
Anstatt das küssende schwule Paar jeweils in regelmässigen Abständen durch ein sich küssendes lesbisches Paar auszutauschen, wäre es doch paritätisch viel sinnvoller, zudem ansprechender und insgesamt weniger verwirrend, wenn man nicht ständig wechseln müsste, sondern einfach einen schwulen Mann und eine lesbische Frau sich küssen liesse. Damit wäre doch allen gedient! Oder?!

Jetzt steht es fest: frau braucht offenbar kein Denkmal, weil sie wegen ihrer homosexuellen Neigungen von den Nazis verfolgt worden wäre, was erwiesenermaßen nicht der Fall war, sondern weil die von den Faschisten wirklich verfolgten und ermordeten homosexuellen Männer ansonsten durch ein Mahnmal offenbar aus Emanzen-Sicht ungerechtfertigter Weise "begünstigt" würden. Das darf nicht wahr sein! Obwohl geschichtlich klar ist, dass Lesben von den Nazis nicht verfolgt worden sind, beharren sie und ihre unverbesserlichen Geschichtsklitterungs-Lobbyistinnen und -geschlechtsgenossinen unter Gleichstellungsgesichtspunkten auf einem Mahnmal, das eine Verfolgung anprangert, die es nachweislich nie gegeben hat. Das ist in jeder Hinsicht pervers und nur dazu geeignet, das Gedenken an die wirklichen Nazi-Opfer in Misskredit zu bringen, wenn sich der Staat diese Emanzen-Farce tatsächlich zu eigen machen sollte. Ich sehe schon die süffisanten Anmerkungen von schmierigen Holocaust-Leugnern, die versuchen werden, aus der genannten lesbischen "Verfolgungslüge" Honig für ihre eigenen, ebenfalls perversen Botschaften zu saugen. Dazu sollte es dieser Staat nicht kommen lassen!

dass es typisch ist für viele Männer, egal ob schwul oder nicht, die Geschichte der Frauen/Lesben unter den Teppich zu kehren. Das hatten wir nun wirklich lange genug! Wir sind gerade dabei, unser weißes Geschichtsbuch zu füllen, was dringendst nötig ist und solche arroganten Kommentare machen mich sauer. Natürlich ist es eine Tatsache, dass männliche Homosexualität gesetzlich verfolgt wurde (die Aussage, die dahinter steckte, kommt klar rüber: Uns Männern schaden Lesben nicht, mit denen machen wir ohnehin, was wir wollen) und dass da eher Opferzahlen existieren. Aber nur weil es "diffus" ist, kann es nicht weggeredet werden. Es ist doch bekannt, dass Lesben unter anderen Vorwänden inhaftiert wurden. Oder dass vorzugsweise Lesben in die Lagerprostitution gezwungen wurden, um zu zeigen, wo sie hingehören und nach ein paar Wochen, wenn sie körperlich am Ende waren "entsorgt" wurden. Ein Beispiel von vielen. Keine Opfer? Weil sie auch Frauen waren und sind, die alleine schon deshalb vergewaltigt und getötet werden können? Da von Entwertung zu sprechen und nach anderer Lösung zu schreien, Unterschiede zu machen, ist mehr als diskriminierend und verächtlich! Ich weiß schon, warum ich mich nicht homosexuell nenne, sondern nur Lesbe.

In der NS-Zeit wurde, wie schon seit Elisabeth I. in Europa üblich nur männliche Homosexualität verfolgt (die Frau strich damals den geplanten Absatz über lesbische Liebe mit der Begründung bei Frauen gäbe es so etwas nicht) Diese historischen Tatsachenverdrehungen und -erfindungen seitens lesbischer Lobbyistinnen hat nur deshalb Erfolg, weil sie die Opferrolle der Frau in unserer Gesellschaft bereits erfolgreich zementiert haben. Hier kann sich frau dank der Lobbybewegung und auf dem Rücken von über 1000 ermordeten schwulen Männern mit historischen Augenwischerei erfolgreich auf den Opferzug aufspringen. Am liebesten hätten sie wahrscheinlich noch die Lesben als Hauptopfer dargestellt, aber das wäre ja aufgefallen... Es ist hier so wie bei vielen Dingen in userer westlichen - gefühlte Benachteiligung der Frau gilt als schlimmer als reale Benachteilung von Männern (in diesem Fall Verfolgung und Ermordung). Männer hatten und haben alle Benachteiligungen und Gräuel, die man ihnen antut aufgrund vermeintlicher und erwarteter Stärke zu ertragen (sonst wären sie nach der Logik keine Männer). Deshalb haben Männer (vor allem wenn sie Opfer sind) keine Lobby. Und deshalb gibt es diese paradoxe Situation mit dem Mahnmal.

Wirklich schade. Durch diese seltsame Zeiterscheinung (dürfte mit den 68ern verstärkt eingesetzt haben), dass sich alle, jeder und eben auch jede vor allem mit Opfern identifizieren wollen, übertreibt man sich gerne auch mal in eine noch leidvollere Rolle hinein, als einem zusteht. Beschäftigung mit der Geschichte halte ich für äusserst wichtig und richtig - sofern sie historischen Fakten und nicht einfach bloss selbstgebastelten Mythen folgt. Trotzdem muss ich auch gestehen, dass es mich beunruhigt, dass wir den Nachfolgegenerationen fast nur noch Gedenkstätten hinterlassen, die an Opfer erinnern. Selbstverstänlich ist es auch wichtig dieser zu gedenken. Aber mittlerweile nimmt das überhand: Opfer! Opfer! Opfer! Also immer die bedauernswerten Unterlegenen, die zum Erdulden ihres Schicksals gezwungen wurden. Ein DENK-MAL sollte aber auch dazu anregen in der Gegenwart zu handeln. So sehr den 68ern das Wort "Held" auch widerstrebt: Handelnde, Verändernde, sich für etwas gesellschaftlich Relevantes Einsetzende zu ehren und ihrer zu gedenken (darf gerne auch ein/e Homo oder ein/e LinkEr sein), ist zumindest ebenso wichtig wie Opfern zu gedenken.

sonder auch Täter: Schwule Nationalsozialisten im 3. Reich wie Ernst Röhm waren immer Bestandteil der NS-Bewegung: "Die Kultur- und Staatswerdung beruhe auf ordensähnlichen, männerbündischen Prinzipien; die sexuelle Betätigung der ‚Volksgenossen‘ entspringe der liebevollen Hingabefähigkeit an die Gemeinschaft des nationalen Volkes und stehe nicht im Widerspruch zum neuen Nationalsozialismus" Schwule Neonazis wie Michael Kühnen (AIDS) oder ostdeutsche NPD-Funktionäre wie in Thüringen werden sich aber kaum in der Öffentlickeit outen, sind aber partei-intern bekannt.

Wenn sich die historischen Tatsachen wirklich so verifizieren lassen , wie es in dem Beitrag dargestellt wird, finde ich das derzeitige Betreben lesbischer Gruppierungen - quasi - "Geschichte" nachträglich zu erschaffen sehr fragwürdig. Der Leidensweg von tausenden, eingesperrten, gequälten und umgebrachten Homosexuellen läuft Gefahr zum Auflagen-Popanz für eine teils massiv überlebte Zeitschrift zu werden. Das soll gelebte Gleichberechtigung sein ? Es zeigt eher wie wenig Achtung und Respekt diese "Damen" vor dem Leidensweg anderer haben und sie werden sehen wie wenig Achtung und Respekt sie sich selbst mit dieser Art Öffentlichkeitsarbeit verdienen. An Ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

Dies ist, wenn wahr wie geschildert, ein typisches Beispiel für das völlig überdrehte Gleichberechtigungsstreben dieser Zeit. Glückwunsch! Kann man das schon Revisionismus nennen?

So geht das schon jahrzehntelang. Der linke Furor, die Umverteilungsfraktion genauso wie der feministische Mainstream sind auf Gedeih und Verderb auf Geschichtsklitterung, Lügen, Umwertung, ständiges Ändern der Maßstäbe, exzessive Ausweitung der Begriffe und alle anderen Methoden der Demagogie angewiesen. „Das Vorenthalten von Komplimenten“ wird da schon mal zur „Gewalt gegen Frauen“ stilisiert (kann jeder nachlesen im legendären Internetauftritt des Frauenhauses Schwalm-Eder) und unser Bildungswesen mit „selektiv“ oder „Selektion“ bedacht, weil das so schön zu Auschwitz assoziiert. In unzähligen Publikationen lesen wir, dass Frauen am meisten unter dem Krieg leiden, weil die nach dem Tod ihrer Männer die ganze Hausarbeit allein machen müssen. Und auf genau dieser Schiene fährt die Hetze..., verzeihung: Historikerin Schoppmann: „Am Ende der Naziherrschaft steht die völlige Auslöschung homosexueller Frauen aus dem öffentlichen Bewusstsein.“. Toll! So beschafft sie denen, die nichts zu leiden hatten, mit dem Attribut „ausgelöscht“ die Eintrittskarte in die komfortable Opferrolle. Kommentieren muss man das eigentlich nicht. Aber man darf fragen: Schämt Ihr Euch nicht?!

... das schon wieder für ein irrelevantes Argument !? Heute und hierzulande zählt doch alleine, ob man diese Untaten den Nazis zugetraut hätte. Und in der Beantwortung dieser Frage sind sich doch wohl alle völlig einig... Immerhin geht es bei dieser Mahnmal-Inflation, zumindest in erster Linie, nicht um Fakten, sondern um (demonstrativ gezeigte) Gesinnung. Insofern bleibt das Bemühen, über diese Themen in Sachdiskussionen einzusteigen, die reinste Zeitverschwendung. Denn Argumente' stören da nur!