„Die Sopranos“

Die Mafia trägt Morgenmantel

In Amerika sind „Die Sopranos“, eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten, in ihre letzte Runde gegangen. Hierzulande sind sie gescheitert - ein Skandal mit Gründen. Eine Hommage von Tilmann Lahme - und ein Plädoyer für die DVD.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. April 2007 12:31

Guter Artikel

Fatih Yetgin (FatihYetgin)

Danke für den Artikel. Ich hatte eben zu jener Zeit die Sopranos geschaut. Jedesmal wenn ich es meinen Freunden erzählt habe, hatte man mich ungläubigen Augen angeschaut.

Eines muss man Hollywood einfach lassen. Sie können Serien produzieren von denen das deutsche Fersehen ungefähr noch so weit weg ist wie Raumschiff Enterprise mit Janeway als Sie in die Galaxis geschleudert werden (Enterprise gehört nicht zu den subtilsten Serien).
Oft habe ich das Gefühl, das die Regisseur- vielleicht auch Drehbuchkaste eine gewisses Vorurteil dem deutschen Publikum gegenüber hat, wenn man den Durchschnitt der produzierten Fernsehfilme und Serien sieht. Immer trifft man eine s/w Koloratur. Keine subtile Herausarbeitung der Charaktere mit all Ihren Widersprüchen, wie eben das Leben ist. Es ist seltsam, die Regisseure gehen dann nach Amerika, und machen dann noch amerikanischere Filme als es die Amerikaner selbst tun.

Die Literatur beweist das die Dt. es können, warum also nicht im Film.

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