Lange folgte der Geldfluss einer festgelegten Geschichte, jetzt ist sie aus der Fassung geraten. Szene aus dem Film “Das große Ding bei Brinks“

Nach dem Neoliberalismus

Und was ist nach dem Geld passiert?

Der Neoliberalismus war eine Abenteuergeschichte, und die ganze Gesellschaft fieberte mit. Heute kommt sie uns vor wie eine Käpt'n-Blaubär-Story. Wir brauchen eine neue Geschichte, meint Nils Minkmar.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Oktober 2008 21:45

nichts Neues unter der Sonne

Wolf Doleys (Karneades)

Es war einmal eine große, produktive, aber wenig liberale Volkswirtschaft, die hielt über das monetäre Staatsmonopol die Realzinsen zehn Jahre unter Null und die nominellen Zinsen bei Null, heute 0,5%. Das fanden weltweit viele prima und verschuldeten sich im Yen. Das Geld legten sie überall dort an, wo die Staatsmonopolisten nicht den Zins ins Minus traten. Da konnte die Fed die Zinsen auch nicht so anheben, wie das sinnvoll gewesen wäre, sonst hätten noch mehr den $ verkauft und wären in den Yen gegangen. So trieb Japan den DOW und die amerikanischen Immobilienpreise in die Höhe, bis die Häuserkäufer in Kalifornien und Florida einknickten. Da kam dann was in Gang bei den Government sponsored Enterprises Fannie und Freddy Mac. Das hat sich bis Nils Minkmar herumgesprochen. Ja, so kann es kommen, wenn der Staat das Geldmonopol hat. Das ist aber wirklich nichts Neues. Thomas Mann hat seinerzeit schon eine originelle Erzählung dazu beigesteuert: UNORDNUNG UND FRÜHES LEID.

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08. Oktober 2008 11:50

Ganz anders

Andreas Noreikat (derherold)

"Und was ist nach dem Geld passiert" ... "Die Zeiten wurden härter und weniger liberal. Der Kapitalismus stellte nun nicht mehr genügend Einkommen und Wachstum zur Verfügung, sodaß diese kurze Phase der Dekadenz, von Historikern später "Konsum-Sozialismus" genannt, innerhalb weniger Monate vorbei war. Vorbei die Zeiten, wo leistungsloses "Bürgergeld", Steigen staatlicher Pensionen, philantropisches Verhalten zur Einwanderung und viel Geld für liberale celebrities und politische Einflußposten zur Verfügung stand. Vorbei der Weltschmerz der Satten über Klimawandel und mehr Stellen im öffentlichen Dienst für "soziale Betreuungsaufgaben". Die Wut auf "reiche Banker" dauerte nicht lang und die Bevölkerung war sozialen Wohltaten anderen gegenüber überhaupt nicht mehr aufgeschlossen." So wird es kommen.

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08. Oktober 2008 11:07

Bitte lassen Sie die Kirche im Dorf

Alex Meininger (alemeini)

Lieber Herr Minkmar, sehr amüsant zu lesen ist ihr Artikel allemal. Sie haben ganz Recht, wenn Sie darauf hinweisen, dass das Lügenmärchen vom ewigen Wirtschaftswachstum keine Ressourcen bereitstellt, um eine Gesellschaft in ihrer zivilisatorischen Entwicklung voranzubringen. Allenfalls ist das Gegenteil der Fall. Auch finde ich Ihren Erzählstil mit den zahlreichen Metaphern einigermaßen lustig. Dennoch unterliegen Sie einem schwerwiegenden Irrtum in Ihrem Artikel: selbstverständlich, lieber Herr Minkmar, ist Bud Spencer stärker als eine Gewehrkugel. Und zwar viel stärker. Das wissen eigentlich auch alle Erwachsenen. Also bitte verdrehen Sie nicht die Fakten und vor allem: zerstören Sie nicht den Glauben an jene Geschichten unserer aller Helden im Kampf gegen Ungerechtigkeiten, die sehr wohl wichtig für uns sind, weil sie die benötigten Ressourcen zur Verfügung stellen. ;-)

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08. Oktober 2008 10:52

Die neue Geschichte heißt Nordkorea?

Bernd Geiger (bgeiger)

Hier wird doch nur den Ängsten des kleinen Mannes dem Mund geredet und nebenbei in Kauf genommen, dass der Leser das offizielle Statuieren des Versagens der Marktwirtschaft interpretiert. Ja, in das Feuilleton der FAZ verirrt sich so manch sozialistisches Gedankengut - bei einem so wichtigen Thema würde man sich jedoch eine etwas intellektuellere Auseinandersetzung, im Feuilleton insbesondere unter soziologischen Gesichtspunkten wünschen!

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08. Oktober 2008 10:17

Das achte Weltwunder

Michael Krause (KanzleiKrause)

Nicht das Geld ist das Problem sondern der Zins. Mit dem Zinseszinseffekt verdoppelt sich Kapital, welches zu knapp 7% angelegt wird in 10 Jahren. Einen Leverage Effekt durch Aufnahme von Fremdkapital ist da noch nicht vorgesehen. Hier wird die Lunte an ein System gelegt, welches sich in immer wiederkehrenden Abschnitten selbst zerstört. Nicht umsonst gibt es Kulturkreise, in denen es ein Zinsverbot gibt. Denen, die diese Kulturkreise als primitiv ansehen, sei empfohlen, einmal die Geschichte der Mathematik zu studieren.

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08. Oktober 2008 09:53

Rücksichtslos, nicht neoliberal!

Lars Vollmar (griessn)

Traurig, dass nun auch die sonst so gut informierte FAZ der polemischen Umdeutung des Begriffs Neoliberalismus auf dem Leim geht. Hätten wir einen wahrhaft neo- oder ordoliberalen Ordnungsrahmen in der Finanzwirtschaft, wäre die jetzige Krise nicht möglich gewesen. Nils Minkmar sollte seinen Kindern am Bett Passagen aus Friedrich von Hayeks Buch Der Weg in die Knechtschaft vorlesen. Führt der Genuss des Eigentums zu Schäden, die auf die Allgemeinheit und nicht auf den Eigentümer zurückfallen, so hat laut von Hayek der neoliberale Staat durch einen geeigneten Ordnungsrahmen dafür Sorge zu tragen, dass der Eigentümer für den Schaden haftbar gemacht wird. Die Investmentbanker waren nicht neoliberal, sondern rücksichtslos!

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08. Oktober 2008 09:47

Märchenstunde

Matthias Ulmer (mulmer)

Ein Problem des Feuilleton-Journalismus: Selbstgenügsamkeit. Die Idee der Märchenstunde ist ja nett. Nur ist das Verständnis des Autors von den wirtschaftlichen Zusammenhängen über das Niveau einer Märchenstunde offenbar nie hinausgekommen. Es wäre im Moment wichtig, die Dinge zu verstehen. Und Zeitungsleser erhoffen sich von ihrer Lektüre immer noch Information. Dass das eine Illusion ist, vor allem im Feuilleton, und statt Information nur Erregung erzeugt wird, das ist die eine traurige Geschichte. Dass Minkmar über etwas schreibt, was er nicht versteht, die nächste. Und dass er es noch nicht einmal verstehen will sondern die Essenz des ganzen Artikels nur die ist, dass er nach dem Aufwachen aus einem schönen Märchen sich gleich das nächste sucht, das ist die traurigste. So sehr ich mich über sein Bekenntnis zum Buch am Ende freue: wo Literatur nur eine Droge ist um der Realität zu entkommen, da gruselts mich als Buchhändler. Gut ist das nicht.

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08. Oktober 2008 09:43

Gute Nachrichten

Claus Pfeffer (waldmeister)

... die neue Geschichte gibt es schon: Und sie geht genau auf solche Dinge ein wie etwas, das ich damals "figuratives Kapital" nannte, die merkwürdig schillernde Natur der Staatsschuld, u.v.a.m., inkl. - wenn das keine gute Nachricht ist - Lösungen. Eine pragmatische und eine konsequente. Es handelt sich um die populärwiss. Fassung meiner Dissertation, habe sie "Plutopia - Wirtschaft einmal rational" genannt - der Titel wird erst heute eigentlich verständlich -, und das verrückte ist, ich brauche keinen Satz daran zu ändern. Buch ist vergriffen, eine englische Kurzfassung "Plutopia - Policies for Globally Sustainable Common Wealth" ist seit 1 Jahr frei im Netz herunterladbar (bei scribd).

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08. Oktober 2008 09:07

Die Freuden des Erwachsenwerden

Julius Franzot (JFranzot)

Ich zitiere: "Aber Erwachsene wissen ja einiges: Teppiche können nicht fliegen." Wer hätte gedacht, dass eines Tages ein solcher Satz, auf den Kapitalismus bezogen, ausgerechnet in der FAZ stehen würde, samt Verdammung der Agenda? Ich kann mir noch gut an die Bewertung meiner Leserzuschriften erinnern, vor einem Monat bekam ich regelmäßig Miesen, wenn ich es wagte, ganz vorsichtig, den Turbokapitalismus anzugreifen. Wenn ich dann noch einwarf, das Oskar nicht ein Fall für die Psychiatrie war, dann hagelte es tiefrote Minuspunkte. Vorgesterrn fragt sich die FAZ allen Ernstes, ob er doch recht hatte! Sic transit gloria mundi. Unter den Bomben wird man schnell erwachsen.

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08. Oktober 2008 08:27

Und was ist nach dem Geld passiert?

Gunter Jess (gjess)

Trotz der Märchenerzählerei hätte ich ein bißchen mehr Substanz erwartet.

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08. Oktober 2008 07:01

Nicht nur eine neue Geschichte des Geldes

Ogdan Ücgür (Ogdan)

In Punkto Geld müssen wir doch nur die gute alte Geschichte wieder erzählen. Das sind sowieso die besten Geschichten. Wir brauchen wirtschaftliche Stabilität statt dauerndem Wachstum. Wir brauchen die Soziale Marktwirtschaft, wie von Ludwig Erhard und den besten Köpfen Deutschlands konzipiert und erfolgreich erprobt. Wir brauchen aber auch die neue alte Geschichte unserer Gesellschaft. Wenn jeder Dallas oder Denver-Clan nacheifert, mit den kinderlosen, geschiedenen und egoistischen Konsumgestalten, dann hilft auch die Geschichte vom Geld nichts. Die verhängnisvolle Entwicklung, die am Ende der 60er eingesetzt hat, muß endlich zurückgedreht werden. Tatsache ist: konservatismus reicht heute nicht mehr - obwohl als Schimpfwort benutzt müssen wir ein stückweit "reaktionär" werden. Zurück zu einer Familie, die sich seit Jahrhunderten entwickelt und bewährt hatte. Zurück zu einer demokratischen Gesellschaft, die zwar starre Regeln auferlegt, aber dafür Stabilität gewährleistet. Die Finanzkrise ist eine Gesellschaftskrise. Sie zeigt die Fehlentwicklungen am Beispiel der Wirtschaft auf. Die Fieberkurve steigt - starke fiebersenkende Mittel wären jetzt angebracht - keine Merkel-Placebos!

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08. Oktober 2008 06:17

Sternenstaub

Axel Kohns (Pharos)

Nur eine Kleinigkeit, der zweite, unaufregende Teil der Geschichte, die Superreichen liessen das Geld herabrieseln wie Sternenstaub, und auf dem steigen dann die Armen empor, Geld, das von oben nach unten rieselt, dieses letzte Kapitel war nicht mit „Agenda 2010“ überschrieben. Man nannte es "Bürgergeld" oder "bedingungsfreies Grundeinkommen".

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08. Oktober 2008 03:04

Genial!

Marcella Townsend (winniecooper)

Ein schlichtweg genialer Beitrag. Bravo!

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08. Oktober 2008 02:35

peinlich peinlich wer wohl diese grossen Geldgötter sind

franz Ujvar (ujvar)

... sehen Sie sich die Namen der flinken, fixen Goldjungens an ... Zuordnungen sind odiös doch wer sehen kann, der sehe. Herr Paulsen, der grosse Mechaniker am System das jetzt an eigener Geilheit verhungert, war jahrelang Chef von Goldman u. Sachs, ist für das Desaster mitverantwortlich; andere wie Samuel Israel, täuschten Selbstmord vor und sind abgetaucht. Spannende Bücher zu diesem Geldgau sind in Kürze zu erwarten.

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08. Oktober 2008 01:17

Stachelland ade - laßt uns Theater spielen

Rüdiger Kalupner (Ruediger_Kalupner)

Jetzt verlassen wir das Stachelland. Dort haben uns immer die anderen und wir auch manchmal die andern mit Stacheln tracktiert. Das war anstrengen, ein dauernder Kampf. Immer wollte jeder Sieger werden. Für die gab es viel Geld. Doch nun haben sie übertrieben. Jetzt will niemand mehr mitspielen. Das Spiel ist aus. Wir bluten. Aber die Wunden heilen. Das Stachelspiel im Stachelland wollen wir nicht mehr spielen. Wir wollen ein anderes Spiel spielen. Ohne Stacheln, Tricks und Kampf. Eines, in dem es keine Verlierer, keine Wunden, keine Schmerzen gibt. Wir wollen mehr miteinander spielen, mit mehr Streicheleinheiten - von andern und für andere. Hoffentlich machen alle mit. Hoffentlich wird es nicht langweilig. Hoffentlich fällt uns immer was Neues ein, so dass alle anderen mitmachen wollen. Was könnte das für ein Spiel sein? Fragen wir doch die Kinder. Sie sind noch kreativ. Sie lassen sich gewiß gleich etwas einfallen. Wenn es das Fußballspiel nicht schon gäbe, sie könnten es erfinden. Da kann jeder mitmachen. Wir könnten Theater spielen. Stücke schreiben, die wir dann aufführen? Vielleicht könnten wir die vielen Stachelspiel nachinszenieren und aufführen? Da hätten alle etwas zu lachen und könnten sich erinnern.

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08. Oktober 2008 01:12

Bravo

Karl Fuchs Karl (fuka60)

einer der besten Kommentare, die ich bis jetzt zum Thema gelesen habe. Nirgends wird die jetzt zu Fall gekommene Hybris, die zu der Krise geführt hat, schöner offengelegt als hier .... und das noch ganz ohne moralischen Zeigefinger.

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07. Oktober 2008 22:46

Und was ist Geld eigentlich, Herr Minkmar?

Dietmar Fleischhauer (dfleischhauer)

Was nach der höllischen Wertvernichtung passiert? Das ist absehbar. Die Seifenblasenproduzenten aus den Feuilletons werden die Letzten sein, die gehen und die Ersten, die selbstbestäubt die Welt weiter in Richtung Sozialismus schreiben und dabei im günstigeren Fall Gruselanführer wie Hugo Chavez ins Feld führen. Trost in der Literatur zu suchen, ist sicher ein guter Rat von Herrn Minkmar, allerdings fürchte ich, daß bei den professionellen Augenreibern der seit Ewigkeiten tödlich widerlegte Kollektivistenstiefel bevorzugt wird. Eines steht fest: es wird kein "nach dem Geld" geben, das ist leeres Gefasel, wohl aber grundlegend unterschiedliche mögliche Ausprägungen von Wert und Werten. Und davor steht die entscheidende Frage, was Geld überhaupt ist und was seinen Wert ausmacht, denn von dieser Einsicht sind wir leider meilenweit weggeführt worden; die meisten Schreiberlinge allen voran. Aber es gibt auch eine schlüssige ökomische und moralische Erklärung für die jetzigen Verhältnisse und bedenkenswerte Alternativen, wie sie die "Österreichische Schule" u.a. mit den Klassikern von Mises und von Hayek aufzeigt. Ein aktueller und sehr lesenswerter Vertreter dieser Richtung ist Jörg Guido Hülsmann mit seiner "Ethik der Geldproduktion".

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07. Oktober 2008 21:17

Irgendwie wird's langweilig

Ludovico Settembrini (LudoviciSettembrini)

Je ärger die Krise, desto verquaster das FAZ-Feuilleton. Einer rationalen Analyse scheint man dort nicht mehr fähig zu sein. Man hält es lieber mit den Mythenschmieden. Irgendwie wird's langweilig. Da werden sich nun wohl bald Lesegewohnheiten ändern müssen.

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07. Oktober 2008 21:10

Geld flesst nicht von unten nach oben.Es wird nach oben gesaugt.Von ueberall weg

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Wir brauchen eine alte Gischichte: Arbeite fleissig und naehre dich redlich.. Aber das versteht das Geld nicht.Vielleicht muesste man ihm die deutsche Sprache beibringen.Aber wer bezahlt das?

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07. Oktober 2008 21:08

Bücher sind die besseren Papiere...

Michael Kopecky (monthequai)

... wahrlich ein sehr guter Anfang für eine neue, sehr schöne Geschichte!

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07. Oktober 2008 20:57

NEOliberalismus

Moritz Petersen (Mo1234)

Ist es nicht Seltsam, dass dem Neoliberalismus ständig jene Nachteile des Liberalismus vorgeworfen werden, welche das "Neo" eigendlich ausschließt? Wenn sie für einer Landesweit verkauften Zeitung schreiben, dann führen sie sich gefälligst die Definitionen von Neoliberalismus, von Liberalismus und von dem Unterschied zwischen diesen zu Gemüte!

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