Ein grosses Theater läuft über alle Medien: Im BND wurden Emails von Mitgliedern befreundeter Regierungen gelesen. Da dieser Minister aber nun nicht gerade Emails an sich selber sandte, kam auch eine deutsche Journalistin mit in die Material-Registratur des BND.
Dass im BND nicht lauter Engel und Verwaltungsrechtsräte sitzen, sollte uns Deutsche froh stimmen. Denn der BND hat notorisch einen Mangel seiner Medienarbeit zu beachten: Der BND kann seine Erfolge in der Aufklärung von geheimen Absichten und Taten nicht verkünden. Tatsache ist, der BND hatte in kritischer Zeit nicht nur einen Mann im Kreml sitzen, sondern auch im Vorzimmer von Herrn Grotewohl.
Dass der Bundeskanzlerin Vertrauen in den Präsidenten von Schatten umwölkt sei, so hoffen wir Deutschen, kommt hoffentlich nicht aus Mngel an interessantem Nachrichtenfluss vom BND zum Kanzleramt. Vielmehr hat die Kanzlerin MEDIEN-WIRKSAM Massnahmen ergriffen, um übereifrigen Beschaffern an den Ohren ziehen zu lassen. Das ist typisch Merkel und wird hoffentlich interessanten Nachrichtenfluss nicht stören.
Gustav Adolf Pourroy, München