Truppenverstärkung - jetzt fordert die Bundesregierung Aufklärung von China

Unruhen in Tibet

Truppenverstärkung in den Krisengebieten Chinas

Während der Dalai Lama Gespräche anbietet, verstärkt die Chinesische Regierung ihre Truppenpräsenz in den Krisengebieten. Ausländischen Berichterstattern bleibt die Einreise weiterhin verwehrt. Außenminister Steinmeier forderte daraufhin ein Ende der Informationssperre. Von Petra Kolonko, Katja Gelinsky und Werner Mussler

Lesermeinungen zum Beitrag

22. März 2008 12:49

Unrecht?

Marcel Meier (MarcelMeier)

Lieber Herr Abendroth,

Recht oder Unrecht ergibt sich aus der Perspektive des Betrachters.
China fühlt sich im Recht und die Tibeter ebenso, wieseo maßen Sie sich an darüber zu urteilen?
Innerpolitische Angelegenheiten anderer souveräner Staaten ist deren Angelegenheit.
China gibt uns Deutschen, sofern auch Sie einer sind, ebenso keine Ratschläge im Umgang mit hier lebenden Volksgruppen.
Schönes Fest auch für Sie.
Gruß


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22. März 2008 12:24

RE Meschenrechte

Fritz Stirlitz (belomorkanal)

Sehr geehrter Herr Abendroth,

sie haben vollkommen Recht, wenn Sie argumentieren, dass die Menschenrechte global geschützt werden müssen...
ABER: Warum meint die heutige westliche Welt das Recht dazu zu haben, andere Länder nach belieben teilen zu können, nur weil, wie Sie es sagen, irgendwelche Klans meinen einen eigenen Staat gründen zu können. Was ist mit den Menschenrechten der Chinesen (oder der Serben), die sich für ihr Land einsetzen, welches ohne jede Rechtsgrundlage geteilt wird oder werden soll!!
Wir, der Westen, der nur so vor (möchtegern) Demokratie und Gerechtigkeit protzt sorgen selbst für Menschenrechtsverletzungen, indem wir, wie bereits erwähnt, in anderen Ländern unsere Grenzen ziehen und irgendwelche unrechtmäßigen und zum Teil sehr radikalen (bis hin zu terroristischen) Staatsabspaltungen akzeptieren und öffentlich befürworten!
Wobei ich sagen muss, dass auch ich finde man sollte dem Weg des Dalai Lamas folgen und den Tibetern Autonomiezusagen (mit Einwilligung der Chinesen) geben, so wie viele Republiken Russlands viele Freiheiten haben und deswegen alle zusammen (bis auf die terroristischen Absichten der tschetschenischen Rebellen) friedlich in einem sehr großen Land mit vielen unterschiedlichen Kulturen le

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21. März 2008 21:20

Menschenrecht

Tobias Abendroth (tobiasabendroth)

Sehr geehrter Herr Meier,

ich möchte Sie sehen, wenn Sie betroffen wären. Ja so es an einen selbst kommt oder den eigenen Klan, sieht die Sache anders aus. Die Menschenrechte müssen global verteidigt werden, das ist die Aufgabe heute und in Zukunft. Und es kann nicht sein, dass Unrecht auch noch verteidigt wird und tatenlos zugesehen wird. Rechtzeitig dagegenhalten, aufklären und erkennen - und nicht wegschauen, das sollte die Lehre aus dem letzten Weltkrieg sein.

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21. März 2008 21:12

Keine Unterstützung für die Gegner des Dalai Lama

Martin Berger (Martin1421)

Der Dalai Lama verdient all unsere Unterstützung für seinen friedlichen Weg zu einer lebenswerte Autonomie für Tibet innerhalb von China.
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Wir müssen allerdings sehr darauf achten, nicht auch seine Gegner zu unterstützen, die mit dem Schlachtruf 'FreeTibet' versuchen, Tibet mit Gewalt herauszubrechen aus China. Dieser Versuch wird vom Dalai Lama nicht nur strikt abgelent, er ist auch so aussichtslos, dass er nur in einem Meer von Blut enden kann.
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Unterstützung verdient daher allein der Dalai Lama, der gegen Gewalt, gegen Boykott, gegen Unabhängigkeit eintritt und China Autonomieverhandlungen anbietet.
An Boykott wäre erst dann zu denken, wenn der Dalai Lama mit seinem friedlichen Weg scheitert. Vorher nicht!

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21. März 2008 19:34

Tibetische Terroristen!

Marcel Meier (MarcelMeier)

Warum werden die hier verteidigt?
Tibet ist eine chinesische Angelegenheit sowie Tschetschenien eine russische ist!

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21. März 2008 18:38

Menschenrechte Olympische Spiele aussetzen

Tobias Abendroth (tobiasabendroth)

Die olymischen Spiele müssen ausgesetzt werden. Es kann nicht sein, daß China die Menschenrechte derart verletzt, Berichterstattungen verfälscht bzw. nicht zuläßt, auch wenn es wirtschaftlich für uns von Nachteile wäre. Solidarität für die Unterdrückten und deren Entrechtung !!!

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