Haftungskünstler, der doch wandern kann: Seestern vor der Südküste Tasmaniens

Bionik

Ihr Leben, das ist ein Kleben

Von Seesternen, Muscheln und Seepocken lernen: Auf der Suche nach dem Super-Kleber, der Kunststoffe oder Metall auch mit organischem Material verbindet, sehen sich die Forscher bei Meerestieren um. Von Susanne Donner

Netz aus Tetraedern – in dieser Struktur bilden Dysprosium, Titan und Sauerstoff ein Spineis.

Magnetische Monopole

Die Polonaise der Spins

Bei isolierten Teilchen wird noch nach dem Phänomen von magnetischen Monopolen gesucht, das die Forscher in Kristallen schon beobachten können - unter recht exotischen Bedingungen. Von Rainer Scharf

Manfred von Ardenne auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1933, mit der von ihm verbesserten Braun'schen Röhre in Händen

Manfred von Ardenne

Der rote Baron

Er war ein Pionier der technischen Entwicklung des Fernsehens und der Elektronenmikroskopie, bastelte unter Hitler an der Isotopentrennung von Uran, und war als prominenter Erfinder, Unternehmer und Sozialist eine schillernde Figur der DDR: Die Karriere des Manfred von Ardenne Von Dieter Hoffmann

Die Kristallstruktur von kubischem Bornitrid

Materialforschung

Härter als Diamant

Bornitrid ersetzt schon seit einiger Zeit Diamanten auf dem Feld technischer Anwendungen. Und nach den Berechnungen der Forscher müssten bestimmte Borverbindungen sogar noch härter als Diamant sein. Von Uta Bilow

Die Quantentheorie konnte er nicht aushebeln, aber dass offenbar die Allgemeine Relativitätstheorie noch für Dimensionen unterhalb der Plancklänge ohne Quantenbeitrag zur Beschreibung ausreicht, darf man als postumen Erfolg verbuchen: Albert Einstein

Gravitationstheorie

Noch immer kein Schaum

Was sich unterhalb der sogenannten Plancklänge abspielt, müsste eine Quantengravitationstheorie beschreiben, die man nicht hat. Aber über einen indirekten Effekt konnte man nun zumindest zeigen, bis wohin allein die Relativitätstheorie reicht. Von Rainer Scharf

Diesen Mann werden sie vermutlich kennen. Vor hundert Jahren stand ihm der Starruhm freilich noch bevor

Zeitungsarchive

Alles ist relativ, selbst der Walzer

1919 begann Albert Einsteins Aufstieg zum internationalen Star - und ein Gegner der Relativitätstheorie begann damit, die Belege dieses Ruhms zu sammeln. Seine Sammlung von Zeitungsartikeln ist eine Fundgrube für die Wissenschaftsgeschichte. Von Milena Wazeck

Energie, geothermisch: Ein Geysir kurz vor dem Ausbruch

Energieforschung

Wege in eine sichere Energieversorgung

Sich verknappende Öl- und Gasvorkommen, ein wachsender Energiebedarf, globale Klimaveränderungen: die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung wird dringlicher. Deutsche Wissenschaftler haben nun alle Optionen für eine sichere Energiezukunft ausgelotet. Von Manfred Lindinger

Die beiden supraleitenden Qubits (helle Quadrate auf äußerem grauen Streifen), drei Millimeter voneinander getrennt

Supraleitung

Quantenspuk in der Makrowelt

Verschränkung war bisher nur als Zustand bei Photonen, Atomen und maximal Molekülen bekannt. Nun zeigten Forscher, dass das abgestimmte Verhalten zweier supraleitender Leiterschleifen sich nur mit der Quantentheorie erklären lässt. Von Manfred Lindinger

Hans-Joachim Queisser, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart

CCD-Chip

Die Eimerkette

George Smith und Willard Boyle erhielten den diesjährigen Nobelpreis für Physik für ihre Beiträge zur Entwicklung des Halbleiter-Chips. Hans-Joachim Queisser, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Institutes für Festkörperforschung, blickt zurück auf auf die Geschichte dieser Innovation. Von Hans-Joachim Queisser

Die Chemikerin und Biochemikerin Ada Yonath, Nobelpreisträgerin für Chemie 2009 (hier auf einem Foto von 2007)

Nobelpreis Chemie

Schnappschüsse aus der Zelle

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an Venkatraman Ramakrishnan, Thomas Steitz und Ada Yonath für ihre Durchbrüche bei der Erforschung von Aufbau und Funktion der Ribosomen. Von Reinhard Wandtner

Bereits 1974 arbeiteten die beiden Forscher Willard Boyle und George Smith (r.) an CCD-Sensoren

Nobelpreis für Physik

Die drei Lichtzauberer

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr zur Hälfte an Charles Kao für Entwicklung von Glasfasern zur Datenübertragung, während sich die andere Hälfte des Preisgelds Willard Boyle und George Smith für die Entwicklung lichtempfindlicher Halbleiter-Chips teilen. Von Manfred Lindinger

Mikro-Musikanten

Laserlithographie

Bildhauern mit dem Laserstrahl

Mit einer nur achtzig Mikrometer großen Skulptur haben Forscher der Universität Bremen gezeigt, dass sich mit einem Laserstrahl komplizierte dreidimensionale Mikroelemente herstellen lassen. Von Michael Lindinger

Lederfragment eines altägyptischen Köchers aus der Zeit des Mittleren Reichs (etwa 2040 bis 1650 vor Christus)

Farbpigmente

Mit Farbstoff auf historischer Spurensuche

Die Untersuchung von Farbpigmenten war bislang stark eingeschränkt. Dank einer verbesserten spektroskopischen Analyse von roten Pigmenten können Kunsthistoriker nun die verborgenen Geheimnisse manch alter Kunstwerke lüften. Von Anne Hardy

Die Befüllung der Elektronenschalen von Ytterbium

Atomphysik

Linkshänder im Reich der Atome

Die Spiegelsymmetrie der Atome wird durch die schwache Wechselwirkung zwischen den Kernen und der Elektronenhülle gestört. Das Seltenerdmetall Ytterbium zeigt diesen Effekt so deutlich wie kein anderes Atom. Von Rainer Scharf

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