
In den letzten Tagen haben die Experten ihre Vermutungen über die Ursachen von Osthoffs Verwirrung geäußert. Nach dem Studium der Leserbriefe/Postings von Osthoff-Fans scheint es eher nötig, die Ursachen für deren komplette Verwirrung zu untersuchen. Da werden der Dame die fantastischsten Eigenschaften angedichtet (edel, hilfreich, gut) und gleichzeitig gebetsmühlenartig wiederholt, dass wir über sie nichts wissen und sie deshalb außerhalb der Kritik steht. Wie passt das zusammen?
Da will ein Schreiber den Andersdenkenden
„die sich so ´kritisch´ zu Frau Osthoff äußern, mal für ein, zwei, drei Tage den Strom, das Wasser und die Heizung abdrehen dürfen.“
Und außerdem würde er
„ganz gerne mal persönlich Einblick in die Steuererklärungen derjenigen nehmen dürfen, die sich hier in Richtung ´Verschwendung von Steuergeldern´ äußern.“
Hm. Argumentative Logik vom feinsten.
Ist das der neue Stil?
Damit nicht genug. Frau Osthoff (zur Erinnerung: das ist die, über die wir nichts wissen) wurde angeblich „benutzt, verraten und verkauft“.
Wirklich? Da tät uns schon interessieren,
1. Vom wem und wozu wurde die Dame benutzt?
2. Von wem und an wen wurde sie verraten?
3. Von wem an wen wurde sie verkauft?
Will sagen: Wenn schon diese einfache Plausibilitätsprüfung zeigt, wie unsinnig derartige Opferverklärungen sind, stellt sich schon die Frage nach den Ursachen dieser
Massenhysterie.

Susanne Osthoff ist sicherlich nicht der liebenswerte knuddelige Gutmensch den die einen erwartet und genausowenig das Verantwortungslose egomanische Monster das die anderen postulieren.
Sie ist ohne Zweifel engagiert. Und sie ist frustriert weil Sie mit ihrem engagment offensichtlich seit Jahren gegen die Wattewände der Geldgeber läuft.
Nach 3 oder 4 wöchiger Geiselhaft ist man zwangsläufig in einem seelischen Zustand der nicht besonders stark oder glaubwürdig durch die Kamera kommt. Das ZDF hat Susanne Osthoff aber leider nicht einfühlsam und der Situation angemessen interviewt, sondern offensichtlich so wie einen gut vorbereiteten Staatsmann.
Das Frau Osthoff sich nicht als Kopf einer Organisation, sondern als Einzelperson versteht hat sie mehrfach im Interview deutlich gesagt.
Das die Mentalität (für uns scheinbar)ausufernd lang und emotional zu reden in arabischen Ländern eher ausgeprägt ist als hierzulande sollte Medienmenschen eigentlich auch klar sein.
Die offenen Fragen, die das Interview hinterliess sind in einem Leserbrief hier ja auch schon aufgelistet.
Fragen an Frau Frau Slomka wären noch: Warum hat sie das Gespräch nicht durch präzise Fragen strukturiert und in Bahnen gelenkt ?
Warum hat sie nicht an entsprechenden Stellen nachgehakt oder im Gespräch mit Frau Osthoff präzisiert.
Fragen nach der Arbeit von Frau Osthoff wären sinnvoll gewesen, Fragen nach Familie, Behandlung in der Entführung usw hätten präziser gestellt werden können

Was mich auch betroffen macht.
Wenn sich hier in Deutschland jemand wegen einer Erkältung eine Woche lang krankschreiben lässt, findet das jeder verständlich. Was es auch ist.
Aber eine Entführung, wo das Opfer vielleicht wirklich 3, 4 Wochen kaum in irgendeiner Art und Weise zu Schlaf gekommen ist, mit Sicherheit nicht zu gesundem Schlaf ...
... das hat offensichtlich den Stellenwert eines Abenteuerurlaubs.
Danach muss man möglichst bald seine Erlebnisse mit den netten Mitfühlenden teilen können.
Die ja mehr Recht auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse nach Infos haben als ein Opfer eines Verbrechens auf seine Erholung.
Und dieser Widerspruch! Osthoff verteidigt ihre Entführer -angeblich- als Nicht-Kriminelle! Also behaupten die Kritiker, es wären eben doch Kriminelle! (Was sicher auch Osthoff nicht abstreiten würde.) Und wenn sie das sind, dann ist Osthoff auch das Opfer von Kriminellen! Und dann sollten diese seltsamen Kritiker sie auch mal als Opfer respektieren, statt auf sie einzudreschen!!!
Das ist - bei allen Zweifeln, die denkbar sind - sehr unfair!
Und typisch deutsch.
Schade.

Sicher offenbart das Interview rethorische Schwächen des Opfers.
Ich kenne Leute, denen es die letzten 20 Jahre richtig gut ging (wenigstens finanziell), die sich in Amerika eine Existenz als Unternehmer aufgebaut haben.
Und trotz allem Heimweh (oder Heimway?) rufen sie noch immer wieder in ihrer alten Heimat an, wenn es bei ihnen in Amerika längst tiefste Nacht ist.
Sprechen ein Englisch-Deutsch-Kauderwelsch, obwohl sie doch so offensichtlich furchtbare Sehnsucht nach Deutschland haben!
Fragt da auch mal jemand nach bei Susanne Osthoff, ob die angeblich so wirren Äusserungen vielleicht auch mit einem über 13jährigen Aufenthalt in Nicht-Deutschland zusammenhängen könnten?
Meiner eigenen Erfahrung nach ist es im Ausland leichter mit "Kauderwelsch" zurechtzukommen als in Teutschland.
Man hört da eher auf die Inhalte als die Form.

Hi!
Ich würde gerne allen hier - sowie in anderen Foren -,
die sich so "kritisch" zu Frau Osthoff äussern, mal für ein,
zwei, drei Tage den Strom, das Wasser und die Heizung abdrehen dürfen.
Ausserdem würde ich ganz gerne mal persönlich Einblick in die Steuererklärungen derjenigen nehmen dürfen, die sich hier in Richtung "Verschwendung von Steuergeldern" äussern.
So wie ich das sehe, hat Susanne Osthoff weder darum gebeten entführt zu werden, noch darum von Deutschland befreit zu werden.
Vielleicht sollte man mal wirklich bei den -von Osthoff, wie auch vom Focus-Herausgeber beschwörten- Fakten, Fakten, Fakten bleiben.
Wie wäre es denn mal mit einer kleinen Chronologie der Ereignisse, bevor man auf ein Opfer einer Entführung sinnlos eindrischt?
Meiner Erinnerung nach gab es spätestens seit dem dritten Tag nach Fr. Osthoffs Befreiung ein beginnendes Gehetze (nachzulesen beispielsweise im Spiegel-Online-Archiv), weil sich die undankbare Geisel noch nicht bedankt hatte.
Und Vorwürfe wegen angeblicher Bereicherung und eventueller Mitbeteiligung liessen nicht mehr lang auf sich warten.
Von daher relativieren sich die Hinweis auf Ungereimheit der Aussagen von Frau Osthoff sowieso.
Sie wird diese massive Kritik - auf welche Art auch immer, Internet oder mündliche Mitteilung - wohl irgendwie mitgekriegt haben.
Inwiefern ist es denn dann ungereimt, wenn sie sich 4 Tage später dazu äussert?
...FSF

Nicht nur der Umgang des ZDF mit Frau O., auch die Entscheidung des ARD, das Entführungsvideo nur als Standbild zu zeigen, verdeutlicht einmal mehr die perfide Strategie der Entmündigung, die systematisch von den TV-Medien vorangetrieben wird: unter dem Vorwand, der eigenen Verantwortung Rechnung zu tragen, wird die der systematischen Manipulation des Zuschauers dienende Zensur verschleiert. Daß das gesamte Interview im Internet veröffentlicht wird, ist nicht lobenswert, sondern einzig Schadensbegrenzung vor dem -gottlob noch vorkommenden- kritischen Zuschauer. Die Fütterung des wohl häufiger anzutreffenden willigen Mediengläubigen durch vorgekaute Informationshappen steht im krassen Gegensatz zum Appel Frau Merkels an den mündigen Bürger. Voraussetzung dieser Mündigkeit ist nicht der Slomkasche und Willsche gleichgeschaltete Pseudo-Objektivismus, sondern eine pluralistisch-differenzierte Medienlandschaft. Der FAZ danke ich für ihren Beitrag dazu.

Es ist doch absurd zu glauben, dass ein vom ZDF unzensiert und in seiner Gesamtheit ausgestrahltes Interview auch nur irgend ein anderes Bild von Frau Osthoff geliefert hätte als jenes, welches wir schon hatten. Die Frau ist traumatisiert und "neben der Kappe". Verständlicherweise. Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, dass das Ganze nicht noch länger gedauert hat, denn es war ja eine Qual, sowohl für die Betrachter als auch für die Interviewte. Gewiß war das Vorgehen des ZDF erbärmlich (in dem man das Interview überhaupt gesendet hat). Aber der Schluß, dass man hier eine Person "die eigentlich was Wichtiges zu sagen gehabt hätte" gezielt mundtot machen wollte, ist doch lächerlich. Frau O hat NICHTS zu sagen. Alles was sie sagt ist widersprüchlich, verschlüsselt und verwirrend. Kaum einer weiß, was sie eigentlich da unten gemacht hat. Kaum einer weiß, wer sie eigentlich entführt hat und warum. Und dennoch dient sie Kreti und Pleti als Projektionsfläche. Den einen ist sie eine Vaterlandsverräterin, den anderen eine quasi Heilige, die den Irakern hilft, und Verständnis für die "armen" Entführer zeigt. Aufschlußreich ist dabei nur, dass man hierzulande mal wieder ins übliche Selbstzerfleischungsmuster verfällt und die eigenen Medien kritisiert, anstatt sich zu fragen, wer den hier wirklich was verbrochen hat und warum. Mit anderen Worten: wer hat Osthoff entführt und warum und was kann man gegen solche Gewaltakte in Zukunft unternehmen?

Es drängt sich der Verdacht auf, daß die ganze "Entführung" ein Theaterspiel war, um an Geld zu kommen.
Manfred Hupe

Das nennt man Journalismus und unterscheidet sich von Hexenjagd.

Schön gemacht von Patrick Bahners. Besonders die Schlusspointe astrein. Ganz seiner Meinung. Allerdings ahbe ich diese Kritik an der Behandlung durch das AA vcr der Entführung nicht bemerkt, mir ist aufgefallen, dass sie in der Langfassung deutlich die lange Vernehmung durch die Behörden kritisiert. Das Schlimmste aber war, dass Steinmeier gesagt hat, er hätte kein Verständnis oder sowas wenn sie in den Irak zurückkehrte und irgendwas von wegen keine Gelder mehr für Projekte. Damit hat er die Lüge bestätigt, sie hhätte geäußert, sie wollte ganz schnell in den Irak zurück und hat sie gleichzeitig zum Rufmord freigegeben. Ganz schwach. Da klagen ja viele Opfer von Verbrechen, dass was danach käme, wäre eigentlich schlimmer. Erinnert auch an die anfängliche miese Behandlung der Tsunamiopfer. Wann zieht der Souverän dem deutschen Beamten endlich die Hosen stramm?
Was mich noch besonders geärgert hat, war, dass Slomka und ZDF die Frage nach der schwester dringelassen haben.
Mein Urteil: gute Arbeit von Bahners, unterirdisch von Slomka und Co. Eigentlich müsste man ihren Rausschmiss fordern. Es handelt sich immerhin um das Opfer eines Verbrechens mit dem so umgesprungen wird.

Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum Frau Osthoff so diffamiert wird.
Außerdem habe ich gerade das Interview gelesen und die Quintessenz ist meiner Meinung nach, daß Frau Osthoff ohne Hilfe und Unterstützung der Bundesregierung im Irak gearbeitet hat. Man hat sie benutzt, weil man ihre örtlichen
Kenntnisse benötigte und während des Krieges sich selbst überlassen. Sie weiß, was sie von deutschen Bürokraten und Politikern zu halten hat. Und sie ist wütend, weil gerade diese Typen jetzt die Lorbeeren für etwas kassieren wollen, woran sie keinen Anteil haben. Es scheint auch Zusagen gegeben zu haben, die die Mietzahlungen betreffen, die nicht eingehalten wurden.
Komischerweise gibt es Menschen, die ihre Arbeit auch für wertvoll halten:
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/138/67071/
Wir brauchen einfach mehr Menschen wie Frau Osthoff, die für ihre Überzeugungen einstehen und handeln. Wir können guten Herzen auf all die teflonbeschichteten Politiker und Bürokraten verzichten, die anderen nur das Leben schwer machen.

Schockierender Journalismus des ZDF, besonders wenn verglichen zB mit der Berichterstattung der BBC. Sachliche Diskussion ist in der BRD nicht möglich, das Volk wird für dumm befunden und bevormundet. Self-fulfilling prophecy! Frau O hat D den Rücken gekehrt. Wer mit offenen Augen und objektiver Einschätzung ihr Verhalten betrachtet, dem dürfte es nicht allzu schwer fallen, Frau Os "sonderbare" Entscheidungen nachzuvollziehen. Spätestens die Tatsache, dass sie ganz besonders Herrn Schröders Integrität und Moral (ob nun wahrhaftig oder geschauspielt ist dabei irrelevant) sowie Gnade in Deutschland im Vergleich zu Gnade in Arabien als entscheidenen Punkt herausgestellt hat, sollte jedem zu denken geben. Respekt vor dieser Frau im deutschen Fernsehen verschleiert aufzutreten und darüber hinaus auch im Gespräch stets auf hintergründige "Fakten" eingehen zu wollen. Frau Slomka hat dies allerdings zu verhindern versucht. Es lebe die westliche Oberflächlichkeit!

Ist jetzt auch die FAZ-Redaktion von der Osthoff-Gäubigkeit erfasst?
Was soll den dass „aber im Munde dieser Expertin Beachtung verdient“ heißen?
Expertin?
Sowohl beim Interviem im Fernsehen als auch in der gedruckten Version sieht jeder vernünftige Betrachter, dass Osthoff (mal vorsichtig ausgedrückt) verwirrt ist. Allein die Kostümierung sollte als Beleg reichen (bitte jetzt keine Anwürfe von wegen Freiheit usw.)
Von Kritik war in dem ganzen Interview nichts zu hören. Kritik oder irgend eine andere rationale Aussage wird von den Gläubigen hineininterpretiert, die zu Osthoff ein ähnliches Verhältnis entwickeln wie die Altvorderen zum Orakel von Delphi, dessen Sprüche sich nur dem Erleuchteten erschließen.
Kritik?
Das Gesülze vom jüdischen Geheimdienst?
Kritik am Vermieter? Welchem eigentlich?
Kritik am Bügermeister? Dem von Bagdad oder von Glonn?
Scheint keine Rolle zu spielen - bei den Osthoff-Gläugiben.

Das ZDF hat das Interview zusammengeschnitten und gekürzt, um einen bestimmten Eindruck zu erwecken.
Das ist nichts neues in den Medien. Artikel (und Kommentare) abzudrucken, die nur in eine bestimmte Richtung gehen, kann die FAZ auch. 1999 war es ein Grund für die Kündigung meines Abos. Derzeit besorge ich mir nur hin und wieder eine FAZ, weil die Qualität wieder zugenommen hat.
Aus meiner Sicht gibt es eigentlich keine unabhängigen Medien - die FAZ erst recht nicht.
mfg
Ole Hinz.

Für wie dumm halten Sie eigentlich den normalen Zeitgenossen, meine Damen und Herren Redakteure von TV und Print? Oder sind Sie selber vorgeführt worden??? Wenn ja, dann ist auch klar "von wem!), das müssen und dürfen Sie ja auch nicht weiter erläutern! Sollte also die "total vermummte Person", die Frau Marietta Slomka interviewte, tatsächlich Frau Osthoff gewesen sein (was Ihre Mutter sicherlich bestätigen könnte), so besteht seitens der BRD nur eine einzige Verpflichtung, nämlich diese kranke Frau zwangsweise heimzuholen und in eine Klinik (geschlossene Anstalt) einzuweisen. Der BND hätte quasi die Verpflichtung dazu. So diese Person nicht Frau Osthoff war, so war das Interview eine schlechte Mischung aus Tragikkommödie, BND und Hollywood. Eigentlich einer ansonsten so brillanten Moderatorin wie Frau Slomka unwürdig. Schade.

Naja so objektiv finde ich diesen Beitrag nun wieder nicht.
Frau O. hat alles dafür getan, ihren Kritikern in die Hände zu spielen. Eine kühl kalkulierende Naturwissenschaftlerin verhält sich anders: Probleme werden nur gelöst, wenn man ihnen offensiv begegnet. In einer Zeit, in der die Wahrheitsgehalte von Mondflügen und Klonschafen bezweifelt werden, muß man sich doch denken können, daß eine Verschleierung von Tatsachen nicht der Sache dienen kann, die man eigentlich erreichen will ! Vielmehr entsteht hier dann doch der Eindruck, sie wollte ihr zynisches Lachen verbergen. Am Tag zuvor in dem Interview bei El-Dschsira hat sie einen ziemlich klaren Eindruck gemacht und war beim ZDF-Interview wie verwandelt. Mein Eindruck war dabei eindeutig: sie war unsicher, weil sie der deutschen Öffentlichkeit einiges zu verbergen hatte.
Vielmehr wird gerade bei diesem Interview deutlich, daß der Journalismus mehr und mehr uns Konsumenten manipulieren will: was die Medien nicht so subjektiv wie möglich verändert haben, das sei den Menschen nicht zuzumuten. In diesem Sinne fühle ich mich entmündigt, gegängelt, bevormundet und diskreditiert. Und zwar von allen Seiten: der Interviewerin genauso wie der Interviewten.

30.12.05
Wer sich über das ZDF und seine Berrichterstattung noch irgendwelchen Illusionen hingibt, muss meines Erachtens
von einer kaum zu überbietenden "Blauäugigkeit" geprägt
sein!
MfG
HJS

Schön, daß es noch Printmedien wie Sie gibt. Schade, daß wohl nur etwa 3% der vom ZDF und ähnlich platt und oberflächlich redigierend Erreichten auch dies lesen werden. Es ist erschreckend - auch bei einigen printmedien - wie sehr Mangel an Sachkenntnis, innerem Abstand und ppermanenter Selbstdarstellung prägend dafür sind, was dem Volk aufgetischt wird. Einmal abgesehen von allem, was im Zeitgeist von Reality / geistiger Peep-Show läuft. Von Nachrichten erwartet man möglichst fehlerfreie Sachinformationen - vom Kommentaren Hirnschmalz oder Analyse. Wie weit sind wir davon entfernt - nicht nur in Deutschland. Na ja, es gibt ja noch FAZ und DIE ZEIT. Das Einzige, was im Fall Frau Osthoff unbefriedigt läßt ist die Frage, wieviel von unseren Steuergeldern tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden - zielgerichtet und zum Schutze der Interessen unserer Bürger. Dazu gehört vermutlich auch die innenpolitische Folgefrage nach Keimen für Terrorzellen in Deutschland - siehe Ermittlungsspuren Madrid und World Trade Center. Und die vielleicht darauffolgenden Zukunftsfragen? Michel schlaf weiter und Sandmännchen Selbstdarsteller(in) streu Michel weiter Sand in die Augen - wir sind ja auch 1933 - 39 nicht aufgewacht und ich weiß manchmal nicht, ob wir uns nicht in einem ganz anders gelagerten Religionskrieg auf dem Weg zu WW III befinden.

Für mich als Zuschauer ist keineswegs sicher, mit wem da tatsächlich gesprochen wurde. Außer bayrischen Wortfärbungen nichts, was überzeugen konnte. Hinter der Totalverhüllung konnte ebensogut eine mittelmäßige Schauspielschülerin stecken, die ihre Texte nicht beherrschte. Wer bitteschön, bezeugt, daß es sich tatsächlich um die besagte O. handelte?
Insgesamt eine dürftige journalistische Heldentat, die nicht nur der Desinformation diente, sondern auch vom Gebührenzahler noch bezahlt wird (werden muß).
Es scheint insgesamt als Bestätigung eines niesen abgekarteten Spiels zulasten der Steuerbürger im Lande.

Also wenn man sie schon nicht in Ruhe lassen kann: es gibt viele Facetten dieses Geschehnisses. Es fängt an damit, daß sie augenscheinlich eine ziemliche Frau ist, die Männerhirne nicht 'können' und endet in den Doppel- und Dreifachdeutigkeiten einer komplexen weltpolitischen Lage, in der Gefühle sich in die höchste Diplomatie einmischen und wieder zurückschlagen in Volkes Empfinden.