Welche Beziehungen kann ein Extremist hier aufbauen?

Mitten in Deutschland

Der nette Herr Dschihad von nebenan

Was bleibt von meinem Nachbarn, der so gerne ein Massenmörder geworden wäre? Standen wir gemeinsam an der Ampel? Ich dachte an den Feierabend, er an den besten Weg, mich umzubringen. Nils Minkmar macht sich Gedanken.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. September 2006 12:47

Eine sichere Methode, Terrorismus zu bekämpfen,

Franz Altmann (elviejo_136)

besteht darin, ihn nicht mehr selbst zu betreiben.

Betrachten wir anstatt des nahen Ostens z.B. zur
Abwechslung mal das letzte halbe Jahrhundert in
Lateinamerika, so wird vielleicht deutlicher, was
mit mangelnder Glaubwürdigkeit gemeint ist.

Dort haben nämlich nordamerikanische Regierungen
systematisch die Menschenrechte mit Füßen getreten
und einige der brutalsten und menschenverachtendsten
Diktaturen der westlichen Welt finanziert und organisiert:
von Folterschulungen für einheimische Sicherheitskräfte
bis zur offenen militärischen Invasion mit Bombardierung
des Parlaments (z.B. in Chile) hat ihre Politik dort zahllose
Menschenleben vernichtet.

Immerhin ist in dieser Region durch die Doppelstaatler
(südamerikanische Nachfahren deutscher Einwanderer)
die Spitze des Eisbergs in den heimischen Medien bekannt
geworden bzw. man konnte die Verbrechen nicht komplett
ignorieren. Nach den unbeteiligten Zivilisten, die dagegen
die jüngsten Invasionen im nahen Osten gefordert haben,
kräht kein Hahn. Sie haben aber auch Familienangehörige,
denen die offizielle Rechthaberei des Stärkeren wie Hohn
vorkommen muss.

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01. September 2006 15:39

Einspruch Herr Rajabi

Elisabeth Müller (liemue)

Die USA hatten während der sowjetischen Besatzung die Mudschaheddin unterstützt, nicht die Taliban. Diese hatten Ihren Ursprung in den islamistischen Koranschulen Pakistans und hatten mit dem damaligen Befreiungskampf der Afghanen gegen die Sowjetunion überhaupt nichts zu tun.

Die Taliban kamen erst lange nach dem Sowjetabzug an die Macht und brachten es fertig das Land innerhalb weniger Jahre in die islamische Steinzeit zu transformieren.

Aber historische Differenzierung scheint nicht nötig zu sein, solange man immer nur alles den USA in die Schuhe schieben kann. :-)

Dieser Antiamerikanismus wirkt mitunter schon mehr als lächerlich.
Diese einfache Gleichung:
USA=schlecht, wenn USA=weg dann Welt=gut ist allerdings=Schwachsinn-hoch-Zehn.

Gruß
Dr. Elisabth Müller

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01. September 2006 14:45

@Teuber, Taliban ist ja Made in Amerika

Behrouz Rajabi (rajabi)

Herr Teuber,
"Zumindest geben seine Kommentare dies nicht her."

Afghanisten war im jahre 1971 zwar ein armes land aber sehr schönes land mit sehr friedlichen fröhlichen Menschen.(immer noch)
Biss die Russen kammen, die Grunde sprengen den rahmen.
da haben die Amerikaner den taliban mit geld und waffen unterstützt, damit sie gegen russen kämpfen.
Obwohl die Afghanen gegen Taliban waren.
Aber Amerikanern gegen alle bitten und aufforderungen, anstaat die russen mit politischendruck zu entgegnen, haben mit talibanwaffe bekämpft.
und nun haben wir den salad.
Ein land nach 30 jahren krieg und ellend verliert seine identität und vergisst alle menschlichen regeln.


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01. September 2006 14:36

@Hünerfauth - Grundsätze.

Behrouz Rajabi (rajabi)

Sehr geehrter Herr Hünerfauth,
Es geht hier nicht darum, dass ich irgenwelche begriffe herrunter schreibe, ohne ich es dahinter zu sehen.
Es geht hier auch nich darum eine falsche kritik auszuüben.
Mir geht es darum, nur die andere denkweise und argumente hier vorzutragen, was durch mainstream-journalismus und einheitsbrei der berichtestattung entgegen wirkt.

Wenn sie den über den Felhler und probleme der Moslemischen Welt und auch die Haltung der Arabischen Länder oder auch derzeitige iranische regierung sprechen wollen, da bin ich sehr kritischer als Sie oder viele anderen.

Nur das was hier und speziel im Westen sehr oft kritisiert wird ist nicht das wahre grund.

Wenn Sie mir eine email schreiben, würde ich Ihnen sehr viele krittikpunkte über die Regierung im Iran oder haltung der viele Mosleme schreiben.
Hier sprengt leider den Rahmen.
Aber nur einfach ein Land,ein Volk oder eine Relegionsgruppe als terrorist zu bezeichnen, ist mehr als billig und unwürdig.
gruß
rajabi

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01. September 2006 12:28

Suche nach Gemeinsamkeiten ?

Markus Teuber (arathorn)

Herrn Rajabi's "Suche nach Gemeinsamkeiten" scheint leider so im Geheimen statt zu finden,daß sie nicht leicht zu entdecken ist.

Zumindest geben seine Kommentare dies nicht her.

"Noch eine Bemerkung: die Israel ist nicht aus den gazastreifen abgezogen, israel hat gaza-streifen teilweise als freigehege den palästinenser überlassen.
Und in Afghanistan haben zwar den ganzen elend die russen angefangen, aber die amerikaner bzw. westen macht weiter."

Herr Rajabi,offenbar herrschten unter den Taliban (und diese Herren bezeichnen sich als die gläubigsten Moslems überhaupt !)"paradiesische Zustände" in Afghanistan.
Wenn Ihre Gemeinsamkeiten also nicht einmal soweit reichen...

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01. September 2006 11:47

@Müller, Sie suchen nach Differenzen, ich nach Gemeinsamkeiten

Behrouz Rajabi (rajabi)

Frau Müller,
Das ist eine wesentliche unterschied zwischen uns.

Sie suche nur die Unterschiede, anstaat nach gemeinsamkeiten zu suchen.
Haben Sie sich schon mal gedanken gemacht, trotz aller krittik, einige positive aspekte eines moslemen zu nennen?
Versuchen Sie es, wenn Sie es finden, dann werden wir es leicter haben, unsere probleme zu lösen.
Und wenn die Mehrheit das macht, dann haben wir auch keine probleme mehr.
Ich könnte viele positive aspekte in Judentum, Christentum,
Buhhdisten, Zaratosten... nennen.
Kennen Sie auch Islam.
Ein Tipp, Sie könnten damit anfangen, dass ein gleichwertig positive christliche und judische internetseite zur hompage des islamisches-zentrum-hamburg auswendig machen und lesen.

Noch eine Bemerkung: die Israel ist nicht aus den gazastreifen abgezogen, israel hat gaza-streifen teilweise als freigehege den palästinenser überlassen.
Und in Afghanistan haben zwar den ganzen elend die russen angefangen, aber die amerikaner bzw. westen macht weiter.
Die gründe hierfür sprengen den rahmen dieser kommentar!
gruß
Rajabi
Dipl. Ing. Dipl. econ

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01. September 2006 09:28

Das bezweifle ich aber, Herr Rajabi

Elisabeth Müller (liemue)

Sie schreiben:
"Es ist aber eine tatsache, dass man mit einer gerechten Poltik und beachtung des internationalen völkerrechtes den terroristen aus nah-ost entgegen wirken kann."

Wie bitte schön begründen Sie denn diese vorgebliche "Tatsache" bzw. auf welchen Erfahrungswerten beruht denn diese "Tatsache".

Der Abzug der Israelis aus Gaza und Südlibanon führt diese These jedenfalls ad absurdum.
Das Gleiche wäre wohl in Afghanistan zu erwarten. Nach einem Abzug der ISAF-Truppen würden sofort die Taliban das Ruder übernehmen und neue "Trainingscamps" würden wohl entstehen.

Die Absichten der Islamisten sind bestens bekannt (seit Gründung der Muslimbruderschaft 1928 in Ägypten) und Sie verfolgen ganz offensichtlich ein ganz eindeutiges Ziel:
die Errichtung eines fundamentalistisch-islamistischen Staatsgebildes. Im Iran ist dies teilweise schon geglückt. Ein weiteres klar definiertes Ziel ist die Vernichtung Israels.

Einseitiger Abzug bzw. Appeasement-Politik würde in diesem Kontext also nur den radikalen Islamisten in die Hände spielen.

Gruß
Dr. Elisabth Müller

PS: wenn Sie hier das Evangelium zitieren, könnten Sie uns bitte auch die Stellen aus dem Koran zitieren, die den Kampf gegen "Ungläubige" entkräften.

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01. September 2006 08:57

Rajabi

Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Zitat: Es ist ja zwecklos, hier manchen promovierten und selbst ernannten experten mit logik zu begegnen.
Wie sieht denn bitte Ihre Logik aus, Herr Rajabi? Diese ist ja ebenfalls ausschließlich in eine Richtung gelenkt. Auch ist es schwierig, subjektive Empfindungen in Logik umzuarbeiten.
Meines Erachtens hat sich hier auch keiner als "Experte" ausgegeben, sondern hier handelt es sich um auf Erfahrung beruhende Aussagen. Zu behaupten, dass man den "Gegner" nicht kennen würde, ist ja angesichts des - laut Ihren Worten - "gegnerischen" Anteils in den deutschen Städten wohl kaum noch möglich. Wollen Sie vielleicht jemanden, der sich seit Jahren mit Islam beschäftigt, wie es meines Erachtens Dr. Müller wohl tut, das Recht auf Durchblick absprechen?
Die Hintergrunderforschung von selbsternannten Parallelgesellschaften, die auch keinerlei Interesse und Kenntnisse zeigen, sich innerhalb einer liberalen Gesellschaft einzubringen, sind - aus meiner Sicht - reine Zeitverschwendung. Mit frühmittelalterlichen Dogmatikern ist in Europa einfach kein Staat mehr zu machen.
MfG
A. Sobeslavsky

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31. August 2006 19:45

Mischlage

Dietmar Nix (d.nix)

Wenn von "historischem Kontext" die Rede ist (E. Müller), dann hat den auch die rücksichtslose angl.-am. Orientpolitik seit dem 19. Jh. Selbst ein US-Minister hat diese "big stick policy" mit Öl in Motiv-Verbindung gebracht. Die "Massenvernichtungswaffen" waren eine unverzeihliche Lüge, die leider nicht isoliert dasteht, sondern Tradition hat.

Islamisten wehren sich nicht alleine zurecht gegen ihre Unterdrückung, sondern zugleich auch gegen westl. Kultur. Schnittmengen zur christl. Theologie hören auf bei Humanismus und Aufklärung, die unverzichtbarer Teil unserer Identität sind. Daß man die zurecht als degeneriert bezeichnen kann, ist keine Einladung an Islamisten. Daß sie Urheber von Terrorgewalt sind, steht außer Zweifel.

Die dritte Sicht wurde übersehen: die der fremdüberfluteten Deutschen. Während der Geldnot nach dem Studium hatte ich in K-Ehrenfeld gelebt. Die Schönfärberei im Artikel ist zum Kotzen. Der Hausmüll arab. Einwanderer wurde aus dem Fenster im dritten Stock auf die Straße geworfen. Soll ich die Straße nennen? Die Stadt hatte damals den Kampf gegen den Dreck aufgegeben. Dt. Sprache ist in diesem Viertel sinnlos. Die handvoll Ureinwohner hatte sich in die Wagenburgen letzter Enklaven zurückgezogen.

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31. August 2006 18:47

@ Heimes

Lars Johannes (lars.johannes)

"Solange diese Ökonomie nicht in der Lage ist, wenigstens prinzipiell menschenwürdige Zustände für alle Menschen zu gewährleisten, ist im Prinzip und immer noch jeder von uns der nette Herr Dschihad von nebenan ... völlig aus den Fugen geraten Macht- und Besitzstrebens der sogenannten Eliten"

Mag sein dass ich Sie hier falsch verstehe, aber liberale Verfassung und marktwirtschaftlich organisierte Gesellschaft sind doch gerade der einzige Grund warum irgendwer auf diesem Planeten menschenwuerdig lebt.

Einiges was an Machtanmassung in Deutschland unter dem Stichwort "Deutschland AG" gelaufen ist und in den USA laueft ist sicher schlecht, aber es zeigt eben gerade die Begrenzung der Macht einzelner. Das Machtstreben von bin Ladin, den Mullahs, Putin oder einen beliebigen vor-aufgeklaerten europaeischen Koenig steht in keiner Proportion zu z.B. Bushs tatsaechlicher Macht, die letztlich sehr stark begrenzt ist und nur durch die ihm zur Verfuegung stehenden Mittel gross erscheint.

Genauso ist jedes andere Wirtschaftssystem (einschliesslich der Kleptokratien in Entwicklungslaendern, die man nicht als Marktwirtschaft bezeichnen kann) weniger in der Lage die Beduerfnisse der Bevoelkerung zu befriedigen.

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31. August 2006 18:06

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Behrouz Rajabi (rajabi)

Evangelium-kapitel 7
---
Es ist ja zwecklos, hier manchen promovierten und selbst ernannten experten mit logik zu begegnen.
Denn wie soll man mit jemand reden, der ihren(seinen) sogenannten gegner nur vom hören und lesen kennt.

es wird zwar die islamische fundamentalismus als gefahr gennant, ohne die eigentliche verursacher und quelle des übels genauer sehen zu wollen.

Es ist aber eine tatsache, dass man mit einer gerechten Poltik und beachtung des internationalen völkerrechtes den terroristen aus nah-ost entgegen wirken kann.

Es ist mir aber noch keine lösung genannt wurde, wie man die fundamentalismus, rassismus und faschismus im westen entgegen wirken könnte?

noch ein mal Bibel:
Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, daß sie nicht über mich herrschen; so werde ich ohne Tadel sein und rein bleiben von großer Missetat.


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31. August 2006 15:51

Thomas Hobbes

gisbert heimes (gisbert4)

Natürlich ist das Wissen um diesen Zusammenhang nicht neu. Aber es spielt in der aktuell geführten, oberflächlichen Diskussion keine Rolle. In ihr werden nur Symptome wahrgenommen und mit Ableitungen von Ableitungen die sich aneinander reihenden Desaster begründet. Das kann zu keiner Besserung führen.

Kann aber auch sein, daß die zu Beginn des 21. Jahrhunderts von vielen als katastrophisch empfundene Abfolge der Evolution gar nicht katastrophisch ist und sich auf fernen Planeten gleiches myriadenfach zugetragen hat und weiter zuträgt.

Da das aber eine nutzlose Erkenntnis wäre, bleibt allein der Blick auf diesen Planeten. Und der offenbart m. E., daß die 'invisible hand' gerade im Zeichen der Globalisierung die Sache nicht richtet. Wie soll ehrlich gefragt auch eine unsichtbare, also als abstrakt und nicht wirklich vorhanden gedachte Hand überhaupt etwas richten?

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31. August 2006 14:35

Aber Herr Martischewski

Elisabeth Müller (liemue)

Wie kommen Sie dazu mir einen solchen Fauxpas zu unterstellen ?

Zitat:
"statt sich wieder nicht konstruktiv auf die hier vorgetragenen Ansichten zu äußern. Angesichts ihrer Demagogie behalte ich mir vor, die von ihnen vorgebrachten Kenntnisse von 3000 Jahren islamischer Geschichte anzuzweifeln. "

Dass ich von von "3000 Jahren islamischer Geschichte" gesprochen haben soll, kann ich mir nun wirklich schwerlich vorstellen :-)
So alt ist ja noch nicht mal das Christentum und dieses gab es doch bekanntlich schon ca. 600 Jahre vor dem Islam.

Sehen Sie, genau aus diesem Grund hatte ichden historischen Kontext erwähnt, welcher einem geläufíg sein sollte, bevor man in solche Diskussionen einsteigt.

Das Gleiche gilt natürlich auch für die zeitlichen Abfolgen der Entstehung des islamistischen Terrorismus. Wenn man diese kennt, kann man auch niemals auf die fatale Idee kommen, G.W. Bush hätte denselben verursacht.

Schönen Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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31. August 2006 14:27

""Der wirtschaftliche Wiederaufbau war sehr positiv...

Markus Teuber (arathorn)

ging aber mit der Reduzierung Europas zum Spielhund&Vorzimmer der USA einher, als williger Lieferant ..."

Herr Martischewski gibt hier seine persönlichen
Ansichten kund.
Das sei ihm erlaubt .
Möglich wurde und ist es ihm aber durch die "Spielhundpolitik der USA gegenüber Europa"

Mit einer vernüftigen ,durchaus -dort wo es richtig ist-auch kritischen Bewertung der amerikanischen AUßenpolitik darf dümmlicher und stupider Antiamerikanismus nun wirklich nicht verwechselt werden.
Offenbar geben sich jedoch nicht Wenige dieser
Täuschung hin.

Zur Bemerkung von Herrn Schneider:
Natürlich hat die USA S.Hussein unterstützt.Das haben aber
im selben Maße Frankreich,Rotchina,England,diverse arabisch-islamische Staaten und insbesondere auch die ehemalige Sowjetunion.

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31. August 2006 13:32

Denken wie Thomas Hobbes

jörg sutter (jsutter)

Diese negative Sicht auf den Menschen hat Hobbes in seinem "Leviathan" geschildert. Sie bildet die Anthropologie der Wirtschaftswissenschaft seit Adam Smith. Und sie widerspricht zumindest der christlichen und buddhistischen. Bei Judentum und Islam wäre ich mir da nicht so sicher.

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31. August 2006 12:24

In der Neuzeit

gisbert heimes (gisbert4)

besitzt der Mensch zwar weitgehende Erkenntnisse und verfügt über erstaunliche Fertigkeiten.

Aber es gelingt ihm nicht, das Spezifische seines Menschtums zu leben. Vielmehr funktioniert seine Ökonomie im Zeichen der Globalisierung immer noch und erst recht nach natürlichen Verhaltensmustern. Solange diese Ökonomie nicht in der Lage ist, wenigstens prinzipiell menschenwürdige Zustände für alle Menschen zu gewährleisten, ist im Prinzip und immer noch jeder von uns der nette Herr Dschihad von nebenan. Der ganze zivilisatorische Firnis, der z. B. auch in dieser Diskussion hier nachzulesen ist, dient nämlich nur der Camouflage eines völlig aus den Fugen geraten Macht- und Besitzstrebens der sogenannten Eliten, die damit das denkbar schlechteste Beispiel für das Verhalten der Bevölkerungen geben.

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31. August 2006 12:10

Hallo Herr Teuber !, nur zur Vollständigkeit

ulf schneider (nazguel)

Saddam Hussein wurde sehr lange von den Regierungen der USA hofiert und unterstützt, da er mit dem Krieg gegen den Iran die Ayatollahs, und die islamischen Fundamentalisten in Zaum hielt. Die im großen Stil von Hussein und seinen Leuten durchgeführte Ermordung, und Folterung von Kurden, Schiiten, und Regimegegnern, wurde dabei bewußt durch die USA, und ihre Verbündeten toleriert.

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31. August 2006 10:38

Danke Herr Bräuer

Elisabeth Müller (liemue)

Aber ich kann Ihnen versichern, daß auch ich in Zeiten des Internet über eine gepfegte Hausbibliothek verfüge.
Desweiteren beschäftigte ich mich mit dem Thema "radikaler Islamismus" schon zu Zeiten, als in Europa noch der Kalte Krieg tobte und und G.W.Bush noch nicht mal ansatzweise politisch aktiv war.

Fakt ist und bleibt, Ihre folgende Behauptung, die Sie auch mit Ihren langatmigen Fortsetzungsromanen nicht entkräften konnten:
Zitat:
"Bush IST der Grund für die politischen Unruhen und Missstände!"

Na prima, dann ist doch alles klar und einfach !
Irgendwie scheint mir diese reduzierte Anti-Bush-Ideologie im Westen ein Spiegelbild zum einfachen Weltbild "Der Westen und die Juden sind immer an allem Schuld" der islamischen Welt zu sein. Der Mensch benötigt in einer immer komplexer werdenden Welt ganz offensichtlich einfache Weltbilder :-)

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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31. August 2006 10:26

Lassen Sie es bitte beim Versuch

Elisabeth Müller (liemue)

Herr Martischewski,
danke für diese geistreiche aussenpolitische Analyse der transatlatischen Beziehungen.

Zitat:
"Der wirtschaftliche Wiederaufbau war sehr positiv, ging aber mit der Reduzierung Europas zum Spielhund&Vorzimmer der USA einher, als williger Lieferant von Waren für billig gedruckte Dollars&Kulturabklatsch. Europa steht damit auch nicht als Ersatz für die UDSSR zur Interessenvertretung zur Verfuegung. "


Das ist guter alter linker Agitprop der untersten Schublade. Dass man mit solchem Gedankengut im Kopf auf die Anti-Bush-Ideologie reinfallen muss ist nur konsequent.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

PS: wer ist dann eigentlich ab 2008 an allem Elend auf der Welt Schuld ??

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29. August 2006 15:24

"Stete Rückzug europäischer Kultur" ??

Elisabeth Müller (liemue)

Herr Martischewski,
wenn ich Sie richtig interpretiere meinen Sie damit wohl das Zurückweichen der Europäer und die selbstlose Aufgabe unserer Werte und Kultur nur um des lieben Frieden willens mit unseren muslimischen Mitbürgern in Europa und dem Rest der Welt.
Und diese Haltung wird von Ihnen auch noch bejubelt, wobei Sie deren aggressives Vorgehen und Äusserungen geflissentlich ignorieren.

Schöne neue Welt.
Sehr wehrhaft scheint mir angesichts solchen Gedankenguts unsere europäische Demokratie ja nicht mehr zu sein.
Und ob es wesentlich besser ist unter dem islamischen Halbmond und der Scharia zu leben, werden Sie mir dann sicherlich in ein bis zwei Jahrzehnten mitteilen können. Ob Sie dann immer noch so begeistert von Ihrer noblen Haltung sind, werden wir dann sehen :-)

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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29. August 2006 15:20

Dr. Müller

Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Sehr geehrte Frau Dr. Müller,
im Prinzip haben Sie natürlich recht, aber die Person Bush und alle anderen am. Präsidenten stehen für die Islamisten stellvertretend für das, was von dem Kampf zwischen Ost und West an Weltmacht verblieben ist, nämlich die USA. Vor dem Zerfall der UdSSR hatte man in der islamischen Welt die Entscheidungsfreiheit zwischen diesen beiden Systemen - Saudiarabien und Konsorten USA; Syrien, Irak, Südjemen - die UdSSR. Nach dem Krach des kommunistischen Systems gab es keine Entscheidung mehr und die seit den 60iger Jahren in der isl. Welt brodelnden anderen "Heilslehren" kamen zum Vorschein und wurden von den Massen aufgenommen. In diese Zeit (80iger bis 90iger Jahre) fiel jedoch eine galoppierende Verschlechterung des Lebensniveaus der Bevölkerung der meisten islm Länder und man konnten an dem, von der USA nach Zerschlagung der UdSSR in Aussicht gestellten Wohlfahrt nicht teilnehmen. Also war der Feind sehr schnell ausgemacht, da die Araber und der isl. Kulturkreis seit ca. 1914 auch sehr zu einer Schuldzuweisung in Richtung Europa und "Westen" neigen, dies ist natürlich sehr viel einfacher, als solche Phänomene wie Geburtenexplosion usw. in Betracht zu ziehen.

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29. August 2006 15:12

Aber Herr Bräuer, was denn nun ?

Elisabeth Müller (liemue)

Weiter unten behaupten Sie:
Zitat: "Bush IST der Grund für die politischen Unruhen und Missstände!"

Jetzt relativieren Sie plötzlich, behaupten aber weiterhin stur, daß Bush für alle Verderbnis auf der Welt verantwortlich sein soll.

Weiter unten behaupten Sie weiterhin:
"Fakt ist, unter Clinton wurde "vernüftige" Außenpolitik betrieben und kein Worldtradecenter stürzte ein, weil Clinton eben moderater und besonnener war, und niemanden als "die Achse des Bösen" beschimpfte. Und da sprechen sie von "Theorie"? "

Auf den Fakt, daß es unter Clinton sowohl schon Anschläge auf das WTC als auch islamistischen Terrorismus gab, gehen Sie einfach hinweg.

Was mich an dieser Art von Debatte grundsätzlich stört, ist die Einfachheit des Weltbildes (Anti-Bush, Anti-Amerikanismus) unter Nicht-Berücksichtigung des tatsächlichen historischen Kontexts.

"Bush ist böse und allem Elend auf der Welt schuld" oder "Krieg für Öl" ist doch nun wirklich billigste Gymnasiasten-Phrasendrescherei.
Was mich weiterhin an Ihrer Art von Argumentation stört ist, daß die Ursachen für alles Elend im arabisch-islamischen Raum dem Westen zugeschrieben werden, was noch unsinniger als die irrationalen Anti-Bush-Phrasen ist.

Gruß
Dr. Elisabth Müller

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29. August 2006 14:33

Was man so leicht mit dem "Phrasenmäher" ummähen kann,

Markus Teuber (arathorn)

das kann dann doch nicht so besonders gehaltvoll gewesen sein.Sonst ginge es auch nicht so leicht.
Solche Phrasen wie "der stete Rückzug europäischer Kulturen " (was soll das denn nun sein ? ) sind offenbar wie geschaffen für den Rasenmäher.

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29. August 2006 12:49

MWD und Geheimdienste

Klaus Meyer (deutschlaender2)

@Frau Dr. Müller: "Massenvernichtungswaffen im Irak: alle westlichen Geheimdienste sind vor dem Krieg unisono davon ausgegangen, daß diese existierten."

Entschuldigung, das habe ich etwas anders in Erinnerung.
Zumindest die Briten haben sich da nicht so eindeutig festgelegt. Deshalb musste doch die Blair Regierung die Vorlagen von MI6 einem "sexing up" unterziehen, damit sie für die Öffentlichkeit hinreichend alarmierend klingen.

Und dann war da noch die Fälschung von Dokumenten, die den Versuch Iraks belegen sollten, in Westafrika Uran zu kaufen. Zeigt übrigens auch die Intentionen von Blair und seinen damaligen Gefolgsleuten, die diesen Krieg no matter what wollten, von George Bush ganz zu schweigen. Haben Sie nicht gelesen, was der frühere deutsche UN- Botschafter Günther Pleuger über jene denkwürdige Sicherheitsratssitzung gesagt hat, wo Colin Powell die "Beweise" für die Existenz der WMD im Irak präsentiert hat?

Eins stand aber damals für jeden fest: die UN Inspektoren hätten nicht mehr viel Zeit gebraucht um autoritative Klarheit darüber herzustellen, ob der Irak noch WMD hatte oder nicht. Die erkennbare Tendenz war aber daß nicht. Deshalb mussten ja die Kriegstreiber Gefahr im Verzuge vortäuschen und losschlagen.

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29. August 2006 12:22

Informationen

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Herr Bräuer, ich empfehle, sich zu informieren, bevor man sich mit anderen in ein Streitgespräch einläßt. Saddam steht zur Zeit in Bagdad vor Gericht, weil er unzählige Kurden, allesamt Zivilisten, mit Giftgas hat töten lassen. Überlebende haben vor wenigen Tagen vor Gericht ausgesagt. Viele von ihnen sind durch Blindheit und andere Verletzungen gezeichnet bis an ihr Lebensende. Giftgas ist international als Massenvernichtungswaffe geächtet. Und nun kommen Sie und behaupten, der Irak habe überhaupt keine Massenvernichtungswaffen besessen. Woher nehmen Sie diese Chuzpe ? Was berechtigt und befähigt Sie dazu ? - Außerdem: der erste Anschlag auf das Worldtrade-Center war im Jahre 1994, unter der Regierung Clinton. Nur durch einen Zufall stürzten die Gebäude damals nicht ein. Nach der Tat wurden acht Islamisten festgenommen, darunter sechs Sudanesen. Das Motiv war Hass auf den angeblich unmoralischen westlichen Lebensstil, nicht Hass auf den damaligen Gouverneur von Texas, George W. Bush. Ich habe in dieser Zeit im Sudan gelebt und könnte Ihnen noch mehr Informationen geben, wenn Sie diese denn benötigen, um die Angelegenheit beurteilen zu können.



























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29. August 2006 11:29

Fehlende Geschichtskenntnisse so mancher Kritiker

Markus Teuber (arathorn)

Wie Frau Dr. Müller schon richtig bemerkt hat:

Nicht,daß man die Regierung Bush nicht kritisieren könnte und müßte!
Aber dennoch waren und sind die Ayatollah-Revolution im Iran und deren ideologische Aufrüstung der Region,das von der Sowjetunion hervorgerufene Afghanistan-Desaster,der seit 50 Jahren schwelende Nahost-Konflikt,die auch durch die ehemalige Sowjetunion erfolgte Unterstützung von S. Hussein und anderen Regimen der islamischen Welt die Ursachen, deren Folgen heute auftreten.
Die Auseinandersetzung zwischen "westlicher Welt" und islamistischen Strömungen gab es bereits lange,bevor es die
Regierung Bush gab.Und mit dem Ende der Regierung Bush
werden diese Auseinandersetzungen auch nicht zu Ende sein.
Nur dümmlich verblendete Bush -"Hasser" laufen diesen ideologischen Trampelpfad immer noch auf und ab.

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29. August 2006 10:02

An die "Freigeister" und Hr. Bräuer

Elisabeth Müller (liemue)

Lieber Herr Bräuer,
wenn Bush die "Ursache" für islamistischen Terror sein soll, so frage ich mich natürlich direkt warum es unter "Friedensstifter" Clinton bereits Anschläge auf das WTC und andere westliche Einrichtungen gab. Ebenfalls gab es damals bereits (auch ohne Bush) diverse Trainingslager in Afghanistan.
Falls jetzt wieder jemand auf die Idee kommen sollte, auch diese den USA bzw. CIA zuschreiben zu wollen, sei ihm mitgeteilt, daß auch dies wieder zu kurz gesprungen wäre, s. Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan, Kalter Krieg usw.

Zu den Massenvernichtungswaffen im Irak: alle westlichen Geheimdienste sind vor dem Krieg unisono davon ausgegangen, daß diese existierten.

Was die Aussenpolitik Bushs betrifft, sollte man wissen, daß vor 9/11 eine zunehmend isolationistische US-amerikanische Aussenpolitik betrieben wurde, u.a. wegen der Miseren unter Clinton, z.B. in Somalia.

Was in diesem Zusammenhang auch immer wieder gerne vergessen wird, ist die islamische Revolution im Iran im Jahre 1979.
Wer war damals wohl US-Präsident ? --> Friedenstaube Carter ! Huch, na sowas :-)

mit freundlichem Gruß
Dr. Elisabeth Müller

PS: "Freigeist" sollte gute Informiertheit nicht ausschliessen !

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29. August 2006 09:49

Lieber Herr Martischewski

Elisabeth Müller (liemue)

Dann haben wir die Anschläge auf das WTC, den Madrider Bahnhof und die Londoner U-Bahnen sowie den Aufruhr in der islamischen Welt wg. des Karikaturenstreits und die islamischen Fahnen- und Botschaften-verbrennenden "Massen" wohl nur geträumt, oder wie soll ich Sie bitteschön verstehen ?


mit freundlichem Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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29. August 2006 06:24

Ursachen, nicht Entschuldigungen 3)

Klaus Meyer (deutschlaender2)

Wer das wirklich verstehen will, sollte nach Nordirland schauen. Dort liefen ähnliche, jedoch viel weniger blutige Mechanismen ab - allerdings waren die Akteure dort Christen, sogar Geistliche unter ihnen. Oder nehmt Ruanda: 800.000 Christen von Christen abgemeuchelt. Nicht weil das moderne Christentum per se eine mörderische Religion wäre, nein, sondern weil die Religion/Konfession in manchen Konstellationen einfach nicht der ausschlaggebende Faktor ist.

Wäre schön, wenn wir die Größe hätten, diese Erkenntnis manchmal auch zugunsten von Muslimen anzuwenden und nicht immer wieder zu sagen: "seht Ihr, wie die Muslime im Irak einander umbringen - schlimmer als die Tiere!".

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29. August 2006 06:10

Ursachen, nicht Entschuldigungen 2)

Klaus Meyer (deutschlaender2)

elementare Menschenrechte den lange andauernden Bürgerkrieg im Lande gestoppt und den Opiumanbau vollständig zum Erliegen gebracht. Was tut der Westen? Unter Instrumentalisierung der Räuberbanden der "warlords" wie des Schlächters von Kabul Ahmed Shah Masud und des Usbeken Dostum sowie mit rücksichtslosen Flächenbombardements mit den schwersten nicht nuklearen Bomben, die die USA im Sortiment haben, wird das Land von den Taleban befreit. Und jetzt wundert man sich, daß der Opiumanbau Rekordhöhen erreicht, die "warlords" wie eh und jeh in ihren Gebieten machen was sie wollen und die Taleban sich zum terroristischen Widerstand gemausert haben.

Irak: das durch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg herbeigeführte Ende der Herrschaft Saddam Hussein mit absichtlicher vollständiger Zerstörung der staatlichen Struktur musste das prekäre Verhältnis der Ethnien und Konfessionen im Irak irreparabel zerrütten. Das wusste man vorher. Aber Leute wie Bush, Blair und Sie wollten es wahrscheinlich nicht wahrhaben. Und fängt die Spirale der Gewalt erst 'mal an sich zu drehen und erhält weitere Nahrung durch das brutale Vorgehen der Besatzungsmacht und ihrer lokalen Marionetten (Iyad Allawi), ist es schon zu spät, um sie wieder anzuhalten.

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29. August 2006 05:55

Ursachen, nicht Entschuldigungen 1)

Klaus Meyer (deutschlaender2)

@knäble @sobeslavsky: die Ursachen für den Terror zu sehen heisst weder ihn zu entschuldigen noch darauf zu verzichten, sich gegen ihn zu schützen/verteidigen.

Vergleichen wir es mit dem Angriff eines Raubtiers: warum greift es uns an? Weil wir in sein Revier eingedrungen sind, oder weil es hungrig ist. Ist es gut, das zu wissen? Zweifellos. Unterlassen wir es deshalb, uns zu schützen? Natürlich nicht.

Wenn Sie das verstanden haben, können Sie es gerne der Regierung ihrer Majestät Elisabeth II. weitersagen. Die sind zwar überall dabei, wo Muslime gebombt werden bzw. tun quälend lange nichts, um andere (Serben, Israelis) daran zu hindern. Tun dann aber beleidigt, wenn man sie darauf hinweist, daß einige Muslime dadurch zum Ausrasten gebracht werden.

Glauben Sie denn, daß die ungeheure physische Gewalt, die auf Afghanistan, Irak und Libanon ausgeübt wurde, einfach so verpufft wie ein Sommerregen ohne einen Widerhall in der Psyche der Betroffenen und der sich mit diesen verbunden Fühlenden zu hinterlassen? US Veteranen werden auf Post-Stress-Traumata behandelt - die Opfer der Fliegerbomben und Raketen haben leider keine Psychiater zur Hand.

Afghanistan: die Taleban hatten mit eiserner Hand und vielen Verstößen gegen

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28. August 2006 16:50

Bush ist der wahre Feind und Verursacher von Krieg und Leid in der Welt ?

Elisabeth Müller (liemue)

Ich kann diese völlig verblödete Theorie aus berufenen hochmoralischen deutschen Mündern einfach nicht mehr hören.

Warum ?
Hallo, Ihr Anti-Bush-Protagonisten. Wenn dem so wäre, wäre die Welt unter Carter und Clinton doch geradezu paradiesisch gewesen :-)

Und weil diese Theorie die Geschichte und Aussenpolitik auf ca. 7 Jahre verengt, die eigentlichen Ursachen der sytsemimmanenten Probleme in arabisch-islamischen Ländern völlig verdrängt.

Ach ja, nur so nebenbei, neben den USA benötigt der Rest der Welt das gleiche Öl für diverse industrielle Zwecke. Die "Krieg-für-Öl-unter-der-bösen Bush-Regierung-Theorie ist deshalb genauso unüberlegt dahergeplappert.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

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27. August 2006 14:44

Oh, oh...

Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Die Welt zu Gast bei Freunden, fällt mir da nur noch ein. Warum fühlen siche denn die Bombenbastler, Rumhetzer und andere Subjekte nur so wohl in dem von ihnen so gehaßten Westen mit all seiner Verdorbenheit? Bitte mal den Djihad doch in Richtung nahöstliche "Demokratien" lenken und dort ein bißchen basteln und hetzen. Mal sehen, wie sich die toleranten Behörden in Syrien oder auch dem zutiefst demokratischen Saudi-Arabien und Jemen diesbezüglich verhalten. Meine Freunde und Bekannten aus dem Irak und Iran sind vollkommen angenervt von diesen ganzen Pseudoweltverbesserern mit ihrer 9.Jh-Ideologie. Es gibt doch wirklich ausreichend Länder, wo sie unter ihresgleichen tätig werden können. Warum denn gerade hier? Bitte, bitte, fahrt nach Hause und laßt uns mal in Ruhe.

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