Der Dalai Lama in seiner Residenz in Dharamsala

Dalai Lama im Exil

Zufluchtsort Klein-Lhasa

Im Exil in Dharamsala residieren der Dalai Lama und die tibetische Exilregierung. Der Ort in Indien ist zum Anlaufpunkt für viele tausend Flüchtlinge aus Tibet geworden. Und fast täglich kommen neue Gruppen dazu. Von Horst Bacia

Lesermeinungen zum Beitrag

21. März 2008 01:46

@Herr Falk

thomas schimpf (tom_s)

Vollständige Zustimmung!

Es wäre zu begrüssen, wenn sich Frau M., anstatt -nicht ungeschickt und halbwegs authenthisch- sich als "deutsches Gewissen" in Îsrael zu profilieren (in der Sache hat sie meine volle Zustimmung, nota bene), sich auch mal dieses traurigen Konfliktes annimmt.

Auf die Gefahr von Wiederholungen:

Im August diesen Jahres (wenn sich die Weltgemeinschaft tatsächlich ENTBLÖDET, excuse, in Rot-China das "der Völkerverständigung dienende Treffen der Jugend der Welt" durchzuführen:

- Vollständiger TV-Boykott
- auf meinen beiden "Lieblingszeitungen", NZZ & FAZ, die Berichterstattung
schlicht zu ignorieren... - wenn denn nicht im Hauptteil beider Vorgenannten
steht, das es wieder in "Rot-China" geknallt hat ... .

Ich bin da, eigendlich untypisch, wenn überhaupt nur beim "Nahost-Konflikt", eher ausnahmsweise, einigermassen parteiisch... .

Gruss aus Interlaken (na ja, bei den hiesigen Olympioniken ist`s eh egal, ob die starten dürfen oder nicht....).


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20. März 2008 20:12

Grenzen

Hans H Niller (Niller)

Gewaltsame Überfremdung war nie das gute Recht einer Regierung. Aber die destruktiven Überfremdungstechniker toben sich ja nicht nur in China nach Herzenslust aus, sondern agieren weltweit, züchten auch in Europa durch zunächst zwar weniger gewaltsame, aber ebenso mutwillige Umvolkung neue Kriegsherde heran.

Die sich heute schamlos als Völker ohne Raum Auslebenden sollen ihre Grenzen erkennen.

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20. März 2008 10:39

Wie lange will die Welt noch warten!

Gerhard Falk (gerhardfalk)

In diesen Tagen hielt die Bundeskanzlerin in Israel ihre große Rede in der Knesset. Sprach von deutscher Schuld und dem Lebensrecht Israels und vom Recht der Palästinenser. Eben in diesen Tagen wird in Berlin das Museum für Vertreibung in Angriff genommen.

Wie lange will die Welt noch zuschauen, was in China - besser: im Land der Tibeter - dort mit dem tibetischen Volk geschieht. Die politischen und wirtschaftlichen Machthaber dieser Welt haben nichts aus der Geschichte gelernt.

Sie haben allerdings gelernt Kränze niederzulegen und Reden zu halten, in denen beschworen wird, dass so etwas nie wieder geschehen dürfe. Während nebenan genau dieses geschieht. Nicht nur in Tibet.

Über solches Verhalten, da empfinde ich eine aktive kollektive Scham Frau Bundeskanzlerin.

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