Steven Spielberg

Meine Droge heißt Film

23. Mai 2005 „Sollen wir Ihnen einen Wagen schicken, oder fahren Sie selbst?“ - und schon hat man mal wieder die falsche Antwort gegeben und wartet im Mietwagen vor Tor zwei der Universal Studios in Los Angeles.

Der Pförtner ermahnt einen, den karteikartengroßen Tagespaß sichtbar ins Auto zu legen, dann gleitet man mit Tempo 25 auf dem Jimmy Stewart Drive durch das Studiogelände bis zum Amblin Drive, der nach Steven Spielbergs Firma benannt ist, die er wiederum nach einem seiner ersten Filme benannt hat. Hinter einem hohen hölzernen Tor steht ein großzügiges, zweistöckiges Adobehaus mit einem schönen, hellen Atrium. Und man lernt schnell, daß wahre Macht in Hollywood sich nicht in Prunk und Dekor zeigt, sondern an sehr vielen, lässig gekleideten jungen Menschen, die jeden Schritt koordinieren, bis man dann in einem Raum mit einem alten Teppich steht. Ein Tisch, acht Stühle, an der Kopfseite ein Regal mit einem Dutzend Video- und DVD-Geräten und darüber ein riesiger Flachbildschirm.

Der erfolgreichste Regisseur der Welt trägt Cordhosen und Sneakers, einen weißen Pullover, eine beige Strickjacke, eine Lederschnur um den Hals und einen Becher mit Kaffee in der Hand. Er kommentiert die Papstwahl vom Vortag, er erzählt von Kindheit, Kindern und Karriere und vom „Krieg der Welten“, seiner Verfilmung von H.G. Wells' berühmtem Roman (1898), die am 29. Juni weltweit ins Kino kommt - man darf sich den 58jährigen als einen glücklichen Milliardär vorstellen.

Mr. Spielberg, Sie haben einmal gesagt, eine gute Filmidee ließe sich in 25 Worten oder weniger zusammenfassen. Wie hört sich „Krieg der Welten“ in 25 Worten an?

Die Reise eines Mannes, der entdeckt, wie weit er gehen und was er tun wird, um seine Kinder zu retten an dem Wochenende, an dem eine außerirdische Rasse den Planeten Erde erobert.

Ich fürchte, das waren ein paar mehr als 25.

(lacht) Vermutlich haben Sie recht, zählen Sie ruhig nach.

Sie haben sich ziemlich kurzfristig dazu entschlossen, diesen Film zu drehen und Ihr Projekt über das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 zu verschieben. Warum?

Ich war mitten in den Vorbereitungen zu dem Münchenfilm, als ich ein fertiges Drehbuch von David Koepp zum „Krieg der Welten“ bekam, zu einem Film, den ich schon sehr lange machen will. Das Buch war sehr gut. Ich habe es Tom Cruise geschickt, und er hat sofort Feuer gefangen. Toms Enthusiasmus war ansteckend. Ich transferierte das ganze Team des Münchenfilms zum „Krieg der Welten“ und verpflichtete von George Lucas das komplette „Star Wars“-Team. Wir haben dann in knapp drei Wochen die Außerirdischen und den ganzen Look der Spezialeffekte entwickelt und zwei Monate später, im November 2004, angefangen zu drehen. Es war alles sehr, sehr eng.

Nach „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ und „ET“ lassen Sie zum ersten Mal feindliche Außerirdische auf die Menschheit los.

Ich hoffe, die Menschen, die meine freundlichen Außerirdischen mochten, werden mir verzeihen, aber ich mußte einfach, bevor ich in Rente gehe - was ich womöglich niemals tun werde -, einen Film mit ganz fiesen Außerirdischen machen.

Hat das nicht auch etwas mit dem Zeitpunkt zu tun? Science-fiction-Filme erzählen ja immer etwas von den Ängsten und Albträumen der Gegenwart.

Daran habe ich auch gedacht. In den fünfziger und sechziger Jahren, in der Atmosphäre des Kalten Krieges, gab es jede Menge feindlicher Invasionen. Ich habe dann in den siebziger und achtziger Jahren die Möglichkeit entwickelt, daß Außerirdische nicht kommen, um uns auszulöschen, sondern um sich mit uns auszutauschen. Nach dem 11. September hat sich alles geändert. Darüber wollte ich auch eine Parabel erzählen, mit den Außerirdischen als Gefahr für die ganze Welt. Ich habe den Eindruck, daß die ganze Welt seitdem in tiefer Furcht lebt. Der Terrorismus ist jetzt das Modell des Krieges, es ist eine ganz neue Front.

Es ist doch vor allem die Angst, aus dem Nichts überrumpelt zu werden.

Das habe ich direkt aus H.TH.G. Wells' Roman entnommen. Ich wollte auch keine fliegenden Untertassen, die hat man im Kino bis zum Überdruß gesehen. Ich habe mir immer diese gigantischen dreibeinigen Kampfmaschinen wie im Roman vorgestellt, wie sie durch die Trümmer unserer Städte marschieren. Die meisten Zuschauer haben ja weder die Verfilmung des Romans von 1953 gesehen oder von Orson Welles' Hörspielfassung aus dem Jahr 1938 gehört, geschweige denn den Roman gelesen.

Für mich war es die Möglichkeit, etwas neu aufzulegen, was mich als Kind fasziniert und zu Tode erschreckt hat. Nach Roland Emmerichs „Independence Day“ konnte man allerdings erst mal keinen Film über eine Invasion von Außerirdischen machen. Ich mag Rolands Film sehr, ich habe ihn mir dreimal mit meinen Kindern angeschaut, es war ein tolles Popcornmovie. Nach dem 11. September schien mir das Publikum dann reif zu sein für ein ernsthafteres Szenario. Jede Verfilmung vom „Krieg der Welten“ hat geopolitische Implikationen. Der Roman war ja Wells' metaphorischer Versuch, den britischen Kolonialismus und Imperialismus zu verurteilen. Und Orson Welles' Hörspiel hat mittelfristig wie ein Appell an Amerika gewirkt, sich endlich zum Kampf gegen Hitler zu entschließen.

„Krieg der Welten“ hat angeblich mehr als 200 Millionen Dollar gekostet.

Das ist eine dieser Geschichten, die noch absurder sind als die Vorstellung, Außerirdische würden auf der Erde landen. Es ist eine typische Idee der Londoner Boulevardpresse. Als bekannt wurde, daß Tom und ich diesen Film drehen würden, hatte man ihn schon zum teuersten Film aller Zeiten ernannt, obwohl wir noch nicht mal ein Budget festgelegt hatten. Der Film hat 133 Millionen Dollar gekostet - und nicht 250 Millionen!

Empfinden Sie ein solches Budget noch als Belastung? Haben Sie manchmal Angst vorm Scheitern?

Angst vorm Scheitern nicht, aber es ist schon eine Belastung, es ist einfach sehr viel Geld für einen Film. Aber Filme kosten heute einfach mehr und mehr, um dem Publikum zu geben, was es erwartet. Ich versuche, jeden Film so erfolgreich wie möglich zu machen, damit er das Geld der Investoren wieder einspielt. Ich bin deshalb immer ein wenig nervös, weil ich weder die Geldgeber noch das Publikum enttäuschen will.

Was ist der Kick dabei für Sie? Sind solche Großprojekte nicht sehr langwierig und manchmal auch langweilig?

Es gibt nichts, absolut nichts Langweiliges beim Filmemachen. Nicht mal das Warten auf einen Spezialeffekt oder auf die Ausleuchtung einer Szene. In dieser Zeit kann man noch einmal intensiver über den Film nachdenken. Ich werde dabei nicht müde, ich bin jedesmal aufs neue begeistert von dem Privileg, Filme machen zu können. Ich liebe es einfach.

Das ist so, seit ich zwölf bin. Und das Gefühl im Bauch, als ich bei den Pfadfindern war und mit der Kamera meines Vaters meinen ersten Film machte, er hieß „Gunsmoke“ und war drei Minuten lang, dieser Thrill, als ich den Film das erste Mal vorführte und alle lachten und klatschten, dieses Gefühl ist dasselbe, das ich noch heute habe, wenn ein Film fertig ist. Das ist die Droge, es gibt keine Therapie, und wenn es eine gäbe, würde ich mich ihr nicht unterziehen.

Sie gehen auf die Sechzig zu und machen Filme vor allem für die Zielgruppe der 13- bis 29jährigen. Haben Sie nicht manchmal Angst, zu alt zu werden dafür?

Nie. Ich habe sieben Kinder, die halten mich auf dem laufenden, was die populäre Kultur angeht. Außerdem bin ich ein Medienverrückter, ich sehe viel fern und lese viele Zeitschriften. Alter ist keine chronologische Unausweichlichkeit, Alter ist auch kein Maßstab, wenn man mit seinen Kindern Schritt halten will. Und das muß ich, es ist eine Freude und eine Verpflichtung. Ich lerne soviel von ihnen, und was ich gelernt habe, fließt zurück in meine Filme.

Gibt es denn bestimmte Stoffe oder Themen, auf die Sie sofort anspringen?

Nein, ich bin in meiner Auswahl sehr eklektisch. Vermutlich reagiere ich auf ein Buch am Mittwoch anders, als ich am Montag reagiert hätte. Wenn ich etwas Spannendes lese, will ich mehr darüber wissen. Das ist, als würde man mit einer Idee schwanger. Ich werde nächstes Jahr einen Film über Abraham Lincoln drehen, und plötzlich bin ich ein totaler Dilettant, was Lincolns Leben angeht. Ich fange an zu recherchieren und überlege, wie die Geschichte aussehen soll, und auf einmal ist da das Gefühl, diesen Film unbedingt machen zu wollen.

Als Kritiker sucht man nach bestimmten Mustern. Sie haben immer ein scharfes Auge für den amerikanischen Alltag gehabt, Sie zeigen ganz normale Leute, die auf einmal vor eine Herausforderung gestellt sind, der sie scheinbar nicht gewachsen sind, und es gibt dabei immer den Impuls, dem Publikum etwas vorzuführen, was es noch nie gesehen hat: Außerirdische, Dinosaurier, den weißen Hai.

Einverstanden. Ich treffe die meisten Entscheidungen ja intuitiv. Und wer ich bin, das färbt natürlich auf meine Filme ab. Die Scheidung meiner Eltern zum Beispiel ist etwas, was mich noch immer beschäftigt. Ich habe mein ganzes Leben daran gearbeitet, ein intaktes Zuhause zu erhalten. In vielen meiner Filme erkunde ich dagegen das Trauma, ein Scheidungskind zu sein. Ich lege mich nicht auf die Couch, ich war nie bei einem Psychotherapeuten. Wenn ich das täte, würde es damit enden, daß ich meinem Psychiater die besten Geschichten erzählte und nicht dem Publikum.

Wenn es einen Platz gäbe, an dem ich dreimal die Woche meine Phobien, mein ganzes Es deponieren könnte, bliebe mir nichts mehr, woraus ich Filme machen könnte. Ich versuche, meine Traumata durch meine Filme abzuarbeiten. Jeder tut das. Architekten, Schriftsteller, Journalisten, Regisseure, Schauspieler. Das Beste, was wir sein können, basiert nur auf dem, was wir bis zu einem bestimmten Zeitpunkt geworden sind. Selbst große Schauspieler können einem nur in einer metaphorischen Weise geben, was sie erlebt haben. Ich glaube nicht, daß jemand sich völlig neu erfinden kann, das ist unmöglich.

Sie sind einer der mächtigsten Männer in Hollywood. Was bedeutet Macht für Sie?

Macht heißt für mich nur eines: Freiheit. Der Erfolg des „Weißen Hais“ sorgte dafür, daß ich bei „Unheimliche Begegnung“ final cut hatte. Das Studio konnte mir den Film nicht mehr wegnehmen.

Und Verantwortung?

Verantwortung hatte ich lange, bevor ich die Macht hatte, meine eigenen Entscheidungen zu fällen. In meinen Augen schließen sich Macht und Verantwortungslosigkeit wechselseitig aus.

Ich meinte die öffentliche Verantwortung. Als Sie zum Beispiel im Wahlkampf für John Kerry eingetreten sind, hörte Ihnen jeder zu.

Die Leute, die am genauesten beobachtet werden, stehen unter größerem Druck, Farbe zu bekennen. Meine Farben waren einerseits immer Rot, Weiß und Blau wie die amerikanische Flagge; als Jude sind meine Farben außerdem Blau und Weiß. An diese Farben glaube ich von ganzem Herzen. Aber ich fühle mich verantwortlich, die Macht, die ich habe, dazu zu benutzen, der Welt etwas zu geben, was informativ ist, aufklärend und vielleicht sogar erhebend.

Bei „Schindlers Liste“ hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, daß ich meine Kunst verantwortlich einsetzte. Was nicht heißt, ich wäre bei „ET“ verantwortungslos gewesen. „ET“ war eine Feier der Menschheit und der kulturellen Differenzen. Zu zeigen, daß ein so häßlicher Außerirdischer so geliebt werden kann, erst von den Kindern im Film und dann vom Publikum in der ganzen Welt, das war für mich auch ein Dienst an der Öffentlichkeit. Ich habe das damals nur nicht begriffen. Ich habe eine Menge Filme bestimmt nicht gemacht, um Leute zu informieren.

„Jurassic Park“ zum Beispiel war einfach tolles, eskapistisches Entertainment. In „Schindlers Liste“ dagegen bin ich mit einem Wunschtraum hineingegangen: Was wäre, wenn dieser Film auch nur das Bewußtsein eines Menschen ändern kann, der vorher geglaubt hat, der Holocaust habe nicht stattgefunden? Was wäre, wenn ein Mensch, der seine private Holocaust-Geschichte vor seiner ganzen Familie verborgen hat, nun seine Geschichte erzählt? Das war das erste Mal, daß ich als Filmemacher eine Mission hatte.

Haben Sie manchmal Lust, wieder einen kleinen Film zu machen, ohne Stars und Riesenbudget?

Klar. Ich würde nie einen Film machen, nur um mein Ego zu befriedigen. Eine Geschichte muß mich packen, sie muß einen Sog entfalten und mich, gleichsam gegen meinen Willen, hineinziehen wie ein Twister, ein Wirbelsturm. Dann bin ich geliefert. Das ist auch der Unterschied zwischen Regie führen und einen Film produzieren.

Gibt es Filme, bei denen Sie nachträglich bedauern, daß Sie sie nicht selber gemacht haben?

Nein. Mein Ego bedauert, daß ich manche Filme, die sehr viel Geld eingespielt haben, abgelehnt habe, „Spider-Man“ zum Beispiel. Aber es war einfach nichts für mich. Ich wollte auch keinen Harry-Potter-Film machen. Vor 25 Jahren hätte ich das vielleicht machen können. Nein, ich trauere keinen verpaßten Gelegenheiten nach. Ich habe ja auch „Schindlers Liste“ anderen angetragen. Sydney Pollack zum Beispiel, aber der wollte nicht.

Ich habe auch Martin Scorsese gefragt und Barry Levinson, aber ich habe niemanden gefunden. Ich wollte es zwar immer selbst machen, aber dann bekam ich in den leichtgewichtigen achtziger Jahren kalte Füße. Gott sei Dank haben diese drei wunderbaren Regisseure abgelehnt, denn das hätte ich sicher für den Rest meines Lebens bereut, wenn ich „Schindlers Liste“ nicht gemacht hätte. Aber ich glaube ohnehin, alle Arbeit, die ich je machen werde, steht schon irgendwo in einem Buch geschrieben. Wir erfüllen nur unsere Bestimmung. Man kann dabei nachhelfen, aber mehr nicht. „Schindlers Liste“ war eben nicht der Film, den ich weggeben sollte.

Wenn Sie schon von Bestimmung reden: Kommt Ihnen Ihre Karriere auch vor wie ein kleines Wunder, dem Sie mit viel Arbeit ein bißchen nachgeholfen haben?

Ich habe meine Rolle als Regisseur nie für selbstverständlich genommen. Ich liebe einfach das Kino. Meine Leidenschaft hat mich nach Hollywood gebracht, nicht Gier, Ego oder Sehnsucht nach Erfolg. Was ich tue, das will ich seit meiner Kindheit, und ich bin meinen Eltern dankbar, daß sie mir erlaubt haben, diesem eigenartigen Hobby nachzugehen. Die Nachbarn haben damals gedacht, die Spielbergs sind verrückt, die lassen ihre Kinder ziellos und ungebunden mit der Kamera durch die Gegend rennen. Meine Eltern haben dafür eine Menge sozialen Druck erfahren, aber sie wußten, was eine Obsession ist. Meine Mutter hatte eine große Leidenschaft fürs Klavierspielen, und mein Vater bastelte voller Begeisterung an Computern.

Und wie fühlt man sich als jemand, der in den letzten dreißig Jahren eine Handvoll der erfolgreichsten und spektakulärsten Filme gemacht hat?

Bevor ich Kinder hatte, war ich sehr stolz auf mich und dachte, ich täte der Welt und mir etwas Gutes. Doch als ich 1985 zum ersten Mal Vater wurde, haben sich meine Prioritäten völlig umgekehrt. Ich begriff, daß das mein Beitrag zur Welt war: Kinder zu haben. Das wurde wichtiger, als Filme in die Welt zu setzen. Mein ganzes Leben hat sich dadurch verändert. Ich bin endlich erwachsen geworden. Vor „ET“ wollte ich überhaupt keine Kinder. Doch nachdem Max auf der Welt war, hatte ich das Gefühl, etwas machen zu sollen, worauf meine Kinder später stolz sein könnten. Meine Filme wurden nicht düsterer, aber erwachsener.

Was erwarten Sie von der Zukunft des Kinos?

Sie wird immer vom Geschichtenerzählen abhängen. Wenn eine neue Technologie aufkommt, werden die ersten zehn bis fünfzehn Filme, die sie einsetzen, sie total ausbeuten und viel Geld damit verdienen, ohne dabei auch nur in die Nähe einer guten Story gekommen zu sein. Und die Leute gehen natürlich hin wie zu einer neuen Karnevalsattraktion oder zu einem dreiköpfigen Ungeheuer. Nachdem man sich daran gewöhnt hat, werden wir wieder aufs Geschichtenerzählen zurückgeworfen. Es ist unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart, und es wird für immer unsere Zukunft sein. Ist das ein gutes Schlußwort?

Das Gespräch führte Peter Körte



Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 22. Mai 2005
Bildmaterial: AP, picture-alliance / dpa

 
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