
...(früher Untertan genannt) hat jahrzehntelang wider den offensichtlichen Tatsachen und jeder Vernunft bereitwillig den Parolen geglaubt, das alles gut wird.
Keine Kinder ? Klar, verstehe ich, die belasten ja nur. Habe deswegen auch keine. Alles wird gut!
Die Meiers haben drei ? Asoziales Pack, sollte man direkt sterilisieren ! Alles wird gut !
Alle gut ausgebildeten Besserverdienenden verabschieden sich aus den Umlagesystemen ? Verstehe ich nicht - alles wird gut !
Die hochqualifizierten und handverlesenen Zuwanderer, welche in Massen direkt von den afrikanischen und asiatischen Eliteunis in unser Land kommen, werden es schon richten. Alles wird gut !
Die Politiker alimentieren sich mit Aufsichtratsposten oder Lobbyistenhonoraren ? Na, Hobbys muss der Mensch doch haben. Alles wird gut !
Reformen ? Ja, klar, klingt modern. Darf aber keinem wehtun und nichts kosten. Alles wird gut.
Die Dunkelroten sagen, wir müssen nur umverteilen. Das klingt gut - alles wird gut !
Die Braunen sagen dasselbe, nur etwas lauter - alles wird gut !
Diese Wirtschaftsweisen (Klugscheißer) wollen alles ändern - nich gut..
´Tschuldigung, ich muß jetzt zum Englischunterricht -
Alles wird gut - demnächst in GB !!!!

Zu Beginn, muss den Redakteuren des ZDF ein großes Lob für Ihre Dokumentation „Die Altenrepublik Deutschland“ vom 16.01.2007 ausgesprochen werden. Die Sendung hat eine Problematik angesprochen, die leider von Öffentlichkeit und Politik zu wenig wahrgenommen wird, die Überalterung unserer Gesellschaft und all die Konsequenzen, die dies nach sich zieht bzw ziehen wird. Die Bemerkungen von Herrn Schirrmacher, der betonte, dass ein Bewusstseinswandel in der Gesellschaft stattzufinden hat, treffen den Nagel auf den Kopf. Allen Bürgern, insbesondere den Jungen, die wie ich am Beginn ihres Berufslebens stehen, muss klar gemacht werden, dass sich im deutschen Sozialstaat Grundlegendes verändert haben wird, wenn sie mal in Rente gehen, in vielleicht 20-40 Jahren. Noch kann die sich abzeichnende Altersarmut abgewendet werden, aber nur wenn das Bewusstsein für dieses Problem erheblich gesteigert wird. Nicht nur die sowieso politisch interessierten Menschen sondern auch die Leser der Boulevardpresse müssen angesprochen werden. Die jedoch scheinen sich momentan mehr darum zu kümmern, wie eventuelle Kandidaten für den CSU-Vorsitz ihr Privatleben gestalten.
Michael Drabe, Student, Nürnberg

wenn schon Lobby, ein völlig unpassender Ausdruck für einen Beitragszahler, der am Lebensende mit recht seine "angesparten" Prämien erwartet, dann höchstens diejenigen ohne Kinder, also keine Eltern.

Der Tag wo die "Älteren" wieder eingestellt werden ist bestimmt nicht mehr weit. Der sogenannte Fachkräftemangel beruht ja zum Teil auch darauf, daß die Wirtschaft sich der erfahrenen aber eben "unproduktiven" Alten entledigt hat. Die Behauptung das man im Alter nicht mehr lernfähig ist, ist doch meist nur vorgeschoben, lieber nimmt man sich "frische junge" Kräfte, um z.B.Weiterbildungskosten zu sparen.
Arbeiten nach der Rente das gab es früher in der ehem. DDR oft und eventuell auch in Westdeutschland. In unserem Betriebsteil gab es einen fast achtzigjährigen Heizer, der noch im Dreischicht Betrieb gearbeitet hat, rollende Woche! Braunkohlenheizung, Kohlezuführung mit Schippe, Ascheziehen ebenfalls per Hand. Sicher schafft das nicht jeder. Aber auf die eine oder andere Art, nach dem Beginn der Rente, weiterarbeiten, das wird in Zukunft wohl der Normalfall werden. Prinzipiell brauchen wir die Politik dazu nicht. Es ist ja nicht verboten nach 65 oder 67 Jahren einfach weiterzuarbeiten.
Es gibt bereits jetzt viele Bereiche wo man sich einbringen kann, vieles davon auf unbezahlter, freiwilliger Basis. Es ist aber eben keine wertlose, unsinnige Tätigkeit, für andere da zu sein, oder andere zu unterstützen.

Müssten sie das nicht, geriete das gesamte
Modell des Wohlstands auf Pump in Gefahr,
mit dem man in Deutschland seit Jahrzehnten
Wahlen gewinnt: man verpfändet einfach das
zukünftige Einkommen ungeborener Kinder.
Dass sich einige gierige Elternlobbys vom Staat
Phantasiebeträge auszahlen lassen mit der Ausrede,
sie würden diese Schulden schließlich ihren Kindern
vererben, dürfte eine weitere Spezialität unseres
deutschen "Sozial"staates sein, um den uns die Welt
beneidet - nicht aber die nachfolgenden Generationen.
Darum haben sie auch panische Angst davor,
Kinder wählen zu lassen. Stattdessen wollen
sie den Kindern das Wahlrecht am liebsten
ganz entziehen, damit sie noch mehr Schulden
zu deren Lasten anhäufen können.

Ein Leser meint, daß nur noch "Steuerzahler wählen" dürften.
Das kann wohl nicht ernstgemeint sein.
Ich greife jedoch den Vorschlag von Prof. Kirschhof auf, wonach der Wahlsieger bzw. die vorher vereinbarte Koalition, die fehlenden Sitze bis zu 50 v.H. als Zuschlag, plus 10 Sitze erhält. Damit werden Konstrukte wie die jetzige Koalition wider Willen obsolet.
Auch könnte man darüber nachdenken, ob eine zusätzliche Stimme je Kind (durch die Eltern abzugeben) weiterhilft.
MfG
W.Haubrichs

Die Ursache des Problems als kleine Buchstabengrafik:
Zur Vereinfachung wollen wir ganz Deutschland durch zwei Paare repräsentieren:
Bei Paar 1 sind beide (MW) in Lohnarbeit (L) und zahlen Rentenbeiträge (R), vom zweiten ist der Mann in Lohnarbeit und zahlt Rente, während die Frau Erziehungsarbeit leistet und um die Kinder (KK) kümmert.
heute gibt es 4 Erwachsene (MW MW) und 2 Kinder (KK):
RR R
MW MW
LL LKK
Welches Paar verfügt wohl über mehr Netto-Einkommen?
In 30 Jahren gibt es 4 Rentner (RR RR), 2 jüngere Erwachsene (KK) und einen Enkel (E).
Beide MW bekommen Rente (R). Das eine K steht in Lohnarbeit, das andere erzieht ein Kind (E).
MW MW
RR RR
R
KK
LE
Welches Paar hat wohl weniger Lücken durch Kindererziehungszeiten, daher höhere Rentenanwartschaften erworben und bekommt mehr Rente?
Welches Paar bekommt wohl den höheren Anteil an den Rentenzahlungen von K?
Welches Paar hat sich aus ökonomischer Sicht sinnvoller verhalten?

Um in Zukunft noch entscheidungsfähig zu bleiben muss das Wahlrecht geändert werden. Wieder zurück zum Wahlrecht nach Steueraufkommen. Wer Steuern zahlt darf wählen. Ansonsten übernehmen Rentner,Sozialhilfeempfänger die Macht und die entscheiden dann über Geld, dass sie nicht einzahlen. Dies ist eh ein unlogischer Zug der Demokratie und diese Alten und Unfähigen werden dann Reformen und Veränderung unmöglich machen.

Wer mutig ist, schaut sich den Film nicht an. Sie ersparen sich eine Enttäuschung und gewinnen Zeit für Sinnvolleres.
Sendungen, die im Vorhinein Reklame benötigen, sind ihr Geld nicht wert. Gilt auch für den so genannten Hitlerfilm, purer Schachsinn hoch drei.
WoHa

Ich- 79- verzichte.
Bei Gründung der Bundesrepublik 1949 und der Verabschiedung des GG im Mai 1949 stand im Mittelpunkt der Mensch. ART1 Die Würde des Menschen. und ART. 20 Die Demokratie und die soziale Verantwortung des Staates, der Wirtschaft, der Rechtsprechung für den Menschen.
In den letzten 20 Jahren steht die Vermehrung des Reichtums für- wenige- im Mittelpunkt. Wir haben jetzt den kapitalistischen Staat der mit absonderlichen Formulierungen vorgaukelt für den Menschen bestehendes Rechtsgut unter dem Namen Reform abzubauen. Die 1949 errichtete Republik Deutschland existiert nicht mehr und die christliche Variante „Liebe deinen Nächsten…“ Matth.19,19 ist in Liebe den Mammon umgewandelt. Der Islam hat leichte Beute. Nein ich möchte hier nicht ewig leben. Lieber heute als morgen..
Walter Wasilewski

Ich hoffe,Herr Schirrmacher meint diesen Satz sarkastisch .
Ansonsten wüßte ich nicht,in welchem Land ich mich hier befinde .
Übrigens,Herr Schirrmacher und alle,die solche Gedanken haben: JEDER wird alt werden - früher oder später!

In Deutschland ist es offenbar Tradition, dass man sich von Zeit zu Zeit der jungen Menschen entledigt. Nach 1848 wanderten Hunderttausende junger Deutscher aus, wie auch 2006 wieder. Im dazwischen liegenden Jahrhundert wurden in drei Kriegen Abermillionen junger Menschen abgeschlachtet. Aus der DDR wanderten Millionen junger Leute aus, ehe die Mauer ein demographisches Desaster verhinderte. Immer und überall blieben die Senioren übrig, um weiterzumachen.
Gibt es keine Zukunft für junge Menschen in Deutschland als auszuwandern oder sich auf dem Altar des Vaterlandes zu opfern?

Glaubst du wirklich dein Plan wird so einfach funktionieren? Dazu müsstest du den Firmen beibringen denn Angestellten wieder mehr Lohn zu zahlen, denn ohne mehr Lohn kann man sich auch keine Rente ansparen.
Leider haben nicht nur die Leute sondern auch die Wirtschaft und die Politik den Leitspruch "Geiz ist Geil".

Das Buch Kindermord aus Staatsräson gibt es schon. Es wurde geschrieben, als "man" glaubte, es könne zuviele Kinder geben. Was sind Sätze wie "keineswegs absurd: die demographische Situation im Jahre 2030 zwingt die Staaten dazu, sich der Alten kostensparend zu entledigen" anderes als der nunmehr zeitgemäßere Versuch, einem Altenmord aus Staatsräson das Wort zu reden. Wozu kommt diese Koketterie via "Staat" Mord zu etablieren?
Im übrigen ist "Staat" keine eigene handlungsfähige Entität und in einer Demokratie sollten zumindest diesen seine (dann eben alten) Bürger bilden. Das kommt im Artikel ja durchaus auch zum Ausdruck, wenn auch wieder negativ, daß "die Alten" als Mehrheit das Sagen haben werden - auf Kosten der Jüngeren. Gott sei Dank gibt es nicht nur diese tatsächlich angstmachenden Politmechanismen. Gott sei Dank werden menschliche Marktkräfte einen gerechten Ausgleich schaffen. Die Alten der Zukunft werden ja leben wollen. Und sie werden - wie keine Generation zuvor - auch sehr gut dazu in der Lage sein. Noch haben die Menschen es nicht verlernt, sich selbst zu helfen - und anderen. Den unsäglich schädlichen "Staat", der wieder einmal den Tod bringen soll, braucht niemand. Vielleicht entledigen sich die Alten dessen.

Zahlen heutige Rentner etwa Schadensersatz
an den Staat, wenn ihre Kinder und Enkel
nach vom Staat üppig subventionierter
Erziehung und Ausbildung keinen Cent
in die Rentenkasse einzahlen ?
Natürlich nicht. Das geht sie nichts an.
Die Idee, dass jemand einen Phantasiebetrag
konsumiert, den er selbst nie erwirtschaftet
hat, mit der Ausrede, er würde diese Schulden
seinen Kindern vererben, ist offensichtlicher
Unfug. Die Kinder werden lieber auswandern,
als lebenslänglich geerbte Schulden bezahlen.
Auf solche Tricks können nur Politiker in
Gesellschaften kommen, wo den meisten Leuten
nicht mehr klar ist, dass auch noch jemand
arbeiten muss, bevor der Staat umverteilt.
Aber mit Appellen an individuelle Verantwortung
lassen sich in Deutschland keine Wahlen gewinnen.

"... die demographische Situation im Jahre 2030 zwingt die Staaten dazu, sich der Alten kostensparend zu entledigen."
Genau diese Wahl bleibt Staaten, in denen nicht nur Arithmetik, sondern auch Ethik herrscht, verschlossen - jedenfalls wenn man Ihre Formulierung wörtlich versteht.
Aber vermutlich haben Sie sie genau zu diesem Zweck gewählt. Also gehen wir ruhig einmal darauf ein: Der Hinweis auf Sachzwänge ist keine stichhaltige Begründung für die Abschaffung verfassungsmäßiger Grundrechte.

Die Fakten, um die wir uns heute streiten, liegen auf dem Tisch.
1. Geburtenrückgang: es stehen weniger Menschen zur Verfügung die leisten.
2. Das Verhältnis Lebenszeit zu Lebensarbeitszeit verschärft die Entwicklung: die Menschen fangen später an zu arbeiten und hören früher auf. Hier kommt es allmählich zu einer Korrektur.
3. Höhere Lebenserwartung verschärft das Problem weiter. Mit Antritt der Pension ist die Überlebenserwartung heute doppelt so hoch wie noch vor 50 Jahren.
4. Zu geringes Wirtschaftswachstum: es macht die Defizite nur noch teilweise wett.
5. Staatsverschuldung: immer mehr geht in den Schuldendienst, d.h. in die Finanzierung von Ausgaben, die einer vergangenen Generation zugute kamen.
6. Schlechtes Bildungssystem: nicht nur, dass die Schüler heute schlechter ausgebildet sind, auch die Erwachsenen finden nur wenige Möglichkeiten ihre Beschäftigungsfähigkeit durch Fort- und Weiterbildung zu erhöhen. Gerade im tertiären Sektor hinkt Deutschland im internationalen Vergleich extrem hinten nach.
7. Schwindende Neigung zu Unternehmertum und Selbständigkeit. In wenigen Ländern sind die Hürden für den Selbständigen so hoch wie in Deutschland.

wird dieses Problem von geistigen Eintagsfliegen auf der politischen Bühne: Seit 1971 (!) gibt es in D ein Geburtendefizit und zeitgleich unterschritten die Investitionen (für Ersatz + Erweiterung) die Sozialausgaben. Beides bedeutet, Konsum auf Pump, wofür in Zukunft weniger konsumiert werden kann.
Für das Investitionsdefizit sind "Sozial"-Politiker verantwortlich, für das Geburtendefizit die umlagefinanzierte Rentenzwangsversicherung.
Hier wäre eine Lösung leichter zu finden als politisch durchzusetzen, wenn man berücksichtigt, dass die Einzahlungen an die BfA ausschließlich der eigenen Elterngeneration zugute kommt. Und nur Kinderaufzieher für die Rente der eigenen Generation zahlen. Folglich müsste die Beiträgshöhe zur Rentenversicherung an die Zahl der selbst aufgezogenen karakterlich gesunden Kinder gekoppelt sein. Im Ergebnis bedeutet das, wenn auch noch versicherungsmthematisch zu korrigieren (!), seine Verdoppelung der Beiträge, auch des Arbeitgeberanteils, für Kinderlose und Nullbetrag für Leute mit vier Kindern.
Dieser Vorschlag brächte, falls umgestzt, viel Bewegung auf den Heiratsmarkt. Stoff für einen neuen Fiction-Film.

In der Tendenz ist H. Kliers Kommentar zuzustimmen. Obwohl ich mit ich mit diesen undifferenzierten 30%-Behauptungen vorsichtig wäre.
„junge Frauen <werden> im Arbeitsleben so dringend gebraucht”.
So, so. Ich denke uns fehlen Kinder, die Gesellschaft überaltert. Behaupten doch alle, oder?
Die lassen sich nicht industriell produzieren, auch nicht im von H. Klier herangezogenen öffentlichen Dienst.
Wie zieht man denn seit Jahrtausenden am besten Kinder groß?
Die primitivsten und archaichsten Gesellschaften hatten solche Probleme nicht. Aber in unserer hochmodernen Gesellschaft reden sich die Eliten die Köpfe über das Thema heiß. Bizarr.

Anhand der Aufgeregtheit der Beiträge erkennt man schon, wie sehr das Thema die Gemüter bewegt. Der Artikel ist provozierend, aber doch trotzdem wahr. Wer sich etwas mit Demografie, privater Altersvorsorge und den moralischen Verwerfungen auf dem Altersvorsorgemarkt (Finanzdienstleistungen) beschäftigt, erkennt schnell, wie nahe wir schon heute am Scheideweg stehen. Diejenigen, die auf üppige Erbschaften und/oder ein erfolgreiches Berufsleben schauen können, sind im Vorteil. Aber die anderen, deren zukünftige Erbschaften von den Eltern schon heute konsumiert werden müssen, weil sonst nichts mehr geht - und die aufgrund von Familie usw. es nicht mehr schaffen, sich locker 1 oder 2 Mio. anzusparen, die haben schon heute schlechte Karten.
Es geht doch vielmehr um die Offenlegung eines seit 30 Jahren schwelenden Problems, dem Erkennen von zu hohen Kosten in einer Volkswirtschaft und einer Schieflage der Verteilungsmechanismen. Aufrütteln will man uns, nehmen wir es doch bitte - im eigenen Interesse - an und hören damit auf, auf bessere Zeiten zu hoffen. Der Staat wird es nicht mehr richten.

Torsten Klier schrieb:
".....glauben Sie wirklich das Sitzen auf den Stühlen im sogenannten „öffentlichen Dienst” hätte was mit Arbeit zu tun?".
Wenn irgendjemand herausgefunden hat was der, von Herrn Klier, dargebrachte frühkindliche Populismus mit dem Thema zu tun hat.....bitte Bescheid geben.
Danke.

hier wird wieder einmal etwas ins Bewusstsein der Bevölkerung gedrängt was bisher bagatellisiert wurde, das ist richtig.
Aber wie es gemacht wird kann nur Quotenhascherei sein.
Warum müssen solche Themen immer so krass dargestellt
werden?
Solche Filme radikalisieren und es wäre dem Fernsehen besser angebracht sie nicht zu senden.
Haben wir nicht schon-selbst bei den öffentlich Rechtlichen - eine Welt zwischen Volksmusik und Krimi. Einlullen und aufputschen - dass ist hier gewollt.

In dieser Erkenntnis wird jetzt für das ALTER prädiert, welches noch vor ein paar Jahren die absolute Angriffsfläche bot - weil es die ANDEREN waren.
In Zeiten der starken Jahrgänge gab es zu wenige Ausbildungsplätze und jeder Onkel war eine bessere Arbeitseintrittkarte als ein gutes Zeugnis.
Die demographische Entwicklung in Deutschland hat sich unterbewußt an die Wirtschaftsbedingungen angepasst. Wir haben nicht vergessen wie es war, als wir zu viele JUNGE waren. Und heute sind wir ZU VIEL ALTE.
Die Industrie rationalierste, der Familie wird es vorgeworfen - welch eine Ideotie!
Die Familie, so fordert die Politik, muß ständig und immer mehr Nachkommen erzeugen und mit geringeren Löhnen mehr hungrige Mäuler stopfen. Bildung wird zum Luxus der Eliten!
Die Vergangenheit sollte uns gelehrt haben, dass die Versprechungen der Wirtschaft und auch der Politik noch nie eingehalten wurden.
Die Politik versäumte in den 80er einfach, die Wirtschaft mit ihren hohen Rationalisierungsraten angemessen in das Steuer- und Sozialnetz einzubauen.
Jetzt wird uns eingeredet,
WIR SIND SCHULD!
WIR WAREN IMMER SCHULD!
WIR waren zu viele JUNGE
und sind jetzt zu viele ALTE!
Die Gesundheitsreform muß es richtigen.

Die die nur noch 10-20 jahre Zeit haben eine private Rente abzuschließen werden später sehr wenig Rente bekommen. Sie bekommen nur einen Pflichteil vom Staat und ihre Private lässt nicht viel zu. Hier muss auf Bildung und Vernunft gesetzt werden. Die jetzigen Jugendlichen werden dann ihren Eltern Privat helfen müssen. Ich bin selbst 24 und weiss und bereite mich vor meine Eltern zu unterstützen da es definitiv in 20 Jahren keine geregelte Rente mehr geben wird. Nebenbei sorge ich für mich selbst vor und möchte auch gern eine Familie gründen. Also brauche ich eine gute Bildung für gute Jobs mit so viel Einkommen,d ass ich alles finanzieren kann. Und das muss man den Kindern in der Schule begreiflich machen. In 20 Jahren wird es kein Hartz4 mehr geben (unbezahlbar). Wer sich nicht um sich selbst kümmert wird zu grunde gehen und verrecken (USA Live). Die soziale Unterstützung wird, wenn es sie noch geben sollte, nur begrenzt und nur für Arbeitswille geben. Wer denkt das Geld wächst in dem Land auf den Bäumen wird sein blaues Wunder erleben. Leute nutzt es als Chance und macht das Beste draus, verändern kann man es eh nicht. Die Zeit wird sich immer weiter drehen ob wir wollen oder nicht.....

dass Deutschland in 20 Jahren ein ernsthaftes Problem hat und zwar aus mehreren Gründen. 1. Die Arbeitnehmer werden die Renten nicht mehr bezahlen können. 2. Viele Jugendliche sind der Meinung die Rente wird es immer geben und bereiten sich nicht vor. Das wird dazu führen, dass unser Sozialstaat zusammenbricht (zu viele Arme) oder wie in den USA erledigt wird. §1 jeder macht Seins heisst die Devise. Jeder ist für seine Gesundheit, seine Zukunft, seine Bildung und seine Rente selbst verantwortlich - das ist für die Junge Generation Belastung wie Chance! Die Politik muss hier und jetzt eingreifen!!! Man muss in den sauren Apfel beißen und ein neues Rentensystem entwickeln, ähnlich dem Privaten. Das heisst, der Staat muss jetzt die Rentner auszahlen und eine neue Rentenabgabe verlangen für die zukünftige Generation. Eine Grundrente, welche jeder für sich selbst spart - Sprich Anlagen in Fonds etc. Dann können wir in 20 Jahren die Probleme meistern und in 40 Jahren rühmen sie gemeistert zu haben. Denn dann würde das System dauerhaft funktionieren!!! Jeder spart pflichtgemäß eine Grundrente und freiwillig eine eigene - ohne Generationenvertrag. Die die jetzt 50 sind haben da ein Problem weil sie keine Zeit mehr haben zum Sparen.

Alternde Gesellschaften degenerieren,
wenn die Alten keine sinnvolle Aufgabe
mehr im Leben haben und von den Jungen
als Last empfunden werden.
Beides ist nicht unabwendlich, aber in
Deutschland leider zu befürchten. Last
entsteht dadurch, dass die deutschen
Sozialsysteme als Schneeballsysteme
konzipiert sind, in denen jede Generation
über ihre Verhältnisse lebt unter dem
Vorwand, die wachsenden Schulden ja
auf die eigenen Kinder abzuwälzen.
Die Kinder werden diese geerbten
Schulden aber weder bezahlen wollen
noch können und sich zunehmend
verweigern. Dass wir als Gesellschaft
Menschen mit Ende 50 in den goldenen
Ruhestand schicken, mit der Begründung,
ihre Kinder würden das bezahlen, ist
dumm und verlogen. Sie werden es
nicht bezahlen sondern auswandern.
Das zweite Problemfeld ist Bildung.
Der Mensch ist nicht dafür geschaffen,
jahrzehntelang untätig zwischen Bierkasten
und Fernseher dahinzuvegetieren, mit der
Fernglasobservierung potentieller Falsch-
parker als einzigem Tageshöhepunkt.
Gebildete Senioren kosten weniger
und können länger für sich selbst
sorgen. Der deutsche Staat hat sich
als unfähig erwiesen, von der Wiege
bis zur Bahre das Leben der Bürger
zu organisieren.

Ohne den Film gesehen zu haben kommt aus den Beiträgen von Herrn Klier, Herrn Nübel und Herrn Schliefkowitz eine einfache Antwort zu der omnipräsenten Debatte aus einer Ecke hervor. Abwarten und Tee trinken. Eine komplette Restrukturierung von Ämtern, dem Sozialwesen, dem Arbeitsmarkt sogar - warum nicht? Bis 2030 ist noch etwas Zeit.
Herr Ralf Orth, vielleicht sollten Sie sich abgewöhnen in jeder Zeitung einen politischen Stereotyp zu sehen.

Ohne den Film gesehen zu haben kommt aus den Beiträgen von Herrn Klier, Herrn Nübel und Herrn Schliefkowitz eine einfache Antwort zu der omnipräsenten Debatte aus einer Ecke hervor. Abwarten und Tee trinken. Eine komplette Restrukturierung von Ämtern, dem Sozialwesen, dem Arbeitsmarkt sogar - warum nicht? Bis 2030 ist noch etwas Zeit.
Herr Ralf Orth, vielleicht sollten Sie sich abgewöhnen in jeder Zeitung einen politischen Stereotyp zu sehen.

dein Zitat:
"Das Alter jedoch ist reaktiv und nicht antizipativ."
Nun, reaktiv ist hoffentlich der Mensch jeden Alters, nicht nur der Alte und dieser durch seine vielleicht schon geschwächten Sinnesorgane eher etwas geringer als der jüngere und antizipativ kann eigentlich nur der sein, der schon etwas Erfahrung hat, eher der Alte :-).
Die subjektive Lebenszufriedenheit nimmt nach psychologischen Untersuchungen trotz gewisser gesundheitlicher Verschlechterung zu, kein Wunder, besonders, wenn man im Leben etwas geleistet hat und nun vielleicht die Früchte davon etwas ernten kann.
Die Kreativität nimmt dabei keineswegs ab! Das zeigt ein kurzer Blick in die Kulturleistungen, in die Geschichte. Künstler schaffen oft im Alter erst die Vollendung ihrer Meisterschaft. Und von wegen revolutionär. Revolution ist nüchtern gesehen, oft der Aufstand der Armen gegen die Reichen, es gibt ein anständiges Blutbad, danach ist alles schlimmer als vorher (französische Revol., russische Oktoberrevol.) Der alte konservative Bismark hat ohne Revolution die ersten Sozialgesetze (Versicherungen) der Welt eingeführt :-)
Also Alter hat schon was, man sollte es etwas mehr respektieren, Herr Schönau!!!

Alte hat es immer schon gegeben, wie der Tod auch, das ist nichts besonderes, es wird auch nicht mehr Alte geben als früher, es wird auch nicht mehr Pflegefälle geben als früher, allenfalls Pflegefälle in höherem Alter, weniger in Familien, mehr in teuren Heimen.
Das Problem sind die Jungen, es sind weniger als früher, sie haben einen höheren Lebensstandart, sind schlechter erzogen, arbeiten weniger und benötigen noch die Unterstützung ihrer Eltern, auch wenn diese schon in Pension sind.

.. würde in 9 Monaten ausbrechen, wenn morgen per Gesetz verkündet würde, daß nur noch Eltern von zwei Kindern eine Rente bekommen werden, welche die Sozialhilfe deutlich übersteigt.
So aber werden die Alten von 2030 unter Altersgenossen bleiben, denn sie haben sich statt um Kinder um ihre Karriere und ihre Urlaube gekümmert. Schließlich konnten sie sich immer darauf verlassen, dass sie einmal Rentenzahlungen von den Kindern Anderer erhalten werden.

Mit der Lebenserwartung ist ähnlich, wie mit der Börse – es wird ja nicht ewig steigen. Jeder Trend bricht irgendwann ab.
Wenn die Hälfte der Gesellschaft zu Pflegefällen wird, muss die andere Hälfte zu Pflegender werden. Oder nicht? Es ist illusorisch zu glauben, dass die eine oder andere Hälfte ein hohes alter erreicht und das die gewöhnten sozialen Strukturen noch bestehen bleiben
Die Anzeichen sind schon da.
1.Alleinlebenden Männer leben wesentlich kürzer als die, die in den geordneten familiären Verhältnissen ein fortgeschrittenes Alter erreichen. Die Faustregel ist: mit 50 geschieden, mit 55 ein Jobverlust, mit 70 in die Kiste. Diese Gruppe nimmt in der Gesellschaft zu.
2.Wenn heute schon 40 % der Jugendlichen übergewichtig sind (früher maximal 5 %), dann wird kaum einer aus dieser Gruppe (medizinischer Fortschritt hin oder her) ein 90. Lebensjahr erreichen.
3.Mit der beruflichen Überforderung, dem Existenzangst und Leistungsdruck ist es ähnlich wie mit dem Rauchen – die Folgen werden wir erst in 20 Jahren biologisch zu spüren bekommen. Die jetzt alternde Teil der Nation sind die Teilhaber des Wirtschaftswunder: Es ging immer aufwärts. Das Leben war einfach: es gab 1 Telefontarif und nicht 358 verschiedene.

im Vergleich zu Frank Schirrmacher.
Lieber Herr Schirrmacher, haben Sie das erstn gemeint:
„junge Frauen <werden> im Arbeitsleben so dringend gebraucht“.
Dass Frauen arbeiten wird seit Jahren behauptet, behauptet, behauptet.
Die Wahrheit ist:
Es sind ca. 30% der Frauen die arbeiten, bzw. Frauen arbeiten 30% so viel wie Männer.
Das war so, das ist so, und das wird immer so sein.
Was muss eigentlich noch passieren, damit die „Intellektuellen“ in ihrem Elfenbeinturm begreifen, dass Frauen nicht arbeiten. Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass die angebliche „Beschäftigungs“quote das eine, tatsächliche Arbeit das andere ist?
Herr Schirrmacher, glauben Sie wirklich das Sitzen auf den Stühlen im sogenannten „öffentlichen Dienst“ hätte was mit Arbeit zu tun? Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass bei den Arbeitskämpfen dort nur die streiken, die in diesem Bereich tatsächlich arbeiten, die Müllmänner, die Straßenkehrer?
Und warum ist das für Sie kein Anlass mal darüber nachdenken, dass eben diese Berufe zu 100% von Männern ausgeübt werden?

Die Fakten des Beitrages mögen ja stimmen. Der Grundtenor aber schmeckt mir nicht. Mit zwar erst 38 Jahren habe ich aber schon lernen dürfen: "Wenn du glaubst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her...". Daher würde ich mir mehr Optimismus in die Diskussion wünschen. Zufrieden bin ich in der Balance von eigenem Anspruch und Wirklichkeit, mal durch Anstrengung oder mal durch Verzicht.... jetzt und im Alter. Im Altgriechischunterricht lernte ich: "Den Ängstlichen beisst sogar das Schaf"- nur so als Aufmunterung für all diejenigen, die nach diesen vielen Horrorszenarien meinen, sie müßten aus Angst vor dem Alter jetzt schon sterben.

Mich erstaunt diese Behauptung:
"...die demographische Situation im Jahre 2030 zwingt die Staaten dazu, sich der Alten kostensparend zu entledigen..."
Weil doch später ausgeführt wird, daß im Jahre 2030 die über Fünfzigjährigen die absolute Mehrheit der Bevölkerung stellen werden und die unter Fünfzundzwanzigjähjrigen die absolute Minderheit.
Und diese Alten, die die Macht haben, werden sich kaum selbst ein Euthanasieprogramm verordnen.
In meinen Augen ist das wirklich Schlimme an der demografischen Entwicklung, daß sich Alter zwar auf Erfahrung reimt, aber nicht auf Erneuerung.
Die Vergreisung wird sich von den Köpfen wie ein Krebs ausbreiten und einen triumphalen Marsch durch alle Institutionen antreten. Ihre Metastasen werden die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft mehr und mehr verlangsamen und diese irgendwann den Rückwärtsgang einlegen. Denn die Wurzeln wissentschaftlich-technischen und sozioökonomischen Fortschritts sind revolutionäres und nicht reaktionäres Denken.
Das Alter jedoch ist reaktiv und nicht antizipativ.

Und als die ersten Dampflokomotiven fuhren, beschwor die honorige Intelligenz des Landes, diesen und jenen zuständigen Regierenden, solch schändlichen Frevel am Volke zu unterbinden, weil sonst die schwarze Pest und die Cholera das gesamte Volk dahinraffen würden. Tja, wir haben die Dampflok nicht nur schadlos überlebt, wir sind mit ihr in eine bessere Zukunft gefahren. Mensch Leute, das alles ist ein evolutionärer Vorgang und wir werden uns nach und nach an die Gegebenheiten anpassen.

Mit dem ewigen Leben, das ist so eine Sache, viel gepredigt und gepriesen wenn es so weit ist, verzichtet man auf die Ewigkeit und bleibt.
Den Jungen gebe ich zu bedenken, die Zeit vergeht schnell und die Jugend noch schneller und der Spruch:
„Die jungen Menschen von heute sollten gelegentlich daran denken, dass sie die alten Herrschaften von morgen sein werden“. Evelyn Waugh
Ewig oder sanftmütig : „Die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen, aber nicht die Schürfrechte“ sind Sprüche . Die Wirklichkeit ist hart und oft erbarmungslos. Wir sollten über Alter keine abwertende dumme Sprüche abgeben. Kindesmissbrauch wird bestraft aber die Alten denen Kinder viel zu verdanken haben können nicht schnell genug abgeschoben werden. Vielleicht bringen die eingeleiteten Reformen den Prozeß des älter werdens zum Stoppen. Die heutige Jugend darf dann früher abtreten.
Walter Wasilewski

Nein, der demografische Wandel stelle keine Gefahr dar, - "gefährlich" sei nur, ihn zu ignorieren".
Demograf Vaupel
Max-Planck-Institut für demografische Forschung

der beitrag von herrn schirrmacher ist eine ernueter hinweis, dass er sich vielleicht bei einem linkeren blatt als der faz eine aufgabe suchen sollte