Unruhen in Tibet

Der Dalai Lama - ohnmächtig oder allmächtig?

Peking beschuldigt den Dalai Lama, die Unruhen in Tibet zu steuern und angezettelt zu haben. Exil-Tibeter behaupten, sie hätten keine Kontakte in die Heimat. Doch die chinesische Kontrolle über Kommunikation und Nachrichten ist auch in Tibet nicht allumfassend. Von Petra Kolonko, Peking

Lesermeinungen zum Beitrag

19. März 2008 08:17

hauteng

St. Koch (Pensacola)

Der Dalai Lama kann nicht aus seiner Haut. Außer vielleicht in der Form wie wir alle irgendwann, aber sicher nicht politisch oder religiös. Er hat sich nicht zum Werkzeug chin. Expansionspolitik machen lassen und verlor seine Heimat
China griff sein Land an. China greift die religiösen Grundfesten Tibets an. Weltliche, religionsverachtende Menschen entführen den als Reinkarnation erkannten Panchen Lama samst Familie und erklären irgendwen angenehmes zum Panchen Lama. Dem Dalai Lama wird es nach seinem weltlichen Ende genauso ergehen. Die Chinesen werden einen neuen (fügsamen) Dalai Lama introhnisieren.
Das Gewäsch der restlichen Welt interessiert sie nicht. Das war gestern erst wieder zu lesen: "China verbittet sich ausländische Einmischung in innere Angelegenheiten.".
Tibet mittlerweile eine "innere Angelegenheit" ? Da sehen wir es - was in der Weltengemeinschaft nebenbei am Lagerfeuer diskutiert wird ist lange chinesisches Programm und für die Chinesen bereits ein Fakt. Alle wissen das, aber man will es sich schließlich nicht wegen ein paar vergleichsweise schwach besiedelten Geröllhaufen am Ende der Welt mit den Chinesen verderben. Hier können wir glasklar sehen was Politik heute wirklich ist - Oportunismus in Reinstform !

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19. März 2008 00:57

Unruhen in Tibet - was wird mit Olympia ?

Dietmar Walther (D.Walther)

Zu nächst sollte man festhalten, das China in diesem Land nichts zu suchen hat!
Es wird Zeit, das China auf die Finger geklopft wird, und nicht mehr nur wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Es kann nicht sein das man um
russische Politik einen riesigen "Wind" macht, aber bei China nur nach Renditen und Gewinnen schaut. Oder nach dem Motto was gerade wohl am besten liegt. Jeder Sportler der sich auf der internationalen Bühne bewegt repräsentiert sein Land und somit auch politische Weltanschauungen, Werte und auch das vor allem, eine Verantwortung dem Land und den Menschen gegenüber.
Ein einheitlicher Druck im Sinne eines Boykottes durch die EU wäre z.B. eine angemessene Reaktion. Eine US - Regierung momentan mit ins Boot zu bekommen würde sicherlich ein Wunschtraum bleiben. Festzustellen ist auch noch, das viel zu wenig über dieses Land mit seinen Menschen und seiner Geschichte berichtet wird.
Es stellt sich auch noch die Frage, sollte es nicht das Ureigenste Interesse eines jeden Menschen sein, anderen zu helfen . Es heißt doch - man begegnet sich zweimal im Leben. Was sagt man bei dem Zweiten mal, wenn man nur weg sieht und nicht hin? Ist nicht einmal weg sehen, einmal zu viel ? Das gab es doch schon oder ?

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19. März 2008 00:03

Tibet und China -- gemeinsam leben

Cao Ky (Caoky60)

China und Tibet muessen gemeinsam miteinander leben. Freiheit fuer tibetanische Religion, aber kein Mord an Menschen aller ethnischen Herkunft, die in Lhasa gemeinsam zusammen leben. Alle Menschen sollen frei und friedlich zusammen leben. Zwei Unrechte koennen niemals ein Recht sein. Moenche fuer ihre Pagoden, aber kein Mord an Menschen, die ihr Leben aufbauen wollen. Das Land den Friedfertigen in Gemeinsamkeit.

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18. März 2008 21:34

Dank des Dalai Lama ist es nicht früher zu Gewalt gekommen!

Youlha Tawo (youlha)

Es ist lächerlich, dass der Dalai Lama der Drahtzieher der Proteste sein soll!! Im Gegenteil, wäre der Dalai Lama nicht, hätte das tibetische Volk womöglich schon längst zu Gewalt gegriffen. Wer kann hier schon darüber urteilen. Nach 50 Jahren friedlichen Demonstrierens sind wir im Begriff auszuzsterben! Wer hat es in der Geschichte geschafft 50 Jahre lang friedvoll die andere Wange hinzuhalten? Peking kann froh sein, dass der Dalai Lama es geschafft hat, solange die Menschen dort zu beschwichtigen und immer wieder den gewaltfreien Weg zu predigen!

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18. März 2008 20:32

Der größte Sieg eines Feldherren ist der Frieden!

R@lf $chulz (RS222)

...wie sich ein Fadenknäul, auf den Boden geworfen abwickelt bis zu seinem Ende, müssen Narren, wie Weise die Welt durchwandern, bis sie dem Leiden ein Ende bereiten.

- Ayya Khema -

(Die Früchte des spirituellen Lebens)

PEACE!

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18. März 2008 19:32

Uberwindet den Hassschirm

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, es ist eine tragodie, wenn demonstrationen brutal niedergeknuppelt werden und doch, hat die chinesische fuhrung recht, wenn sie sagt, das der dalai lama gern bereit ist, uber das relgiose herauszugehen und fur unruhe sorgt und so wie demokratische staaten demonstrationen auflosen, so darf china das auch. jeder muss sich fragen, warum gerade jetzt der dalai lama die tibeter zum kampf gegen china aufruft und damit seine religiose popularitat misbraucht. immer sind es die westlichen menschenrechtsverfechter die auf das regime in china einschlagt, nur mussen sie sich fragen, ob ihr endloser hassschirm nicht frieden bringt, sondern den hass und krieg schuren. warum drangsalieren diese verfechter ihren hassschirm auf alles, was nicht ihren idealen entspricht. diese verhetzungen in china, man stelle sich ein chinesisches libanon vor, dann wurden diese menschenrechtsverdreher den mund halten, denn ein chinesischer burgerkrieg wird vielen millionen von menschen das leben kosten.

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