštatija (46 mal 50 cm; 1400 Euro).

Er lässt den Menschen ihr natürliches Gesicht: Der litauische Fotograf Antanas Sutkus in einer Ausstellung in Frankfurt. Von Christian Geyer

Hat sich für Paris entschieden: Larry Gagosian.

Im „Goldenen Dreieck“ des Pariser Kunsthandels ist noch Platz genug für Larry Gagosian, und er ist nicht der einzige Galerist, den es nach Paris zieht. Auch Guy Pieters wird dort bald neue Räume eröffnen. Von Angelika Heinick, Paris

Bild für Bild Wahrer als jeder Realismus: Seit zwanzig Jahren die erste Einzelschau in Europa für George Segal zeigt die Galerie Thomas in München. Was nach leichtem Gips aussieht, ist in Wirklichkeit schwere Bronze. Von Brita Sachs, München

Weltsicht eines Psychiaters: Martin Wilners Zeichnung „Making History: January 2008“ bei Westwater für 5000 Dollar

Tagebuchschreiben ist unter Künstlern en vogue: Martin Wilner ist besessen von seinen Nachbarn in der U-Bahn, Dan Perjovschi kleidet die Mona Lisa in eine Burka, die Gruppe Gelitin spielt Blinde Kuh und vieles mehr. Ein Rundgang durch New Yorks Galerien zum Saisonauftakt. Von Lisa Zeitz

„Messeturm” von 1998, Bromöl-Print, 44 mal 44 cm (8500 Euro)

Das Unikat ist seine Sache: Die Bromöl-Prints des Fotografen Martin Pudenz sind beinahe so aufwendig wie Gemälde. Monika Mohr in Hamburg widmet seinen Werken jetzt eine Ausstellung. Von Vita von Wedel, Hamburg

„Schraubenwasser“ von 2010, 80 mal 80 cm, Öl auf Leinwand (4000Euro)

Der Maler Friedel Anderson ist dem Lauf der Elbe gefolgt und hat seine Eindrücke pleinair festgehalten. Herausgekommen sind wunderbar altmodische Gemälde vom Dresdener Umland. Von Andreas Platthaus

Studien zur Hysterie: Rosemarie Laings Foto aus der Serie „A Dozen Useless Actions for Grieving Blondes“ bei Conrads (11.500 Euro)

Herr Schatten ist auch eingeladen und kommt als Animation: Sieben Düsseldorfer Galerien laden zum Saisonbeginn nach Flingern. Von Magdalena Kröner

Detailaufnahme von Attila Csörgýs „Moebius Space“ von 2006, Gregor Podnar bei schleicher + lange (15.000 Euro)

Minimiertes Risiko und niedrigere Kosten, das sind die Vorteile eines Galerietausches einer Messe gegenüber. Doch der Effekt ist ähnlich. Jetzt stellen Berliner Galerien in Paris aus. Von Angelika Heinick, Paris

Holmer Feldmanns Gemälde „Dresden, 7.5.65” von 2008, 27 mal 21 Zentimeter groß, bei ASPN für 700 Euro

Einen melancholischen Blick auf das vergangene Jahrhundert bietet der Winterrundgang der Leipziger Galerien mit Holmer Feldmann bei ASPN, Damien Hirst bei Hilario Galguera, Sebastian Burger und Heide Nord bei der Maerzgalerie, Akos Birkas bei Eigen + Art und Sven Johne bei Dogenhaus. Von Andreas Platthaus

Isabelle Cornaros Installation „Landschaft mit Poussin und Augenzeugen (III)“ von 2010 ist in den Räumen der Galerie Neu zu sehen. Zu Gast ist dort die Galeristin Balice Hertling.

Deutsch-französische Freundschaft: Der Galerienaustausch zwischen Berlin und Paris geht in die zweite Runde. Zum Auftakt bespielen Pariser Galerien die Räume ihrer Kollegen in Berlin. Von Lisa Zeitz, Berlin

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