
Jetzt mal ehrlich,
welche großen Erkenntnisse hat denn die gute Marianne Schmidt hervorgebracht.
Eigentlich keine, durfte Sie sich doch nachts nie in der Kommune aufhalten, redete außer dem "vögelchen" Ridder niemand wirklich mit ihr.
Meiner Meinung nach haben die in der Kommune, dem Reporterjungspund Schmidt so einen Bären aufgebunden.....
Jedenfalls verstehe ich nicht, dass man die Peinlichkeit nicht erkannt hat, die das Veröffnentlichen einer Story, deren Inhalt so schwach recherschiert ist, darstellt.

Aber lieber Herr Richard Solyom-
Sie sollten sich wirklich nicht interessieren wollen für den "Popsch" einer Dame, die inzwischen mindestens 60 ist!

Fürher hat man als Nachgeborener gemeint, die 68er seien in ihrer Jugend wild gewesen und erst später zu den Linksspießern geworden, als die wir sie kennen. Jetzt lernen wir immer mehr, daß sie auch damals schon eher Maulhelden waren und das Revoluzzertum nichts als eine Pose. Ganz schön gemein, die Legenden dieser inzwischen alten Herren so zu entzaubern.

Das ist endlich mal ein Beitrag zu 68, der nicht nur historisch erhellend wirkt, sondern auch journalistisch aufschlußreich ist. Wer schließlich kennt nicht die ebenso einfältige wie oft praktizierte Angewohnheit mancher entscheidender Redakteure: "Recherchier mir nur nicht meine Meinung kaputt". Genau das hat jedoch Marianne Schmidt - gottseidank - getan. Ich sage: Tolle Leistung!

Unterhaltsamer Beitrag - wenn nur bis zum Schluss die Frage beantwortet würde, welcher Po denn nun derjenige von Dorothea Ridder ist.