...(früher Untertan genannt) hat jahrzehntelang wider den offensichtlichen Tatsachen und jeder Vernunft bereitwillig den Parolen geglaubt, das alles gut wird.
Keine Kinder ? Klar, verstehe ich, die belasten ja nur. Habe deswegen auch keine. Alles wird gut!
Die Meiers haben drei ? Asoziales Pack, sollte man direkt sterilisieren ! Alles wird gut !
Alle gut ausgebildeten Besserverdienenden verabschieden sich aus den Umlagesystemen ? Verstehe ich nicht - alles wird gut !
Die hochqualifizierten und handverlesenen Zuwanderer, welche in Massen direkt von den afrikanischen und asiatischen Eliteunis in unser Land kommen, werden es schon richten. Alles wird gut !
Die Politiker alimentieren sich mit Aufsichtratsposten oder Lobbyistenhonoraren ? Na, Hobbys muss der Mensch doch haben. Alles wird gut !
Reformen ? Ja, klar, klingt modern. Darf aber keinem wehtun und nichts kosten. Alles wird gut.
Die Dunkelroten sagen, wir müssen nur umverteilen. Das klingt gut - alles wird gut !
Die Braunen sagen dasselbe, nur etwas lauter - alles wird gut !
Diese Wirtschaftsweisen (Klugscheißer) wollen alles ändern - nich gut..
´Tschuldigung, ich muß jetzt zum Englischunterricht -
Alles wird gut - demnächst in GB !!!!
Zu Beginn, muss den Redakteuren des ZDF ein großes Lob für Ihre Dokumentation „Die Altenrepublik Deutschland“ vom 16.01.2007 ausgesprochen werden. Die Sendung hat eine Problematik angesprochen, die leider von Öffentlichkeit und Politik zu wenig wahrgenommen wird, die Überalterung unserer Gesellschaft und all die Konsequenzen, die dies nach sich zieht bzw ziehen wird. Die Bemerkungen von Herrn Schirrmacher, der betonte, dass ein Bewusstseinswandel in der Gesellschaft stattzufinden hat, treffen den Nagel auf den Kopf. Allen Bürgern, insbesondere den Jungen, die wie ich am Beginn ihres Berufslebens stehen, muss klar gemacht werden, dass sich im deutschen Sozialstaat Grundlegendes verändert haben wird, wenn sie mal in Rente gehen, in vielleicht 20-40 Jahren. Noch kann die sich abzeichnende Altersarmut abgewendet werden, aber nur wenn das Bewusstsein für dieses Problem erheblich gesteigert wird. Nicht nur die sowieso politisch interessierten Menschen sondern auch die Leser der Boulevardpresse müssen angesprochen werden. Die jedoch scheinen sich momentan mehr darum zu kümmern, wie eventuelle Kandidaten für den CSU-Vorsitz ihr Privatleben gestalten.
Michael Drabe, Student, Nürnberg
wenn schon Lobby, ein völlig unpassender Ausdruck für einen Beitragszahler, der am Lebensende mit recht seine "angesparten" Prämien erwartet, dann höchstens diejenigen ohne Kinder, also keine Eltern.
Der Tag wo die "Älteren" wieder eingestellt werden ist bestimmt nicht mehr weit. Der sogenannte Fachkräftemangel beruht ja zum Teil auch darauf, daß die Wirtschaft sich der erfahrenen aber eben "unproduktiven" Alten entledigt hat. Die Behauptung das man im Alter nicht mehr lernfähig ist, ist doch meist nur vorgeschoben, lieber nimmt man sich "frische junge" Kräfte, um z.B.Weiterbildungskosten zu sparen.
Arbeiten nach der Rente das gab es früher in der ehem. DDR oft und eventuell auch in Westdeutschland. In unserem Betriebsteil gab es einen fast achtzigjährigen Heizer, der noch im Dreischicht Betrieb gearbeitet hat, rollende Woche! Braunkohlenheizung, Kohlezuführung mit Schippe, Ascheziehen ebenfalls per Hand. Sicher schafft das nicht jeder. Aber auf die eine oder andere Art, nach dem Beginn der Rente, weiterarbeiten, das wird in Zukunft wohl der Normalfall werden. Prinzipiell brauchen wir die Politik dazu nicht. Es ist ja nicht verboten nach 65 oder 67 Jahren einfach weiterzuarbeiten.
Es gibt bereits jetzt viele Bereiche wo man sich einbringen kann, vieles davon auf unbezahlter, freiwilliger Basis. Es ist aber eben keine wertlose, unsinnige Tätigkeit, für andere da zu sein, oder andere zu unterstützen.
Müssten sie das nicht, geriete das gesamte
Modell des Wohlstands auf Pump in Gefahr,
mit dem man in Deutschland seit Jahrzehnten
Wahlen gewinnt: man verpfändet einfach das
zukünftige Einkommen ungeborener Kinder.
Dass sich einige gierige Elternlobbys vom Staat
Phantasiebeträge auszahlen lassen mit der Ausrede,
sie würden diese Schulden schließlich ihren Kindern
vererben, dürfte eine weitere Spezialität unseres
deutschen "Sozial"staates sein, um den uns die Welt
beneidet - nicht aber die nachfolgenden Generationen.
Darum haben sie auch panische Angst davor,
Kinder wählen zu lassen. Stattdessen wollen
sie den Kindern das Wahlrecht am liebsten
ganz entziehen, damit sie noch mehr Schulden
zu deren Lasten anhäufen können.
Ein Leser meint, daß nur noch "Steuerzahler wählen" dürften.
Das kann wohl nicht ernstgemeint sein.
Ich greife jedoch den Vorschlag von Prof. Kirschhof auf, wonach der Wahlsieger bzw. die vorher vereinbarte Koalition, die fehlenden Sitze bis zu 50 v.H. als Zuschlag, plus 10 Sitze erhält. Damit werden Konstrukte wie die jetzige Koalition wider Willen obsolet.
Auch könnte man darüber nachdenken, ob eine zusätzliche Stimme je Kind (durch die Eltern abzugeben) weiterhilft.
MfG
W.Haubrichs
Die Ursache des Problems als kleine Buchstabengrafik:
Zur Vereinfachung wollen wir ganz Deutschland durch zwei Paare repräsentieren:
Bei Paar 1 sind beide (MW) in Lohnarbeit (L) und zahlen Rentenbeiträge (R), vom zweiten ist der Mann in Lohnarbeit und zahlt Rente, während die Frau Erziehungsarbeit leistet und um die Kinder (KK) kümmert.
heute gibt es 4 Erwachsene (MW MW) und 2 Kinder (KK):
RR R
MW MW
LL LKK
Welches Paar verfügt wohl über mehr Netto-Einkommen?
In 30 Jahren gibt es 4 Rentner (RR RR), 2 jüngere Erwachsene (KK) und einen Enkel (E).
Beide MW bekommen Rente (R). Das eine K steht in Lohnarbeit, das andere erzieht ein Kind (E).
MW MW
RR RR
R
KK
LE
Welches Paar hat wohl weniger Lücken durch Kindererziehungszeiten, daher höhere Rentenanwartschaften erworben und bekommt mehr Rente?
Welches Paar bekommt wohl den höheren Anteil an den Rentenzahlungen von K?
Welches Paar hat sich aus ökonomischer Sicht sinnvoller verhalten?
Um in Zukunft noch entscheidungsfähig zu bleiben muss das Wahlrecht geändert werden. Wieder zurück zum Wahlrecht nach Steueraufkommen. Wer Steuern zahlt darf wählen. Ansonsten übernehmen Rentner,Sozialhilfeempfänger die Macht und die entscheiden dann über Geld, dass sie nicht einzahlen. Dies ist eh ein unlogischer Zug der Demokratie und diese Alten und Unfähigen werden dann Reformen und Veränderung unmöglich machen.
Wer mutig ist, schaut sich den Film nicht an. Sie ersparen sich eine Enttäuschung und gewinnen Zeit für Sinnvolleres.
Sendungen, die im Vorhinein Reklame benötigen, sind ihr Geld nicht wert. Gilt auch für den so genannten Hitlerfilm, purer Schachsinn hoch drei.
WoHa
Ich- 79- verzichte.
Bei Gründung der Bundesrepublik 1949 und der Verabschiedung des GG im Mai 1949 stand im Mittelpunkt der Mensch. ART1 Die Würde des Menschen. und ART. 20 Die Demokratie und die soziale Verantwortung des Staates, der Wirtschaft, der Rechtsprechung für den Menschen.
In den letzten 20 Jahren steht die Vermehrung des Reichtums für- wenige- im Mittelpunkt. Wir haben jetzt den kapitalistischen Staat der mit absonderlichen Formulierungen vorgaukelt für den Menschen bestehendes Rechtsgut unter dem Namen Reform abzubauen. Die 1949 errichtete Republik Deutschland existiert nicht mehr und die christliche Variante „Liebe deinen Nächsten…“ Matth.19,19 ist in Liebe den Mammon umgewandelt. Der Islam hat leichte Beute. Nein ich möchte hier nicht ewig leben. Lieber heute als morgen..
Walter Wasilewski
Ich hoffe,Herr Schirrmacher meint diesen Satz sarkastisch .
Ansonsten wüßte ich nicht,in welchem Land ich mich hier befinde .
Übrigens,Herr Schirrmacher und alle,die solche Gedanken haben: JEDER wird alt werden - früher oder später!
In Deutschland ist es offenbar Tradition, dass man sich von Zeit zu Zeit der jungen Menschen entledigt. Nach 1848 wanderten Hunderttausende junger Deutscher aus, wie auch 2006 wieder. Im dazwischen liegenden Jahrhundert wurden in drei Kriegen Abermillionen junger Menschen abgeschlachtet. Aus der DDR wanderten Millionen junger Leute aus, ehe die Mauer ein demographisches Desaster verhinderte. Immer und überall blieben die Senioren übrig, um weiterzumachen.
Gibt es keine Zukunft für junge Menschen in Deutschland als auszuwandern oder sich auf dem Altar des Vaterlandes zu opfern?
Glaubst du wirklich dein Plan wird so einfach funktionieren? Dazu müsstest du den Firmen beibringen denn Angestellten wieder mehr Lohn zu zahlen, denn ohne mehr Lohn kann man sich auch keine Rente ansparen.
Leider haben nicht nur die Leute sondern auch die Wirtschaft und die Politik den Leitspruch "Geiz ist Geil".
Das Buch Kindermord aus Staatsräson gibt es schon. Es wurde geschrieben, als "man" glaubte, es könne zuviele Kinder geben. Was sind Sätze wie "keineswegs absurd: die demographische Situation im Jahre 2030 zwingt die Staaten dazu, sich der Alten kostensparend zu entledigen" anderes als der nunmehr zeitgemäßere Versuch, einem Altenmord aus Staatsräson das Wort zu reden. Wozu kommt diese Koketterie via "Staat" Mord zu etablieren?
Im übrigen ist "Staat" keine eigene handlungsfähige Entität und in einer Demokratie sollten zumindest diesen seine (dann eben alten) Bürger bilden. Das kommt im Artikel ja durchaus auch zum Ausdruck, wenn auch wieder negativ, daß "die Alten" als Mehrheit das Sagen haben werden - auf Kosten der Jüngeren. Gott sei Dank gibt es nicht nur diese tatsächlich angstmachenden Politmechanismen. Gott sei Dank werden menschliche Marktkräfte einen gerechten Ausgleich schaffen. Die Alten der Zukunft werden ja leben wollen. Und sie werden - wie keine Generation zuvor - auch sehr gut dazu in der Lage sein. Noch haben die Menschen es nicht verlernt, sich selbst zu helfen - und anderen. Den unsäglich schädlichen "Staat", der wieder einmal den Tod bringen soll, braucht niemand. Vielleicht entledigen sich die Alten dessen.
Zahlen heutige Rentner etwa Schadensersatz
an den Staat, wenn ihre Kinder und Enkel
nach vom Staat üppig subventionierter
Erziehung und Ausbildung keinen Cent
in die Rentenkasse einzahlen ?
Natürlich nicht. Das geht sie nichts an.
Die Idee, dass jemand einen Phantasiebetrag
konsumiert, den er selbst nie erwirtschaftet
hat, mit der Ausrede, er würde diese Schulden
seinen Kindern vererben, ist offensichtlicher
Unfug. Die Kinder werden lieber auswandern,
als lebenslänglich geerbte Schulden bezahlen.
Auf solche Tricks können nur Politiker in
Gesellschaften kommen, wo den meisten Leuten
nicht mehr klar ist, dass auch noch jemand
arbeiten muss, bevor der Staat umverteilt.
Aber mit Appellen an individuelle Verantwortung
lassen sich in Deutschland keine Wahlen gewinnen.
