
Auch dieser- fachlich besehen -vermutlich unangreifbare,Beitrag leidet an einem Grundmangel:Am sozialen Bezug!Ich habe es an anderer Stelle schon gesagt,es ist ein Unterschied ob man in einer „Akademikerfamilie“ als Erziehungsritual Erbrochenes in den Rachen des Zöglings reinsteckt (Das muss schon geübt sein:Alles in sich Reinfressen),oder ob es in sog. sozialen Randgruppen vermehrt zu solch entsetzlichen Exzessen kommt.Hier allein mit individual-psychologischen Methoden vorgehen zu wollen,geht am Thema vorbei.Wir haben es vermutlich mit einem Phänomen der Verweigerung zu tun.Frau/Mann verweigern sich – auf kranke Weise selbstredend - der bürgerlichen Reproduktionsmaschinerie,denn wo läge denn da noch ein Vorteil.Die Angst – auch die depressive Form hiervon (ich verweise da auf neueste Studien in Hessen) – nimmt zu und daher auch der dementsprechende Konfliktlösungsansatz.Mag sein,dass die Täter im Moment der Tat unzurechnungsfähig waren,aber was bedeutet das schon, wenn man davon ausgehen darf,dass sie das eigentlich die ganze Zeit schon über waren – mangels besserer Wahrnehmung.Die unreflektierte,nicht verstandene und völlig hilflos assimilierte Klassengesellschaft schlägt vor allem dort zurück,wo die Not mit ihr am größten ist.

"Da werden wie in einer Autosuggestion von der Psyche ganz eigene Realitäten aufgebaut, Wolkenkuckucksheime, ..."
Es ist die Tragik der Wissenschaft, dass sie von Coué (1857-1926) nicht die PRAXIS der Autosuggestion gelernt sondern ihn mit ihrer eigenen, unzulänglichen Theorie beiseitegeschoben hat, nach der sie Autosuggestion - verkürzt - mit Phantasterei gleichsetzt. Coué war zehntausendfach mit Autosuggestion praktisch erfolgreich, weil er darin die angeborene Gabe des Geistes sah, die ihre eigenen Gesetze hat und auf die man nach diesen - zu beobachtenden - Gesetzen Einfluss bekommt.
Wir alle sind geprägt durch eine Pädagogik, die mit immer größerem Erfolg das Gegenteil dessen bewirkt, was sie selber will. Schon an diesem Punkt sieht man die brisante Aktualität von Coués "Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung" und ebenso im Handeln der Täterin und in der Ohnmacht aller, die konkreten Einfluss auf dieses Geschehen suchen.
Es wäre für alle Menschen hilfreich, wenn sie für die Wirkungsweise der Autosuggestion in sich und anderen nicht durch die Erziehung so abgestumpft wären, dass sie sich an gespürte suggestive "Warnsignale" immer erst zu spät erinnern. Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe

"Da werden wie in einer Autosuggestion von der Psyche ganz eigene Realitäten aufgebaut, Wolkenkuckucksheime, ..."
Es ist die Tragik der Wissenschaft, dass sie von Coué (1857-1926) nicht die PRAXIS der Autosuggestion gelernt sondern ihn mit ihrer eigenen, unzulänglichen Theorie beiseitegeschoben hat, nach der sie Autosuggestion - verkürzt - mit Phantasterei gleichsetzt. Coué war zehntausendfach mit Autosuggestion praktisch erfolgreich, weil er darin die angeborene Gabe des Geistes sah, die ihre eigenen Gesetze hat und auf die man nach diesen - zu beobachtenden - Gesetzen Einfluss bekommt.
Wir alle sind geprägt durch eine Pädagogik, die mit immer größerem Erfolg das Gegenteil dessen bewirkt, was sie selber will. Schon an diesem Punkt sieht man die brisante Aktualität von Coués "Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung" und ebenso im Handeln der Täterin und in der Ohnmacht aller, die konkreten Einfluss auf dieses Geschehen suchen.
Es wäre für alle Menschen hilfreich, wenn sie für die Wirkungsweise der Autosuggestion in sich und anderen nicht durch die Erziehung so abgestumpft wären, dass sie sich an gespürte suggestive "Warnsignale" immer erst zu spät erinnern. Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe

diese Pseudo-Wissenschaften sind, Herr Zuber-Goos, kann man in der Regel leicht aufzeigen.
Z.B. in dem man diese „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse einfach nebeneinander legt.
Auf der einen Seite (wie gestern 22:18 Uhr dargelegt) das Powerfrau-Gequatsche.
Und hier auf einmal psychische Not ohne ende, der unbedingt mit neuen Milliardenprogrammen (wer kommt das Geld her?) abgeholfen werden muss.
Auf der einen Seite unendliche „wissenschaftlichen Beweise“, dass Männer aus der Familie rausgedrängt gehören. Kavemanns unseliges „Väter sind Täter“, die unseligen Statistiken über häusliche Gewalt (näheres bei Terre de Femmes), die netten Redensarten „Statistisch der gefährlichste Mensch ist der eigene Partner“ usw. usf.
Und hier auf einmal „wissenschaftlich bewiesen“, dass die Abwesenheit des Mannes für die Frau keine Erlösung sondern (wir reiben uns verwundert die Augen) eine Belastung ist.
Auf der einen Seite ... diese Aufzählung von sich ausschließenden „wissenschaftlichen Erkenntnissen“ ließe sich beliebig fortsetzen.
Was soll der Quatsch? Diese sogenannten „Wissenschaften“ sind in Wirklichkeit Quacksalberei, Propaganda-Munition für die Pressure-Groups; nichts weiter.
Weg damit, je eher desto besser!

Ihre offensichtliche Misogynie und Ihr Wunsch, nach Abhilfe, verleitet Sie leider zu Kurzsichtigkeit.
1. Keinen "wirklich griffigen Grund fuer das toeten" zu erkennen, macht deutlich, dass die Fragen, die Herr Kreutzberg stellt, nicht begriffen werden. Für diese Frauen gibt es offensichtlich "keinen griffigen Grund mehr", ihre Kinder leben (aus ihrer Perspektive: leiden) zu lassen.
2. Verständnis ist NICHT dasselbe, wie Rechtfertigung. Nur das Verständnis von der Differenz, hat zu allen Zeiten das menschliche Wissen weiter gebracht.
3. Die Beschreibung, wie "Väter ihre Babies stundenlang knuddeln, liebkosen", deutet doch schon darauf hin, dass Väter (wie auch Mütter,etc.) Kinder ohne ausreichendes Schuldbewusstsein sexuell mißhandeln können.
4. Es herrscht offenbar eine völlig falsche Vorstellung vom Maßregelvollzug. Der Verbleib in diesen Einrichtungen - therapeutische Angebote wie in der Psychiatrie, gesichert wie ein Gefängnis - gilt in aller Regel 'bis auf weiteres'. Gerade wegen jährlicher Gutachten, Anhörungen, Verhandlungen, verbleiben die Delinquentinnen so lange (ungelockert) in der Einrichtung, wie Gefahr von Ihnen ausgeht. Auch wenn das Ziel Behandlung ist, bleiben doch manche als untherapierbar bis zu ihrem Tod.

sind wohl in erster Linie die Kindermörderinnenversteher.
Hier wird ja gerade so getan, als wäre das Kind für die ein unvorhersehbares Ereignis, als hätten die noch nie vorher Kinder gesehen.
In Deutschland gibt es definitiv keinen Grund ein Kind zu töten. So einfach ist das.
Dass auch Frauen gelegentlich eine Krise durchleben müssen - geschenkt. Diese Krisen sind empfundene, keine tatsächlichen und das Leben ist kein Wunschkonzert. Und falls das Gefühl mal verrückt spielt, könnte der Verstand als Korrektiv wirken. Oder?
Das „Du sollst nicht töten“ sollte die Menschen von den Tieren unterscheiden.
Und die Menschlichkeit zeigt sich gerade in der Krise. Wann denn sonst?
Soweit für heute.
Der Hype wird in den nächsten Tagen abflauen. Und dann werden wir wieder die Geschichten von den hochqualifizierten und hochemanzipierten Akademikerinnen lesen, von den Powerfrauen mit ihrer Frauenpower, die mit ihren besser vernetzten Gehirnhälften vielfältiger Perspektiven integrieren können und Krisen viel besser meistern als die ausgedienten Alphatierchen. Wetten dass?
Bis zu nächste Mordserie.
Dann werden wir wieder viele „Gründe“ (ganz wissenschaftlich, versteht sich) erfahren, warum die ihre Kinder ermorden MÜSSEN. Usw. usf.

Schrieb ich den Erstkommentar im Affekt? Sicher nicht. Habe ich mich ueberspitzt ausgedrueckt? Ganz klar, denn wie entfacht man sonst eine Diskussion.
Den Artikel verstand ich ganz gut, Herr Giersch. Der Journalistin bin ich fuer die intuitive Darstellung dieses schwierigen Themas daher auch sehr dankbar.
Nichtsdestotrotz stimmen mich einige der Kommentare schier fassungslos. Herr Kreutzberg schildert nicht unplausible Gruende fuer den Saeuglingsmord, einen wirklich griffigen Grund fuer das toeten seiner 3-9-jaehrigen Kinder kann ich nachwievor nicht nachvollziehen. Oder findet sich demnaechst noch etwas, um Morde in der Menopause zu rechtfertigen. Kleiner Scherz. ;-)
Vielleicht lebe ich schon zu lange nicht mehr in Deutschland, um diese reflexartige Verteidigung von Einzelschicksalen und den Verlust von Bezug zur Realitaet sowie dem "Wesentlichen" zu verstehen. Hier in den USA ist man sich indes meines Erachtens einig, dass ein Steuerhinterzieher (guter Punkt von Herrn Geiser) nicht haerter bestraft wird als eine fuenffache Moerderin. Jetzt kommt sicher wieder, sie ist aber doch keine Moerderin und die Tat ist kein Kapitalverbrechen: Wie bitte...?

Das Interview mit Herrn Kreutzberg ist sehr erhellend, wenn man sich für die psychologischen Hintergründe solcher Tragödien interessiert, wenn man sich ernsthaft fragt, ob entsprechende Gefahrensituationen andernorts frühzeitig erkannt werden können. Vielen Dank für den Abdruck.
Die Herren Klier und Bürger interessiert dies natürlich nicht. Sie haben kein Problem, die Tragödien von Darry und Plauen dafür zu missbrauchen, ihr antiaufklärerisches Geschwurbel abzusondern. Pfui!
"Was war noch der Unterschied zwischen Ignoranz und Agnoranz?
.... Keine Ahnung; will ich auch gar nicht wissen...."

Feministisch=Nicht maennlich=Nicht simpel?
Bin ja sicher kein Feminist, daher scheint mir obige Gleichung nicht aufzugehen. Diese scheint aber hinter ihrem - boa eh - Leserbrief zu stecken.
Gegenfrage: Was hilft es zur Praevention oder zum Verstehen (nicht Gutheissen!) solcher Taten, wenn man nicht darueber nachdenkt, sondern einfach "Mord" schreit? Eben: Nichts.
Wissenschaft ist dazu da, die Welt zu verstehen. Und die ist nicht immer einfach. Und manchmal offenbar sogar zu kompliziert fuer manche Leserbriefschreiber. Wenn man all das dann gleich in die linke feministische Ecke schiebt, dann ist das auch eine etwas verzertte Wahrnehmung der Realitaet...

Herr Kreutzberg ist in Kollegenkreisen ein sehr anerkannter Fachmann! Wie viele andere Fachleute aller medizinischen Disziplinen, gerade der rechtsrelevanten Fächer, leidet auch er unter der Last, einer unfähigen Justiz dienen zu müssen, die sich den Wirrnissen des deutschen Beamtentums ausgesetzt sieht, eine fanatisch überbordende Gesetzgebung und vor allem Personalschwund verkraften muss. Nicht unschuldig daran sind linke Politiker, die die wenigen Gelder in unnütze Sozialprojekte investieren, als in Sicherheit und Justiz. Lese man nur "Tote haben keine Lobby" - wie drastisch sind die Rechtsmediziner beschnitten worden, ähnlich ergeht es der Forensischen Psychiatrie. Meines Erachtens bedürfen als psychisch krank eingestufte Personen auch die entsprechende Führung, es bedarf bei potentiellen Gewaltverbrechern einer engmaschigen Überwachung (und keine linken Freiheitsparolen)sowie die Anlage von Datenbanken zur Erfassung von Bürgern mit Gefährdungspotentialen. Nötigenfalls muss man jemanden auch vorsorglich unterbringen ("wegschliessen"), um schlimmeres zu verhindern. Forensiker gehören eingebunden in die Betreuung von Menschen mit Gefährdungspotentialen. Falsch ist es auf jeden Fall, über die, die uns helfen wollen, herzufallen.

... was man den nun mit der armen, unschuldigen, gestoerten und in der "Hoelle" lebenden Buergerin macht. Vielleicht wuerde es helfen wenn unser lieber Rechtsstaat mal haerter durchgreifen wuerde. Leute wie Peter Graf spenden mehr Zeit im Knast wegen Steuerhinterziehung als die Arme in der Psychatrie wegen dreifachen Mordes.

Herr Giersch, ich habe schon die „Abwägenden Äußerungen des Wissenschaftlers“ verstanden. Gründe, Gründe, Gründe.
In FAZ 16.11.07, Denn dünn bedeutet frei sein, lasen wir dass allein in Deutschland 600.000 Frauen gegen ihren Körper rebellieren (Selbstaushungerung, Selbstverletzungen).
Wie viele waren es vor dem 68er Furor?
Wie viele Kinder wurden vor 40 Jahren geboren? Wie wenige heute?
Wie wenige Kinder waren vor 40 Jahren bildungsunfähig? Wie viele heute?
Wie wenige Eltern waren vor 40 Jahren erziehungsunfähig? Wie viele heute?
Könnte es sein, dass der 68er Furor uns ein im Grunde lebensfeindliches System bescherte?
Doch, ich habe verstanden, dass dieser „Wissenschaftler“ nicht mal versucht, die Ursachen der Seuche zu finden. Und diese Untätigkeit, diese Unfähigkeit und Unwilligkeit überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, übertüncht der mit dem üblich-pseudowissenschaftlichen Wortgeklingel.
Wenn Oxytoxin angeblich der Grund ist seine Kinder nicht zu töten, warum lieben Väter ihre Kinder? Warum können Väter ihre Babies stundenlang knuddeln, liebkosen?
Und warum töten Mütter ihre Kinder dreimal so oft (nach Aktenlage, vermutlich noch viel häufiger) wie Väter?
Oxytoxin?
Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel!

sie haben das Interview und die abwägenden Äußerungen des Wissenschaftlers nicht verstanden. Mangelndes Wissen über psychische Erkrankungen verhindert im Falle eines Falles gerade das Erkennen der Situation und richtige Hilfe. Deswegen ist es wichtig, eben nicht nur über körperliche Erkrankungen Bescheid zu wissen, und dem, der die Psyche erforscht, gewissermaßen Strafvereitlung im Amt vorzuwerfen, ist hanebüchen.
Von einem Freifahrtschein für Nachahmer kann überhaupt keine Rede sein. Jeder Forensiker kann solche Nachahmer erkennen, was auch Sie wüßten, wenn Sie sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigt hätten.
Zum letzten Punkt: Für psychisch Kranke gibt es keine abschreckende Wirkung, da die (befürchtete) Realität schlimmer als jede Form von Strafe ist.

noch lange auf der Frontpage.
Ein wunderbares Dokument der linken verzerrten Weltsicht, des „Die anderen sind Schuld“-Wahns.
Neben den obligatorisch schuldigen Männern haben wir hier einen neuen Schuldigen: die Krankheit. Fehlendes Oxytocin als fehlende Hemmschwelle gegen Kindestötung.
Hallo?
Geht´s nocht?!
Es bedarf eine Hormons um nicht zu töten?!
„Wir sprechen vom rationalen Handeln innerhalb eines irrationalen, weil wahnhaft bestimmten Rahmens.“
Boah, eh, voll wissenschaftlich, Alta!
Wie verkommen muss man sein, um die allgemeine Moral „Du sollst nicht töten“ durch solchen Firlefanz wie Oxytocin außer Kraft zu setzen?
Wie viele „Gründe“ für das mörderische Tun der Kindesmörderinnen wollen diese sogenannten „Wissenschaftler“ eigentlich noch erfinden?
Und vor allem: Welche praktischen Schlussfolgerungen sollen sich daraus ergeben?
Noch mehr Staat?
Noch mehr Staatswillkür?
Noch mehr Überwachung?
Noch mehr Bürokratie?
Noch mehr „Wissenschaft“?
Tut mir leid, die linken und feministischen Rekursionen widern mich nur noch an. Deshalb zur Klarstellung:
Wer eine Bibliothek anzündet ist ein Brandstifter, ein Verbrecher. Nichts weiter!
Wer ein Kinder ermordet ist eine Mörderin. Nichts weiter!

Herr Kreutzberg ist Wissenschaftler und hat lediglich erläutert, warum Mütter in der Lage sind, ihre eigenen Kinder umzubringen. Anhand seiner Erläuterungen wird klar, dass nur Mütter mit deformierter Persönlichkeitsstruktur, Depressionen etc. zu einer solchen Tat fähig sind. Keine Mutter bringt einfach ihre eigenen Kinder um, wenn sie bei Verstand ist. Da hat die Natur schon vorgesorgt. Die Tat ist verabscheuungswürdig, die Täterin aber schwer krank und sie benötigt therapeutischer Hilfe. Das Leben der Täterin ist, wie Kreutzberg wohl richtig schreibt, die Hölle. Die Tat ist kein Kapitalverbrechen.

Ganz toll Herr Kreutzberg, dass Sie Nachahmerinnen aufzeigen, dass sie aufgrund dieses wissenschaftlichen Schuldunfaehigkeitsattests geradezu einen Freifahrtschein in Aussicht haben, sich dem ungeliebten Nachwuchs mehr oder minder ungesuehnt entledigen zu koennen. Wo bitte bleibt da noch die abschreckende Wirkung fuer die Bevoelkerung bei einem derart medienwirksamen Prozessauftakt?