“Tag der offenen Moschee“ in Gelsenkirchen

Der Westen und der Islam

Raus aus der Defensive!

Islamunterricht, Moscheenbau, Lehrstühle: Der Westen braucht endlich eine Strategie im Umgang mit dem Islam und darf nicht mehr länger die Terroristen das Tempo vorgeben lassen. Von Nils Minkmar. Von Nils Minkmar

Lesermeinungen zum Beitrag

01. März 2006 17:39

Alternative

Andreas Seidl (ASeidl)

An Stelle der Einführung eines islamischen Religionsunterichts an Schulen könnte man den christlichen abschaffen, zu Gunsten eines verpflichtenden religionsneutralen Staatskunde- Verfassungs und Werteunterricht für alle.

Ich halte das für zielführender. Damit wäre sichergestellt, daß junge Menschen die verfassungsmäßigen Rechte von Frauen, Selbstbestimmung, Menschenrechten etc. kennen lernen.

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01. März 2006 15:27

kein islam in west europa, bitte!

christian rohloff (elvisthe)

ich gehöre keiner glaubesgemeinschaft an und ich will auch keiner angehören. wäre hier in deutschland oder europa der islam die stärkste religion, würde ich dazu gezwungen dem islam anzugehören. wenn nicht würde ich verfolgt werden. ist das das ziel unserer politiker? den islam in deutschland zu fördern? wenn das so ist wähl ich beim nächsten mal extrem-rechts, denn blond, weiß, blauäugig und deutsch bin ich schon und werde dann auch nicht verfolgt. dann muß ich keine angst haben. DAS IST NATÜRLICH NUR EIN WITZ!!! aber ich höre in gesprächen mit nachbarn, bekannten und freunden immer mehr haß auf moslems heraus. wenn dieser haß politisch umgesetzt wird, na dann gute nacht deutschland! aufwiedersehn demokratie! machs gut... vernunft, weltoffenheit und fremdenfreundlichkeit!

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25. Februar 2006 19:28

Artikel:Raus aus der Defensive!

Paul Tetzlaff (paultetzlaff)

Ich las bis zu Stelle:"Den Islam adoptieren"

Nun ist es wieder soweit, hier fehlen mir nicht die Worte, denn – wie schon zum xten male möchte ich hier entgegensetzen, der Islam ist die Verbindung von Religion und Staatsführung, und es ist nicht das Interesse ein laizistischen Staats, -einer Demokratie schon gar nicht-, das zu fördern. Wie schwer das ist,(es zu praktizieren) sollte man mal die Türken fragen die es seit Attatürk probieren.

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22. Februar 2006 16:26

Welche Religion wird denn nicht missbraucht?

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Der Artikel ist Unsinn.Das beweist die Zerstoerung der schiitischen Moschee.Aber der kluge Journalist - Journalisten sind ja unfaehlbar,wie wir das schon wissen- behauptet froelich weiter,dass die Muslime auf lange Sicht die Vernichtung der Christen im Schilde fuehren.
Zeichnen sie den Autor des Artikel mit einem noblen Preis
fuer die Ausuebung seiner Meinungsfreheit aus!
Das ist das Mindeste,was er verdient.

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22. Februar 2006 11:26

bravo

Hans H (leser44)

danke für den beitrag - er spricht mir aus dem herzen.

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21. Februar 2006 14:47

Er hat Gewalt und Hass verachtet... Abi Saon

Eckhardt Kiwitt (Eckhardt_Kiwitt)

Sie verträgt sich Ihre Behauptung mit der von mir zitierten Sure 9 Vers 29 ?
Oder mit 9.5, die da leutet: "Tötet die Götzendiener, wo Ihr sie trefft..." ??
Können Sie mir das erklären ?
Denn ich sehe in der Aufforderung, andere zu töten, einen Aufruf zur Gewalt !

Eckhardt Kiwitt
Freising

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21. Februar 2006 13:14

Herr Saon,

Cornelius Ludwig (CLudwig)

Richtig, Herr Saon, ich habe nicht Sie zitiert, sondern einen von Muslimen häufig geäußerten Einwand, der sinngemäß Ihrer Position in Ihrem ersten Beitrag entsprach. Mit dem Beharren auf der Unübersetzbarkeit des Korans reklamieren viele Muslime die Deutungshoheit für sich und entziehen den Nichtmuslimen das Recht auf eine kritische Auseinandersetzung. Nach Ihrer Logik dürften auch gläubige Muslime sich bei keiner einzigen Handlung auf den Koran berufen, weil jeder Versuch, den Koran zu verstehen, in letzter Konsequenz notwendig falsch ist.

Zum zitierten Hadith (Prophetenwort): Wie alle Ahadith in der Sammlung des al-Buchari (9. Jh. u.Z.) ist auch dieser als „sahih“ (gesund i.S.v. authentisch) klassifiziert. Sie werden kaum bessere Möglichkeiten haben als Buchari, die Glaubwürdigkeit der Gewährsleute zu prüfen.

Es wäre schön, wenn, wie Sie schrieben, unter Muhammads Regierung Juden, Christen und Muslime friedlich zusammengelebt hätten. Dann hätten wir heute keine Probleme. Es gab aber kein Multikultiparadies. Muhammad hat die jüdischen Stämme Medinas, die ihn, den Nichtjuden, nicht als Propheten anerkennen konnten, ins Exil gejagt oder ausgelöscht (z.B. die Bani Quraytha: 900 Männer ermordet, Frauen und Kinder versklavt), zu lesen in ibn Hischams Prophetenbiographie. Dem Kaiser Herakleios von Byzanz drohte Muhammad mit Krieg, wenn er sich und sein Reich nicht zum Islam bekenne (Buchari).Eine Kopfsteuer für Nichtmuslime ist auch kein Mittel der Religionsfreiheit.

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20. Februar 2006 20:28

Nur die halbe Wahrheit ! zu Abi Saon (NICe)

Eckhardt Kiwitt (Eckhardt_Kiwitt)

"Es ist auch unschwer zu finden und nachzuweisen, dass der Prophet (s.s.a) großen Wert auf die Religionsfreiheit gelegt hat."

Das ist leider nur die halbe Wahrheit, denn während Sure 2 Vers 256 sagt " Es gibt keinen Zwang im Glauben.", fordert Sure 9 Vers 29 das genaue Gegenteil:
"Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen ...".
Mehrere andere Koranverse gehen in die gleiche Richtung wie 9.29

Dieses Beispiel verdeutlicht nur einen der sehr vielen Widersprüche im Koran !
Zu jedem "toleranten" Koranvers findet man mindestens einen, der seiner Aussage widerspricht und das Gegenteil fordert.

Koran-Zitate entnommen aus der Online-Ausgabe des Korans, herausgegeben vom Zentralrat der Muslime in Deutschland, islam.de

Eckhardt Kiwitt
Freising

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20. Februar 2006 01:41

An Abi Saon, Teil II

Cornelius Ludwig (CLudwig)

"Hassen ist leicher als verstehen, vorurteilen leichter als hinterfragen, klare Rollenaufteilung (Gut-Böse) verdaulicher als komplexe Realität."

Traurig, Abi Saon, daß das für 15 unschuldige nigerianische Christen, die gestern von einem muslimischen Mob als "Rache" für die dänischen Muhammad-Karikaturen hingemetzelt worden sind, nur allzu wahr wurde. Wie war das gleich?

""Remember that a Muslim is someone who the people are safe from his hand and his tongue." Übersetzung: Merke dir, dass ein Muslim jemand ist, vor dessen Hand und dessen Zunge die Menschen sicher sind."

Erbauliche Sprüche zitieren und bedauern, daß sie nur selten befolgt werden, reicht leider nicht. Und da stiehlt man sich auch nicht mit der alten Nazikeule aus der Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen und dringender Aufforderung zur konstruktiven Mitarbeit an der Verhinderung von ethnisch und religiös motivierter Gewalt

C. Ludwig


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19. Februar 2006 20:18

Vor-aufklärerische Ideologie verbreiten ??

Eckhardt Kiwitt (Eckhardt_Kiwitt)

Wollen Sie einer vor-aufklärerischen Ideologie weiter Tür und Tor öffnen ?
Einer Ideologie, die nicht nur Religion ist, sondern insbesondere Staats-, Rechts- und Sozialordnung.
Deren Vertreter zu keinem DIALOG fähig sind, weil sie jeder KRITIK an ihrer Ideologie mit absoluter Resistenz begegnen.

Ihr Ansinnen, Herr Minkmar, macht nur dann Sinn, wenn AUCH über die totalitären Aspekte des Islams schonungslos aufgeklärt wird, statt sich die ca. 40% toleranten Koranverse herauszupicken, die der "Prophet" Mohammed während seiner Zeit in Mekka ersonnen hat, aber jene ca. 60% Koranverse ausspart (in Medina erfunden), in denen zu Haß, Gewalt, Unterdrückung, Krieg (Djihad), Mord und Völkermord aufgerufen wird - und auf die sich islamische Fundamentalisten und Selbstmord-Attentäter heute berufen !!
Lesen Sie, Herr Minkmar, bitte mal im Koran, und informieren Sie sich insbesondere über seine Entstehungsgeschichte.

Eckhardt Kiwitt
Freising

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19. Februar 2006 19:34

An Abi Saon

Cornelius Ludwig (CLudwig)

Das habe ich schon viel zu oft von Muslimen gehört, die auf eine kritische Frage hin nicht antworten konnten oder wollten: "Du kannst das nicht verstehen, denn Du mußt erst Arabisch können, um da mitzureden."
Selbstverständlich kann man gar nichts 1:1 übersetzen, häufig nicht einmal eine Gebrauchsanweisung. Und daß jede Übersetzung eine Interpretation ist, ist ebenso eine Binsenweisheit. Nichtsdestoweniger gibt es aber Koranübersetzungen, die durchaus wissenschaftlichen Standards genügen (z.B. die von Rudi Paret) und Mehrdeutigkeiten kennzeichnen. Eine solche Übersetzung zu lesen, um sich mit dem Islam vertraut zu machen, ist selbstverständlich genauso richtig, wie das Evangelium in deutscher Übersetzung zu lesen, wenn man sich mit dem Christentum vertraut machen will. Das gilt für den Laien, für den Theologen ist das etwas anderes.

Zum Sahih des al-Buchari: Ich habe ihn mir vor einigen Jahren gekauft (bei Reclam). Leider stehen da auch solche Sachen drin: "Ibn Umar berichtet, der Gesandte Gottes habe gesagt: Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, daß es keinen Gott gibt außer Gott und Muhammad der Gesandte Gottes ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihr Leben und ihre Habe vor mir sicher." ...Und wenn nicht?

Es kommt immer darauf an, was man zitiert, und wie.

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19. Februar 2006 17:22

Islamunterricht ist gut, aber es ist nicht Defensive!

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Nichts gegen Islamunterricht, Moscheenbau und Lehrstuhl fuer Islam. Ich halte das fuer durchaus angebracht, aber bitte verkauft das nicht auch noch als Defensive. Ganz offensichtlich ist es das genaue Gegenteil von Defensive, naemlich Kapitulation.

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19. Februar 2006 15:25

Raus aus der Defensive

Karlheinz Kluge (DrKarlheinz)

Ich erlaube mir, einen Text von Voltaire (gefunden bei wikipedia) zu präsentieren. Vermutlich werden die Bücher dieses französischen Philosophen bald aus den Bibliotheken verschwinden müssen, wenn allmorgendliche Prophetensprüche an deutschen Schulen gelehrt werden sollten. Lest doch mal den Koran. Und macht Euch danach Gedanken über diese friedensbringende Religion.

"Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte, dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werk Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, dass kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn,..................der Aberglaube hat jedes natürliche Licht erstickt." - 1740, aus einem Brief an Friedrich II, den Großen, über Mohammed [1]

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19. Februar 2006 13:19

Vernünftig!

Stefanie Neubert (contactsteff)

Sehr geehrter Herr Minkmar,

mit Abstand das Vernünftigste, was ich seit langen zum Thema
gelesen habe. Ich wünschte diese Auffassung würde Schule machen...

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