McCain: Ich bin nicht Präsident Bush

Das dritte Fernsehduell mit Obama war für John McCain eine der letzten Gelegenheiten, diese Wahl noch zu drehen. Doch der zunehmend negativ-aggressive Wahlkampf des Republikaners findet bei den Wählern der Mitte, die er zum Einzug ins Weiße Haus unbedingt braucht, wenig Resonanz. Von Klaus-Dieter Frankenberger

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Oktober 2008 07:04
Negativ-gressiv?  
Josef Bujtor (Mramorak)

Ich habe schon den Vorwahlkampf verfolgt und mußt leider feststellen, dass man auf deutscher Seite zu schnell und leicht den Obama-Propagandisten in die Falle geht. Wer hat dem Herrn Obama $150 Millionen im September zum Wahlkampf gegeben? Ich habe viele sagen gehöhrt, dass die Reichen in Amerika die Wahlen bestimmen. Ist das wahr? Damit hatte er viel mehr Geld negative Anzeigen aufzugeben. Negativ und agressiv: wer bestimmt was das ist? Alles, das der Herr McCain und Frau Palin sagen, wird einfach von den Demokraten und vor allen von den Lettermans als negativ eingestuft. Dagegen ist dann unwahrscheinlich schwer anzukommen. Allerdings wird in Amerika nichts so heiß gegessen wie in Deutschland gekocht! Man darf nicht ausser Acht lassen, was man bei uns gerne tut, dass die Hunderttausende, die dem Herr Obama zujubeln, eben noch nicht einmal wahlberichtigt sind - 200 000 in Berlin. Es wäre nicht das erstemal, dass ein "führender" am Ende die Wahl doch noch verloren hat. Sollte der Herr Obama die Wahl gewinnen, sollten seine deutschen Kriecher aufwachen, vor sie selber in Afghanistan oder Pakistan landen.

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16. Oktober 2008 20:01
 
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Herrn Frankenberger scheint entgangen zu sein, dass sogar der Republikaner McCain nicht mehr umhin kann, staatliches Lenken, Steuern der Gesellschaft zu akzeptieren. Ungeachtet dessen, ob Letzterer zum Praesidenten gewaehlt werden sollte, wird es spannend sein, zu verfolgen, wie sich die Republikanische Partei an sich mit diesem neuen Ansatz auseinandersetzen wird. New York City als Herz der amerikanischen Wirtschaft und Finanz ist zu krisenanfaellig. Amerika bedarf der finanzpolitischen Gewaltenteilung.

Bewerten: schlecht gut
16. Oktober 2008 10:22
Die Zeit von negativ-aggressivem Wahlkampf ist vorbei...  
Björn Bierström (bierstroem)

Auch Roland Koch musste dies in Hessen schmerzlich erfahren. Selbst als CDU-Wähler empfand man seinen Wahlkampfstil abstoßend.

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