Demographie

Ist Deutschland noch zu retten?

Wie stellen wir uns der demographischen Herausforderung? Steht das Land vor dem Niedergang oder können wir die Probleme meistern? Der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg und der Publizist Albrecht Müller im Streitgespräch.

Lesermeinungen zum Beitrag

01. September 2006 14:25

Systemänderung

Frank Martischewski (Ovozim)

Ich fand den Gedanken nicht schlecht. Woran es nämlich in diesem System mangelt, ist die interessenunabhängige Meinungsvertretung. Die Parteien nehmen beliebig Standpunkte ein, nur um sich zu profilieren. Vor einem Jahr gab es keinen einzigen gemeinsamen Nenner der beiden "Volks"-Parteien. Und nun plötzlich sitzt man zusammen und beschliesst fröhlich vor sich hin. Von Expertokratie kann man angesichts der Beschlüsse auch nicht sprechen, weil keiner dem anderen zuzuhören scheint.
kurzum: die sich Beteiligenden, und sicherlich mit guten Vorschlägen ausgestatteten Bürger werden nicht erhört, solange sie sich nicht dem Parteienfilz unterordnen. Und um dann eine gute Idee durchzusetzen bedarf es des Stimmenfangs durch Zugeständnisse.
Durch reine Wahlen kann in diesem System nichts bewirkt werden- schon hier im Forum zeigt sich die Sturheit mancher "Meinungszertreter" und angesichts der ungebildeten, leicht zu ködernden Masse hat ein guter Ansatz keine Chance.
Was fehlt ist die Organisation und stärkere Berücksichtigung interessenunabhängigen Engagements. Wenn es sowas denn gibt. Ich denke schon, denn der deutsche Bürger wird mir in letzter Zeit immer sympatischer.

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01. September 2006 14:19

immer das selbe!

Peter Luther (HAHOHE)

Bei all der theoretischen Fachsimpelei kommt es immer wieder eines zu kurz: Woher kommt der Automatismus, wonach Kinder später aktive "Einzahler" und somit Leistungserbringer werden? Das ist doch nicht in Stein gemeißelt. Wenn ich mir so anschaue, welche gesellschaftlichen Umstände zunehmen komme ich sogar eher zu dem Ergebnis, dass mehr Kinder heute in späteren Jahren im Gegenteil zu mehr Leistungsempfängern oder auch "Nehmern" führen werden. Wer soll denn den Kinderlein den "rechten Weg" hin zu braven, steuerzahlenden Bürgern weisen? Die Eltern vielleicht? Hahaha, guter Witz!

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01. September 2006 12:48

Herr Nowak,wir leben aber nicht (mehr)

Markus Teuber (arathorn)

in einem (auf Arbeitskräfte bezogenen) abgeschotteten Wirtschaftssystem.
Nahezu alle Länder bieten heutzutage der Nachfrage (nach Arbeitskräften für vorhandene Arbeit) ein Über-Angebot (an Arbeitskräften mit niedrigeren Lohnkosten).
Arbeitskosten in Deutschland müssen mit Arbeitskosten im
Ausland konkurrieren.
Allein die Löhne/Gehälter ohne Lohnzusatzkosten sind in Deutschland immer noch höher als in den meisten konkurrierenden Ländern.
Da man aber die "Real"-Löhne aufgrund der im Binnenland zu
zahlenden Güter-Preise,Steuern und Abgaben -sowie der zunehmenden privatrechlichen Kranken - und Rentenversicherungsnotwendigkeit nicht beliebig absenken kann,müssten die Lohnzusatzkosten nahezu ganz eliminiert werden.
Diese Notwendigkeit wäre übrigens auch bei einer "positiven"
Demographie geboten,möglicherweise sogar noch mehr geboten als gegenwärtig.

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01. September 2006 11:04

Lösung?!?

Matthias Scheider (Freedemocrat)

Herr Birg hat völlig Recht in mit seiner Einschätzung der Lage der Dinge... Aber eine Patentlösung scheint auch er nicht parat zu haben. Aber hier werden die Konservativen allesamt inkonsequent... wie wäre es denn mal, wenn man andere Gedankengänge zur Lösung des Problems hinzuziehen würde... Adoptionsrecht für Homosexuelle(!)

Auf der einen Seite beschwert man sich über zu niedrige Geburtenraten, auf der anderen Seite ist man nicht bereit Zugeständnisse zu machen, die zur Lösung des Problems beitragen würden. Da Schwule und Lesben ca. 2-6% der Bevölkerung ausmachen und aus rein physiologischen Gründen keine Kinder zeugen können wäre es doch nur konsequent Ihnen das Adoptionsrecht zu gewähren (viele haben Kinderwunsch). Dies hätte 2 Vorteile: (a) Keine Absatzbewegungen von der Gesellschaft (ander als bei vielen Migranten), da von Anfang an voll integriert und erzogen im "westlichen Stil" und (b) junge Menschen, die wiederum in der Lage sind Kinder in der zukunft zu zeugen...
Wäre zwar vermutlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, würde aber wenigstens dem Gedanken, der hinter der ganzen Debatte steht Rechnung tragen, nämlich junge und gutausgebildete Menschen in unserem Land großzuziehen.

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31. August 2006 20:17

Das System in Frage stellen ?

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Herr Glunz, ich habe nicht die Abschaffung der Demokratie gefordert, und ich habe auch nicht dieses "ganze System verdammt." Ich habe nur die Befürchtung geäußert, daß die derzeitigen Probleme mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr gelöst werden können, weil es dafür schon zu spät ist. Natürlich würde ich es auch lieber sehen, wenn die derzeitigen Probleme endlich angepackt und systembewahrend gelöst werden, bevor sie allen über den Kopf wachsen.

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31. August 2006 00:15

Das ist wohl echt nicht wahr; Expertokratie?-Der Bürger hat nichts mehr zu sagen

Stephan Glunz (phantomas2)

Sehr geehrter Hr. Hafenberg,
Man muss nicht unbedingt Hr. Müllers Meinung teilen, aber dass Sie jetzt als Lösung die Abschaffung der Demokratie fordern, ist ja wohl ein schlechter Witz. Schwere Probleme- einfache Lösungen, was geht bitte in ihrem Kopf vor. So etwas erwartet man vielleicht in einem Bildforum, aber echt nicht hier. Aber damit reihen Sie sich nur in die Diskussionskultur der letzten Jahre ein. Anstatt zweimal über etwas nachzudenken und dann zu argumentieren, verdammen sie lieber das ganze System.
Die Sicht, die Hr. Birg vertritt, ist ein schönes Beispiel, wie man zwischen Zahlen den Blick für die Realität verliert:
In Entwicklungsländern beklagt man sich darüber, dass das Bevölkerungswachstum die Wirtschaftsentwicklung auffrisst.
Die Welt leidet unter einer Bevölkerungsexplosion der Menschen und, wenn wir die 10 Mrd. Grenze nicht knacken würden, könnte das dem Planeten schon gut tun.

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30. August 2006 17:16

Nein, Deutschland ist nicht mehr zu retten.

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Nein, Deutschland ist mit den uns zur Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr zu retten. Der Zug ist abgefahren. Jetzt rächt es sich, daß dieses Land 40 Jahre lang nichts getan hat, um auf die düsteren Prognosen zu reagieren. Zu retten wäre Deutschland nur noch durch Mittel und Methoden, die der demokratische Rechtsstaat nicht zulassen würde. Das bedeutet, daß die derzeitige Situation den Keim des Totalitarismus oder des Niederganges in sich trägt. Schuld daran sind die blinden Verharmloser wie Herr Müller, dem deutlich anzumerken ist, daß er als leitender Beamter genau die Phrasen wiederholt, die ihm seine vorgesetzten Politiker über Jahre hindurch eingeredet haben. Daß dagegen die Voraussagen des Herrn Birg eintreten, kann schon jetzt jeder erkennen, der sich einmal ganz genau überall in Deutschland umsieht.

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30. August 2006 15:39

Das scheinbare Demographieproblem im Kontext des Reformwahnsinns.

Peter Christian Nowak (petercnowak)

Herr Müller hat Recht. Abgesehen von den rein mathematisch-theoretischen Fehler, die die Demographen begehen: wer hätte denn die Bevölkerungsentwicklung im Jahre 1950 für das Jahr 2006 richtig einschätzen, gar berechnen können? Und: Hatten wir zu dieser Zeit der Nachkriegsjahre nicht "ähnliche" Probleme?

Die Sozialversicherungssysteme sind natürlich abhängig von einer möglichst hohen Beschäftigung, was eine hohe Produktivitätsauslastung der Unternehmen voraussetzt. Die haben wir aber nicht: Zur Zeit sind es ungefähr 79%.

Hätten wir einen jährlichen Produktivitätszuwachs von "nur" im Durchschnitt 2% (bei annähernd Vollbeschäftigung, d.h. voller Produktivitätsauslastung) wäre in 2050 ein Rentenversicherungsbeitrag von 30 oder 35 % kein Problem; wiederum vorausgestzt, daß die Löhne um den gleichen Prozentsatz steigen, wie der angenommene Produktivitätszuwachs steigt.

Wenn aber die Löhne ständig real sinken, die Arbeitsplätze durch Automaten wegrationalisiert, Arbeitplätze verlegt werden, entsteht natürlich eine Schieflage in den Systemen, wobei es absurd wäre, die auch noch durch massive Zuwanderung mit den längstens bekannten Problemen zu verschärfen. Schon aus finanziellen Gründen kontraproduktiv.






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30. August 2006 15:37

und welcher Farbe hängen Sie an...

Peter Luther (HAHOHE)

..Herr Schieder? Was ist gegen Bildung im allgemeinen einzuwenden? Und welche Boshaftigkeit ist es genau, die Sie hier so vehement geisseln? Oder geht es Ihnen um ganz etwas anderes?

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30. August 2006 01:11

Demographie und Erwerbslosigkeit

Paul Schächterle (paulimausi)

Vielleicht sollte man das Thema etwas unaufgeregter diskutieren.

Herr Birg sagt:
Wir haben ein Problem, weil Deutschland immer weniger Arbeitskräfte hat, um die Alten zu versorgen.

Herr Müller sagt:
Dieses Problem besteht so nicht, denn wir beschäftigen einen großen Teil der bereits vorhandenen Arbeitskräfte nicht.

Herrn Birg Argumentation sieht die Erwerbslosigkeit als gegeben an und schlußfolgert daraus, daß es ceteris paribus ein demografisches Problem gibt.

Herrn Müllers Argumentation ist: Wir müssen das Problem Erwerbslosigkeit lösen, dann haben wir auch kein Problem mehr mit der demografischen Entwicklung.

Die eigentlichen Meinungsverschiedenheiten beginnen bei der Frage, welches die Ursache der Erwerbslosigkeit ist und daraus folgend, was man tun muß, um sie zu bekämpfen.

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29. August 2006 22:14

„Herr Müller-Lüdenscheid!“

Frank Martin (FrankMartin)


"Herr Dr. Klöbner!“ (...) Der Dialog der Herren Birg und Müller erinnerte mich unwillkürlich an Loriots Streithähne, die sich nicht auf den richtigen Inhalt ihrer gemeinsamen Badewanne zu einigen vermochten. Diese beiden aber hatten den unschätzbaren Vorteil, miteinander verhandeln zu können, ohne auf Dritte hoffen zu müssen.

Ob die Renten-Badewanne der staatsgläubigen Herren Birg und Müller noch einmal zum gemeinsamen Glück dieser beiden gefüllt werden wird, ist hingegen sehr fraglich. Es bleibt zu hoffen, dass jüngere Generationen nicht allzu lange mehr nur auf die normative Kraft des Faktischen setzen müssen, um sich von den Kosten für leere Versprechungen der Rentenpolitiker zu befreien. Die Bevölkerung Deutschlands mit ihrer großen kulturellen Tradition hat es nicht verdient, auf Dauer von geld- und machtgierigen Umverteilungstyrannen um ihre Chancen gebracht zu werden.

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29. August 2006 20:03

Ames Deutschland

Joachim Schröter (Karasek)

Die Vorhersagen von Herrn Birg sind so abstrus das ein bisschen gesunder Menschenverstand ihre Naivität entlarvt. Wie bitte hätte Herr Birgs Vorhersage denn z.B., na sagen wir, auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise ausgesehen? Der gute Mann hätte aus der Depression heraus Nazismus, 2. WK, Wirtschaftswunder, Pille und Wiedervereinigung "übersehen". Was da wohl rausgekommen wäre? 20 Jahre Vorhersage OK, alles darüber hinaus ist Wahrsagerei.
Und was heißt Alterung volkswirtschaftlich? Gar nichts! Solange das Innovationspotenzial erhalten wird steigt das Volkseinkommen dank steigender Produktivität auch mit einer alternden Bevölkerung. Und da das Volkseinkommen Basis jedweden Sozialaufwandes ist ist Privatvorsorge da auch keine Lösung, sie greift nämlich dieselbe Quelle ab. Unser derzeitiges Sozialsystem leidet nicht an der Demografie sondern an der einseitigen Verteilung des Volkseinkommen an die Arbeitgeber bei gleichzeitig immer weniger sozialversicherungspflichtigen Jobs. Privatvorsorge schließt nur noch mehr Bürger aus dem System aus und lässt allenfalls den typischen Leser der FAZ profitieren.

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29. August 2006 19:56

Demografische Dramatik

Dirk Hennrich (RobinGo)

Nach meiner Auffassung macht Herr Birg den Fehler, dass er das Gemeinwohl bzw. die gesellschaftliche Leistungsfähigkeit ausschließlich von der demographischen Sichtweise abhängig macht. Sollte der gesellschaftliche Wohlstand ausschließlich von der Demografie abhängig sein und hätte Herr Birg seine Theorie schon vor hundert Jahren vertreten, dann müsste sein Katastrophenszenario noch dramatischer ausfallen, denn im letzten Jahrhundert war die Verringerung der Kinderanzahl wesentlich stärker als für die Zukunft vorher gesagt wird und die Lebenserwartung stieg mit 30 Jahren ebenfalls stärker an. Daraus sollte doch für jeden ersichtlich werden, dass wir im letzten Jahrhundert viel mehr verkraftet haben, als für die Zukunft erwartet wird. Und das bei massiv steigendem Wohlstand für alle und einem Auf- und Ausbau der Sozialsysteme. Daher erscheinen mir die Äußerungen von Herrn Müller wesentlich glaubwürdiger und schlüssiger, da er die gesellschaftliche Leistungsfähigkeit auf eine breitere Basis stellt. Wenn Herr Birg wirklich Angst vor der demographischen Entwicklung hat, dann sollte er zunächst die Bildungsmisere kritisieren, denn wegen schlecht qualifizierten Erwerbstätigen haben wir schon in nächster Zukunft wirklich riesige Probleme

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29. August 2006 13:58

Bravo Herr Birg !?!

Wolfgang Hartmuth (whartmuth)

Wie Sie sagen haben Sie mit Ihrer Berechnung aus dem Jahre 1998 die Bevölkerungsentwicklung für das Jahr 2005 auf wenige Promille genau berechnet. Großartige Leistung, für so was braucht man kaum studieren und eine Professur erwerben, das hätte ich mit meinen laienhafte Kentnissen zu Statistik auch geschafft. Und aus diesen Berechnungen ziehen Sie dann Schlüsse für die nächsten Jahrzehnte? Das dürfte doch einigermaßen kühn und absurd sein. Woher wollen Sie eigentlich wissen ob nicht innerhalb der nächsten Jahrzehnte ein Weltkrieg ausbricht? Oder woher nehmen Sie die Arroganz beurteilen zu können wie sich die gesellschaftliche Einstellung zu Kindern in den nächsten Jahrzehnten entwickelt?

Dass es so wenig Kinder gibt hat auch seine Gründe. Der Staat tut einfach alles, um dem Bürger Kinder anzugewöhnen. Kahlschlag bei den sozialen Sicherungssystemen mit Hilfe der Versicherungsagenten Raffelhüschen, Rürup & Co., Förderung jeder nur erdenklichen atypischen prekären Beschäftigung wie, Minijobs, Zeitarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, sich durchhangeln von einem Praktikum zum anderen, oder in einem sogenannten Niedriglohnbereich.

Das ist einfach keine Umgebung für Kinder. Tut mir leid!!!

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29. August 2006 13:01

Dramatische Alterung

Martin Becker (beckermartin)

1900 war noch jeder zweite unter 20, im Jahr 2000 jeder fünfte. Das heißt, eine rapide Abnahme des Anteils von Kindern und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung fand in diesen 100 Jahrenstatt. Bis zum Jahr 2050 geht das Statistische Bundesamt von einer weiteren Abnahme dieser Altersgruppe auf dann nur noch jede/n Sechsten aus.

Deutschland hat also diese im Vergleich zur 'errechneten - als ob daran (Familien- und Wirtschafts-)Politik aber auch gar nichts änders könnte - 'dramatische Alterung' incl. 2er fürchterlicher Kriege mit einer unglaublichen Vernichtung von Menschen und Gütern überstanden und soll die neuerliche, im Vergleich lächerliche Schrumpfung nicht verkraften? Bis vor 10-15 Jahren wurde das durchaus anders gesehen, nur von Menschen, die die Augen vor der Wirklichkeit verschlossen, obwohl diese ihnen bei für alle steigendem Wohlstand ja offensichtlich sogar Recht gab? Für wie dumm muss Herr Birg eigentlich seine Mitmenschen halten oder was führt er im Schilde? Dann noch mit der 7. Bevölkerungsberechnung zu argumentieren, die 10. ist grad angelaufen und die existierende 9. schon längst nicht mehr so pessimistisch wie die 7., in allen Alternativen, setzt dem nur die Krone auf.

Martin Becker

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