
Danke! Endlich mal jemand der das Verdummungsfernsehen bloß stellt. Der Grundgedanke des Fernsehens heute ist "Alle Menschen sind doof!" Das Ziel ist Gewinn machen und "Am besten bleiben die Doofen auch doof!".
Kein halbwegs intelligenter Mensch, der noch nicht ganz der hypnotischen Verdummungswirkung der Medien erlegen ist, kann heutige Fernseh- und Radioprogramme ertragen. Ich habe jedenfalls die Nase voll davon und empfehle Deutschlandfunk und den kritischen Umgang mit allen Fersehsendern.
Abschließend ein paar Fragen, deren Teilantworten in Ihrem Artikel nachzulesen sind:
"Wo kommt die Politikverdrossenheit her?"
"Warum fehlen angehenden Lehrern die nötigsten Fachkenntnisse?"
"Warum verrohen Jugendliche?"
"Warum ist Fleiß und Arbeit negativ belegt?"

Ohne die gesamte Ideengeschichte seit Platon und ihre Theorien und Personen zu bemühen:
Einige Kommentare rühren richtigerweise an die Grundlagen unseres Menschtums. Dessen ökonomische Werte-Ordnung beruht aber nun mal auf dem Glauben an die 'invisible hand', deren 'Regime' letztlich das Optimum an Wohlfahrt und Glück für die Individuen wie für die Gesellschaft bewirke. Das eigennützige Streben der wirtschaftenden Menschen oder Unternehmen trage im "System der natürlichen Freiheit" zum Wohl der gesamten Gesellschaft bei (Adam Smith).
Ob dieses Wirkungsprinzip – wenn überhaupt – für die gesamte Evolutionsgeschichte der menschlichen Gattung zutreffend ist, sei dahingestellt. Fest steht, daß es das im gegenwärtigen Zeitpunkt der Globalisierung einzig übrig gebliebene, obwaltende Dogma ist.
Alle anderen Dogmen sind dem untergeordnet: Religion, Moral, Ethik, Menschenwürde, Recht, Demokratie, ja sogar die Freiheit besteht eindeutig aus einer 'Freiheit zu DSDS' und nicht aus einer 'Freiheit von DSDS'.
Noch Fragen?

Das eigentliche Unternehmensziel von RTL ist der Verkauf von Werbezeit. Dessen müssen wir uns zuallererst einmal vergewissern.
RTL ist darum gezwungen, ihr Fernsehprogramm so zu gestalten, daß es in der heutigen Zeit im Vergleich zur Konkurrenz höhere Einschaltquoten erreicht.
Der Inhalt des Hauptbeitrags mit den nachfolgenden Lesermeinungen, die sich ausschließlich an dem gesendeten Wort und Bild orientieren, hat mit der Realität darum kaum etwas zu tun.
RTL sucht selbstverständlich die richtigen Leute aus, die in der Lage sind, etweder spielerisch oder sogar überzeugt, aber auf jeden Fall überzeugend die Kasperletheater-Konflikte in eine Sendung hineinzutragen. Im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk wären solche gespielten "Skandälchen" garnicht möglich. Sie gehören bei RTL zum Umfang der Unterhaltung dazu und werden bei den Akteuren auch entsprechend vergütet. RTL lacht sich eher eins ins Fäustchen, wenn es ihnen gelungen ist, so eine Sendung naturecht an die Zuschauer zu verkaufen.
Also, macht Euch nicht soviel Sorgen um Nichts! Schließlich bezahlen wir ja allesamt dafür.

Nach den hier beschrieben Horrorgeschichten könnte man fast meinen, Herr Bohlen zöge durch die Straßen, zerrte Menschen vor die Kamera und machte sich über sie lustig.
Ich kann Ihnen, Herr Menzel, nur empfehlen, die Sendung, um die es hier geht, nur einmal anzusehen. Da sind nur ein paar Leute - einige, die etwas können und andere, die sich etwas einbilden, die unbedingt vor die Kamera wollen. Und die werden entweder gefühlvoll gelobt oder pointiert kritisiert.
Nennen Sie es flach - keine Einwände. Es steht nicht oberhalb oder unterhalb von Anneliese Rothenberger oder Frank Elstner.
TF

Das Schlimme ist eben, daß Sie es nicht verstehen. Offensichtlich kennen Sie die erweiterte Bedeutung des Wortes "obszön" nicht. Wahrscheinlich verbinden sie es nur mit irgend etwas Sexuellem.
Die in diesem Programm vom begeisterten Zuschauer erwarteten menschenverachtenden Bemerkungen des RTL Hofnarren Bohlen sind NICHT "harmlos". Sie spiegeln die sensationsgeilen, immer mehr nach Steigerung von Gemeinheiten rufenden Millionen Zuschauer und damit einen erschreckend hohen Anteil der Bevölkerung wieder. Das ist eine Art Verkommenheit von Teilen der Gesellschaft, die daran nichts Schlimmes findet, - ja eben, nicht versteht, was man eigentlich an diesem Mist kritisiert, - jedes Gefühl für Werte und Menschenwürde verloren oder nie kennengelernt haben.
Die Opfer, die ihr Leben lang an diesen gewollten und geplanten Demütigungen leiden werden, werden als solche überhaupt nicht begriffen. (Die wollten es ja nicht anders, werden Sie jetzt sagen).
Der johlende Mop verhält sich nicht anders als vor Jahrhunderten die Zuschauer bei Hexenverbrennungen oder Hinrichtungen. Die Menschen haben sich auch nicht geändert, nur muß man, wenn man ein Übel erkannt hat, dieses nicht auch noch unterstützen.

Wer über allen Dingen steht, hat den Boden unter den Füßen verloren.
Diese Sendung ist ein Unterhaltungsprogramm. Sie ist total harmlos! Sehen Sie einfach mal rein! Sie werden enttäuscht sein.
TF

Ich finde es sehr bedenklich, daß sich die FAZ höchstselbst um diesen Dreck überhaupt kümmert. Es wäre schlimm, wenn es eine nennenswerte Anzahl von FAZ-Lesern gäbe, die sich mit dieser untersten Sohle gesellschaftlicher Obszönitäten befasst.
Seien Sie vorsichtig, - so etwas macht macht schmutzig, wenn man es nur anfasst. Es klebt wie S...onstwas.

Die Sendung ist nicht mehr und nicht weniger als unterhaltsam - im meinen Augen ist sie kurzweiliger als "Wetten, daß". Da geschieht überhaupt nichts unethisches oder asoziales.
Da ist eine Gruppe junger Leute, die derart zusammengestellt ist, daß gute Sänger dabei sind, aber auch Typen und sympatische "Kindchen". Und nach der Darbietung kommen die Komentare der Jury - unterhaltsam und pointiert.
Bohlen ist in meinen Augen der einzige, der den Möchtegerns unter den Sängern die Wahrheit sagt. Und genau darauf wartet man, darauf beruht der Unterhaltungswert: wenn man schon selbst nicht sagen kann, "die singt ja schief", dann will man wenistens dabei sein, wenn ihr von Bohlen der Kopf gewaschen wird.
Thomas Frieling

Und wieder müssen die selbstmitleidigen Deutschen sich darüber beschweren, wie schlimm und niveaulos sie doch sind... Da packt ein Herr Drischel allen Ernstes ein Amerika als Beispiel aus, wo es nicht niveaulos zugeht: Nur zur Info: Bei UNS sind Jerry Springer-Formate und ähnliches, was in den USA der Reißer ist, nie ins TV gekommen, weil die Leute es abartig fanden...
Sicher ist das nicht schön, aber man sollte endlich mal aus der Selbstmitleidgrube in allen Belangen herauskommen, die Ärmel hochkrempeln und die guten Sachen sehen.
Dann brummt die Wirtschaft auch weiter.
Bei den faulen 68ern macht man sich ja keine Hoffnungen mehr, aber wenn man sich in der jüngeren Generation umsieht gibt es vielerorts Hoffnungsschimmer - trotz DSDS und Co.

Die Grundaussage des Artikels ist richtig und auch wohltuend offen, aber ein wenig mehr Sorgfalt bei Satzstellung und weniger Flüchtigkeitsfehler hätte den Artikel sehr viel besser lesbar werden lassen. Faktum bleibt aber: mein Fernseher bleibt abends überwiegend aus, weil das Programm schlichtweg nicht mehr ertragbar ist. N3, BR u.a. sind hier eine rühmliche Ausnahme.

den Superschlau.
Hey, ihr Schreiberlinge, kopfgesteuerte, was ist denn geil am Einerlei großkoalierter Lebensinhalte, die Plattenbauten ebensowenig erreichen wie deren Köpfe, an der hartzigen Existenzphilosophie, die im PISA-Sumpf der Erkenntnis Eigenverantwortung als Alibi genauso missbraucht wie die Schutzheiligen der öffentlich-rechtlichen Selbstverblödungsmaschinerie, was ist denn geil an nobelpreisgekrönten Geistern, die sich nicht zu schade sind, im Mediengedrön den Realitätskaschperl zu geben, an Fußball-Kaisern, denen im selbstinszenierten Vermarktungszirkus der Mumm seiner Varsallen fehlt, was ist denn geil am echten Leben?
Und wer hat denn da wohl ein Interesse dran?
Die Bertelsmänner, Burdas, Bohlens? Oder wer oder was?
Die Albernheiten einer dem absoluten Kommerz unterworfenen Existenzphilosophie gebiert nicht nur die eigenen Kinder sondern schafft auch ihren eigenen Heiligenschein, voll peinlich und voll logisch. Alles klar?

Der Beitrag von Herrn Händel verkennt, worum es hier geht: um gesellschaftliche Werte. Selbstverständlich ist RTL ein Wirtschaftsunternehmen. Und freilich muss man nicht RTL gucken. Bersorgiserregend ist aber für jeden sich für unsere Gemeinschaft verantwortlich fühlenden Menschen, was in DSDS und ähnlichen Sendungen aus reiner Geldgier öffentlich zelebriert wird. Verhielte Herr Bohlen sich nur rein privat so, wie er das in der Öffentlichkeit tut, so hätte er eben nach kurzer Zeit bestenfalls keine Freunde mehr oder vielleicht müsste er auch sein von Faustschlägen geschwollenes Gesicht ständig unter einer Sonnenbrille verbergen. Indem er aber im Zusammenwirken mit RTL öffentlich jede Demut, jedes Mitgefühl, jede Rücksichtnahme eben all diese Werte, die unser menschliches Zusammenleben ermöglichen, ignoriert, verhält er sich und verhält sich RTL sozialethisch verwerflich. Gestern war es schick, Geiz geil zu finden, heute ist asozial geil und was geilt die Millionen Fernsehzuschauer, aus deren Existenz Herr Händel die Daseinsberechtigung für DSDS ableitet, morgen auf? Die Medien tragen eine besondere Verantwortung für die Werte unserer Gesellschaft und es ist legitim, daran zu erinnern. Danke, Herr Hanfeld!

Ich bin zur Zeit in Frankreich und komme im Sommer zurück nach Deutschland. Danke, dass es noch Menschen gibt, die über Ethik diskutieren!
Denn aus der 'Ferne' betrachtet; was im TV von Zeit zu Zeit gezeigt wird ist fürchterlich. Wie sich eine ganze Nation, die ja eigentlich von 'Dichtern und Denkern' abstammt, so auf eine stillose Darbietung einschießen kann ist schlimm.
Wenn Kinder in so einem Umfeld groß werden, fragt man sich, wo das hinführen soll. Die Zielgruppe für Seminare für Jugendliche über 'korrektes Verhalten' sollte geändert werden. Manch 'Erwachsener' hat es da weitaus nötiger!

Dies wird der einzige Beitrag zu Dieter Bohlen sein, den ich jemals abgeben werde, aber ich finde, es wird Zeit, eine alte Regel mal wieder hervorzuholen:
Wer am lautesten schreit, hat noch lange nicht Recht, vor allem dann nicht, wenn es ihm völlig egal ist, was für Maulfurze er da fahren lässt, um mal Umberto Eco zu zitieren.
Herrn B. hört ja anscheinend eh immer jemand zu, sei es nun die Regenbogenpresse oder die FAZ. Und mit ihm lassen sich Schlagzeilen verkaufen, weil er seine geistige Diarrhöe nicht die Toilette runterspült.
Leute, die so herumgröhlen, wird man am besten los, wenn man sich - auch im übertragenden Sinne - Watte in die Ohren steckt und ihnen den Rücken zudreht, dann existieren sie nämlich nicht mehr. Aber dann wäre es wahrscheinlich den meisten zu still, selbst wenn sie sich nur über Dieter Bohlen aufregen und so mitgröhlen wollen. Oder mit ihm Geld verdienen?

Peinlich kommt - wie man unschwer beim Betrachten der RTL-Sendung DSDS am eigenen Leib erfahren kann - von Pein (Schmerz). Das Peinliche ist aber nicht Dieter Bohlen an sich. Der ist für sich gesehen ein armer und recht unwichtiger Mensch. Sicher, er verspürt wahrscheinlich sexuelle Lust dabei, (vermeintlich) Schwächere zu erniedirgen. Das ist aber irgenwie in der Geiz-ist-geil-Ära doch schon fast drollig - oder? Viel schmerzlicher, verwerflicher, ja unmenschlich empfinde ich aber das Verhalten der Geschäftsführer der RTL Deutschland GmbH, diese unsäglich schlechte, menschenverachtende, billige und widerliche Schmierenkomödie in Gewinnerzielungsabsicht öffentlich zu machen und somit billigend in Kauf zu nehmen, dass der Eine oder Andere, dessen Synapsen vom deutschen Privat-TV Verblödungsbrei schon erfolgreich verklebt sind, es wahrnimmt.
Uff - das musste mal gesagt werden. Und jetzt geht es mir ein bisschen besser. :-)

Warum die Aufregung? Es ist doch für jeden etwas dabei, Voraussetzung ist: Man muss nur anspruchslos genug sein, dann ist RTL d a s Medium und Bohlen d e r Entertainer! Und die Opfer laufen schließlich selbst zur Schlachtbank, beziehungsweise werden von ihren Eltern voller Wolllust in diese Falle getrieben. Ekelig das Ganze!

Warum sich ärgern über RTL? Die senden nur das, was das Volk will. Sonst gäb's keine Quote, die Umsätze begännen zu sinken und DSDS wäre nullkommanix verschwunden.
"Nichts als die Wahrheit" von Dieter Bohlen - eines der meist gelesenen Bücher Ende des 20. Jahrhunderts - wurde bei uns auf dem Land im kleinen Supermarkt an der Kasse dargeboten, direkt neben Süßigkeiten und Zigarretten! Und ging weg wie warme Semmeln; ein Hit, ein Reißer.
Die Germans lieben nun mal das Asoziale, Rücksichtslose - sonst hätten die Bohlens dieses Landes keine (Medien-)Chance. In den USA ist er bekanntlich musikalisch und als Medientyp mit Pauken und Trompeten durchgefallen.
Auf der Autobahn beim Linksspurkampf, im Supermarkt beim Drängeln für den Zentimetervorteil: viele viele Dieter Bohlen ...

Was soll das Geschrei gegen Bohlen? Seine Sprüche als solche mag man mögen oder nicht - in der Sache aber, in diesem knallharten Geschäft, kennt Bohlen sich aus wie kein zweiter. Er hat ein absolut sicheres Gespür dafür, was geht und was nicht - und vor allem, mit WEM was geht und mit wem nicht. Wenn Bohlen zu einem sagt, er soll´s besser lassen, dann hat er immer recht gehabt. Und wenn Bohlen zu einem sagt, es geht, aber nur so-und-so, hatte er auch recht - siehe Alexander Klaws. Mit Bohlen-Songs top, ohne Bohlen (nach "eigenem Kopf") flop. Elli aus der 2. Staffel ebenso.
Und schließlich gibt es Verträge. Die sehen am Ende des Castings eben nunmal keine Band vor, sondern einen Solokünstler in einer bestimmten Marketing-Strategie. Wenn das einem kleinen Gernegroß wie Max Buskohl nicht passt, dann soll er doch bitte erst gar nicht anfangen, das Casting zu durchlaufen! Aber hinterher nicht jammern, Dieter Bohlen sei schuld.

Während es dem gar interessierten Zuschauer der deutschen Fernsehlandschaft auffällt ist der allgemeine Kreis der Dummheit doch geschlossen durch eine Mehrheit wenig interessierter. Sie offenbaren durch Sehen dieser Sendung mit welch niedrigen Anspruch ihre Abendunterhaltung gefüllt werden darf. Umso mehr ist fraglich, ob RTL den jungen Kandidaten einen Gefallen bereitet diese Erfahrungen machen zu dürfen. Die sogenannten Superstars entpuppen sich nach definiertem Gewinn als Quereinsteiger in einem Business, das sie nicht beherrschen. Das Resultat ist ein kränklich dahin wimmernder dritte Klasse Promi, den RTL gut bewirbt ... manchmal entsteht der Eindruck, dass Menschen Zitronen sind und jeder noch so kleine Pups dazu führen muss einen Tropfen Saft zu verkaufen ... ich selber entbehre mich des aktuellen Fernsehprogramms, zu platt und dumm gemacht fühle ich mich nach einer Stunde. Dieter Bohlen gibt das Example des immer im Takt der Abflachung des Nivaus mitschwingenden alternden Ex-Stars. Er ist nur noch ein schlechtes Abbild seiner selbst. Besser war er nie wirklich. Wenn er stirbt - was bleibt von ihm?

..endlich bringts mal jemand auf den Punkt, vielen Dank

Der Artikel ist mir ehrlich gesagt ein wenig zu reißerisch. Auch wenn ich sicher kein Bohlen- und DSDS-Fan bin, ist das Thema damit doch ein wenig zu sehr ausgereizt. Das ist keine FernsehKRITIK - da hat wohl wer ein Ventil gesucht, durch das auch andere Wut entweichen durfte (sollte).

nicht mein Thema und nicht meine Musik und überhaupt interessiere ich mich nicht für so etwas wie "DSDS".
Aber heute morgen musste ich doch mal heftig grinsen, als ich las, was die Frankfurter dazu schrieb.
Da hat also dieser "Knirps" den Bohlen samt RTL als Werbeagentur für sich und seine Band missbraucht, tolle Leistung: Aus dem Jungen wird mal was.
Nachdem das Grinsen über diesen schlauen Zug abgeflaut ist, freut es mich jedoch immer noch: Ich hatte vor einiger Zeit bei meinem Lieblingsgriechen während ich eine Gyrosplatte aß, im dort allgegenwärtigen Fernsehen mitbekommen (zu Hause habe ich keines, unter anderem, weil ich auf solche "Events" verzichten kann), wie der Bohlen mit seinen "Stars" umgeht. Das fand ich derart unter aller Würde, daß ich mich jetzt ehrlich freue, daß er auf diese Weise eins drüber bekommen hat.
Danke Max.
SJ

"Asozial ist geil", "Geiz ist geil" - eigentlich fehlt nur noch "Hartz4 ist geil". Bei soviel Schrott was derzeit im Fernsehen gezeigt ist es kein Wunder, das es mit der Gesellschaft und der Wirtschaft bergab geht. Durch Sendungen, wie "DSDS" (Deutschland sucht den Superdepp) oder Popstars wird den Jugendlichen suggeriert, man könnte Schnell reich und berühmt werden. Viele setzen alles daran und sehen es als einzigste Chance. Die Medien müssten langsam mal wieder umschalten, nicht durch DSDS oder Popstars oder andere Castingsshows kann man Geld verdienen, sondern nur harte Arbeit. Diese Werte müssen den jungen Leuten wieder vermittelt werden. Die Jugendlichen versteifen sich zu sehr auf die Möglichkeiten von Castingsshows, da man ihnen vermittelt, das sie beim Ausscheiden "Loser" wären und nur noch Hartz4 für die zutrifft. Und würde es in der Sendung wirklich um Musik gehen, das wäre Bohlen kein Jury-Mitglied. Die Jury besteht aus drei Leuten, die denken Ahnung von Musikbusiness zuhabenn, der eine kann nicht singen, der andere ist total unkannt und zu guter letzt, das Modepüppchen in der Mitte!