
Wenn man keine Ahnung von der Materie hat, wie kann man da behaupten die Arbeit hätte sinnvoller investiert werden können?
Vor allem ist im Artikel doch erwähnt, dass die Beiträge für die Superstringtheorie verwendet werden können. Was soll da wichtiger sein!?
Einmal in die Wikipedia geschaut soll helfen:
Die Stringtheorie wird von ihren Befürwortern als Schlüsselelement für eine Weltformel (englisch Theory of Everything oder TOE) angesehen. Das letztliche Ziel ist es, die beiden Hauptpfeiler der heutigen Physik zu vereinigen: die Allgemeine Relativitätstheorie, welche bei Strukturen im Großen gültig ist, und die Quantenfeldtheorie, die im Mikrokosmos, also im Kleinen, angewendet wird. Als „Theorie für alles“ muss die Stringtheorie aber auch die bekannten Elementarteilchen und ihre Eichwechselwirkungen beschreiben.
Bereits heute weist die Stringtheorie Erfolge auf; so liefert sie Ansätze zu einer Erklärung der Entropie schwarzer Löcher. Zudem ist sie ein Kandidat für eine Vereinigung der Quantenfeldtheorie und der allgemeinen Relativitätstheorie in einer endlichen Theorie der Quantengravitation.

Dass dieser Beitrag für den Laien verständlich geschrieben sein soll, möchte ich bezweifeln. Was da nun tatsächlich stattgefunden hat, ist mir nicht nahe gekommen. Kann mit diesem wohl sehr umständlich erworbenem Wissen in einer praktischen Weise den Problemen der Gegenwart und der Zukunft begegnet werden? Ich meine echte Probleme, nicht jene, die der menschliche Geist in einem bizarren Winkel seiner Denkmöglichkeiten entdecken mag.

Vielen Dank fuer den interessanten Artikel! Mathematik ist selten genug in der FAZ!
Eine Anmerkung noch zu einem Leserbrief: Wenn man Grundlagenforschung abspricht, dass sie "der Allgemeinheit dienen könnte", wie ist es dann eigentlich mit so viel "unnützeren" und teureren Dingen wie Opern, Theater oder gar Sport? Vielleicht sollten wir die auch abschaffen? Wissenschaft ist eben auch Kultur, und ohne Kultur wären wir nur geschickte Affen, oder?

Es ist schon klar, welches Thema hier abgehandelt wird. Verständlicher für andere Leser wäre gewesen, die Lie-Grundgleichungen darzustellen, um den tatsächlichen Zugewinn in der aktuellen Mathematik rüberzubringen. Bitte veröffentlichen Sie mehr dieser Artikel, auch wenn Sie diese über den Economist beziehen! Eigene, zusätzliche Nachforschungen schaden da wohl nicht.
Für den eher sporadischen Leser einer solchen Nachricht sollte erkennbar bleiben, daß auch anderswo auf dieser Welt nachgedacht wird. Deutsche Forschungsergebnisse müßen sich nicht verstecken, Grundlagen legt mal der eine oder andere Forscher gleich welcher Nation. Die Fachspezialisten kommunizieren ihrerseits, was dem Otto-Normal-Verbraucher erstmal verborgen bleibt.
Hellen Sie das nur weiter auf!

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass für die benannten Wissenschaftler aus Washington dies ein großer Durchbruchen auf deren Gebiet sein wird. Allerdings bezweifel ich stark, dass dies der Allgemeinheit dienen könnte, außer vielleicht den paar Wissenschaftlern, die daraus Profit ziehen können. Ich bin der Meinung, dass die Arbeit, die sie in ihre Forschung gesteckt haben, sinnvoller hätten einsetzen können. Intelligenz, die die Wisschaftler wahrscheinlich haben, sollte man zum Wohle der Menschheit einsetzen und nicht für ein Hand voll Leute, die daran ihren Spaß haben werden.

Ich möchte in diesem Zusammenhang an Fokko du Cloux erinnern, ohne dessen geniale Programmierarbeit dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Leider konnte er die Vollendung seines Lebenswerkes nicht mehr erleben, da er am 10.11.2006 verstorben ist.
Ich vermisse seinen Namen in diesem Artikel. Er hat seine letzte Lebensenergie in dieses Projekt gesteckt.
J. T.

Ich möchte mich für den Artikel bedanken. Der Artikel schafft es einen komplexen mathematischen Zusammenhang für ein Laienpublikum zu erklären, ohne den zugrundeliegenden mathematischen Sachverhalt zu verfälschen.
Ich hoffe auf mehr solcher Artikel, die mathematische Forschunsresultate der Allgemeinheit vermitteln.

Geschätzte FAZ Redakteure,
zuletzt beobachte ich zunehmend eine auffällige, um ca. 10 Tagen verzögerte und vor allem deckungsgleiche Berichterstattung über Themen, die bereits im Economist behandelt wurden. Ich würde mir ein wenig mehr Innovation von Ihnen wünschen.
MfG