
Ein Auschluß bringt die Sportler um ihre Früchte und ihre Erlebnisse. Noch nie hat die Mächtigen eine Protestnote oder eine ähnliche Aktion dazu bewegt, ihre Einstellung und ihre Dogmen im Kopf zu ändern. Politik = Machtausübung und die kennt nur Interessen, Menschen bzw. Menschensschicksale sind ihnen völlig egal. Das zeigt unsere gesamte aufgezeichnete Geschickte bis zum heutigen Tag. Viel Geld ist Macht und umgekehrt. Das einzige, was etwas bewirken kann ist eine gemeinsame konzertierte Aktion der Sportler und Funktionäre, daß sie vor Ort beim aktuellen Geschehen den Mut besitzen, Protestplakate oder -fahnen emporzuheben, wenn alle Kameras darauf gerichtet sind und die Akteure nicht abtransportierbar sind (z.B. Medaillenehrung). Die ganze Welt sieht das dann, wobei es egal ist, daß im chines. TV das ausgeblendet wird. Die Wirkung, wiederholt gemacht, wird jedoch verheerend für China sein ... Aber ich glaub nicht, daß die den Mumm aufbringen

Mir mag sich ganz und gar nicht erschließen, warum der Artikelschreiber die Aussage von Herrn Bach, daß die USA einen völkerrechtswidrigen Krieg führen, gegen die Menschenrechte verstoßen, indem sie auf der ganzen Welt foltern oder foltern lassen,
glaubt, als "polemisch" bezeichnen zu müssen.
Bezüglich eines Olympiaboykotts müßte man sich auch einmal fragen, ob kriegsführende Staaten wie die USA, Großbritannienm Frankreich, Deutschland und andere "willige Killerstaaten" nicht von den Spielen, die ja bekanntlich der Förderung des Weltfriedens dienen sollen, ausgeschlossen werden sollten.
Zur Zeit der Antike herrschte während der Spiele Friedenspflicht zwischen den teilnehmenden Staaten. Davon sind wir heute meilenweit entfernt!

Wieso diskutieren wir hier über einen möglichen Boykott der Spiele im fernen China wegen Menschenrechtsverletzungen, geben uns aber in diesem Forum damit zufrieden, dass noch nicht einmal eine DISKUSSION über den Wilders-Film zugelassen wird, der lediglich unzweifelhafte Tatsachen darstellt?
Kein Aufstand der "Anständigen" - arme Moral ...

was die sogen. veröffentlichte Meinung zu dem Thema vorschlagen würde.
Ich bin mir sicher das man die Athleten nicht bestrafen sollte mit einem Boykott, sondern es sollten sich die Funktionäre und die Politiker aus China fernhalten zum Zeitpunkt der Olympischen Sommerspiel in China. Das wäre ein große Geeste und sicherlich auch das richtige Augenmaß zur Beziehung zu China. Dann kann sich keiner der Großn in China mit einem Funktonär oder einem Politiker vor der kamera sehen lassen, was viel mehr bewirken würde als alles andere. Und wenn dann auch noch die Sportler viele Medailen holen, die nicht an China gehen, dann wäre dies noch eindrucksvoller als jeder Protest. Was die Sportler dann vor ort machen sollte Ihnen überlassen sein, denn viele haben nur einmal das Glück und die Gelegenheit bei einer Olympia Großveranstaltung auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn zu sein. Hier zählt dann auch, wie in der Politik, jeder ist nur seinem Gewissen gegenüber verantwortlich.

Die chinesische Regierung hat ganz offensichtlich ihre Zusagen hinsichtlich der Menschenrechtssituation nicht eingehalten. Damit gehören die Spiele nicht boykottiert, sondern abgesagt.
Natürlich ist nicht zu erwarten, dass die Chinesen dann plötzlich Ihre Politik ändern, aber es wäre ein Zeichen, das vielleicht sogar chinesische Betonköpfe zum Nachdenken bringt.
Der ständige Vergleich mit misslungenen Boykotten vernachlässigt die Wirkung eines nicht durchgeführten Boykotts: Peking 2008 wird, wenn es stattfindet, eine Fortsetzung von Berlin 1936 - nur noch perfekter inszeniert.
Die Argumentation der deutschen Sportfunktionäre finde ich zynisch: Da sollen doch Sportler auf ihre Medaille verzichten, nur um mitzuhelfen, ein paar Tibeter vor Tod und/oder Folter zu bewahren. Das kann man doch nun wirklich nicht verlangen!
Eine solche Argumentation treibt mir die Tränen in die Augen, allerdings nicht des Mitleids, sondern der Wut.