Otto Waalkes zum Sechzigsten

Der Witz und seine Beziehung zur Nation

Von Jörg Thomann

Ein Spaßguerillero an der Grenze zur Altersweisheit: Otto Waalkes

Ein Spaßguerillero an der Grenze zur Altersweisheit: Otto Waalkes

22. Juli 2008 Manch eine Revolution kommt ganz leise daher. Auf den Gummisohlen der Turnschuhe eines jungen Mannes etwa, der mit seinem langsträhnigen Blondhaar zwar so aussieht, wie sich seinerzeit der Bürger einen Schreck vorstellt, doch die Freundlichkeit in Person ist. Mit einer Gitarre in der Hand betritt er die Bühne und kündigt mit sanfter, fast schüchterner Stimme „Folklore und Protestlieder aus aller Welt“ an. Als Erstes spielen will er ein „Protestlied gegen die Unterarmnässe“, belässt es indes - wie so häufig an diesem Abend - bei der Ankündigung.

Es ist der 27. August 1973, der Tag, als die ARD erstmals die „Otto Show“ ausstrahlt. Vier Tage später schreibt die „Zeit“ über den Mann, den sie für einen „Otto Waalcke“ hält, dass er gewiss „ein Talent“ sei: „Es kann sein, dass aus Otto wirklich ein Komiker wird, wenn er und seine Macher Geduld genug haben; es kann aber auch sein, dass Otto den Versuchungen der gefräßigen Branche verfällt und das bisschen Repertoire, Substanz von heute alsbald verausgabt.“

Zweifelsfrei ein Komiker

Zehn Jahre darauf war Otto Waalkes zweifelsfrei zum Komiker geworden, der einem berühmten Kollegen zu dessen sechzigstem Geburtstag auf Augenhöhe gratulieren konnte: Loriot lobte er im „Spiegel“ als „väterlichen Volkserzieher“, der den „guten Ton in allen Lebenslagen“ verbreite. Ähnlich einflussreich war Otto, wenn auch auf andere Weise; seine Töne waren schief und schrill. „Otto versaut Hamburg“ lautete ein Plattentitel, doch seine Breitenwirkung war viel größer. Sie verdankte sich vor allem den mit Elefantenbildchen übersäten Alben, welche die Kinder, für die die Otto-Shows im Fernsehen zu spät liefen, monatelang auf dem Plattenteller rotieren ließen - um dann die Kunde von Susi Sorglos und ihrem flunkernden Föhn, vom Oberkellner Patzig und vom identitätsgestörten Robin Hood, Beschützer von Witzen und Weizen, auf dem Pausenhof zu verbreiten.

Wo der Erwachsenenkomiker Loriot in seinen Sketchen ein von den Achtundsechzigern weitgehend unversehrtes Bürgertum an den eigenen Konventionen verzweifeln ließ, entzückte Waalkes als postideologische Ein-Mann-Spaßguerrilla auch die Halbstarken und jene, denen selbst die Pubertät noch ferner Traum war, die die sexuelle Konnotation seiner Scherze kaum verstehen, sehr wohl jedoch spüren konnten. Ohne dieses Publikum wäre „Otto - Der Film“ (1985) nicht der mit 14,5 Millionen Zuschauern (Bundesrepublik und DDR) erfolgreichste deutsche Kinofilm seit Beginn offizieller Zählung geworden.

Aus den Trümmern des deutschen Humors

Der deutsche Humor gilt gemeinhin als Stoff, aus dem sich allenfalls Tragödien spinnen ließen. Begründet wird dies mit einem nationalen Hang zu Schwermut und Tiefsinn, mit der wenig geschmeidigen Sprache, vor allem aber damit, dass die jüdischen Wurzeln unserer Komik so brutal gekappt wurden. Das Land, das - um nur zwei von vielen zu nennen - Tucholsky in den Tod und Billy Wilder ins Exil trieb, war nach dem verlorenen Krieg auch humoristisch zur Trümmerwüste geworden.

Erst allmählich scheint es sich davon zu erholen. In drei Tagen, am 22. Juli, feiert Otto Waalkes seinen sechzigsten Geburtstag; Vicco von Bülow, den er damals pries, wird im November fünfundachtzig. Gerhard Polt, der gnadenlose Grantler und Otto-Antipode vom anderen Ende der Republik, ist sechsundsechzig, der Didiismus-Künstler Dieter Hallervorden wird dreiundsiebzig. Mit Otto hat die dritte Generation deutscher Nachkriegskomiker ihr Pensionsalter erreicht, auch wenn er dies nicht als Anlass sieht abzutreten; Zeit für eine Bestandsaufnahme, was sich seit der Stunde null entwickelt hat.

Aufstieg der Komödianten

„Im Prinzip haben die Deutschen durchaus einen gewissen Humor“, hat sich Loriot einmal beklagt, „nur rangiert er in ihrer Werteskala nicht an oberster Stelle.“ Die Zahlen scheinen den Meister zu widerlegen. Die acht erfolgreichsten deutschen Kinofilme der vergangenen vierzig Jahre sind Komödien - vom ersten Otto-Film über „Bully“ Herbigs „Schuh des Manitu“ (11,7 Millionen Zuschauer) bis zu den „Keinohrhasen“ (6,2 Millionen). 70.000 folgten Mario Barth ins Berliner Olympiastadion und mehr als drei Millionen Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg. Im Fernsehen senden zwei Spartenkanäle Nonsens nonstop, doch auch große Sender wie Pro Sieben könnten ohne Comedy ihren Laden dichtmachen. Die Narrenfreiheit, die heute herrscht, führte Harald Schmidt bis an den Moderationstisch des „heute journals“. Und nachdem schon Olli Dittrich (in „Stauffenberg“) Joseph Goebbels spielte und Helge Schneider (in „Mein Führer“) Adolf Hitler, dreht gerade der Ruhrpottprolet Atze Schröder wie selbstverständlich einen U-Boot-Film, der in der Endphase des Zweiten Weltkriegs spielt.

Mit einem solchen Thema hätte Heinz Erhardt seinem Publikum nicht kommen dürfen. Der Starkomiker der Adenauer-Ära spielte für das Volk, dessen Väter wenn nicht gleich ihr Leben, so doch die Integrität eingebüßt hatten, den lustigen Onkel: von stattlicher Statur zwar, jedoch gänzlich harmlos, eine Erscheinung ohne jede Ecke und Kante, von der Nickelbrille bis zum freundlichen Vollmondgesicht. Dieser Deutsche, dessen programmatischer Rollenname in mehreren Filmen Willi Winzig lautete, wollte nicht mehr die Welt erobern, sondern sich, den Alltagswidrigkeiten trotzend, in seiner Wirtschaftswundernische einrichten. Ein Wunder aber auch, mit welcher Leichtigkeit und Virtuosität dieser massige, unbeholfen auftretende Komiker mit der Sprache jonglierte, Kalauer auf der platten Hand servierte und Reime aus dem Ärmel schüttelte. Otto Waalkes, dessen steile Karriere startete, als Erhardt die seine nach einem Schlaganfall beenden musste, wusste um dessen Qualitäten und trug in seinen frühesten Programmen Erhardt-Gedichte vor.

Nicht von dieser Welt

1973 vollzieht der deutsche Fernsehhumor den wohl größten Sprung seiner Geschichte. Im Januar bringt der WDR das von einer britischen Serie inspirierte, doch präzise den hiesigen (politischen) Verhältnissen angepasste „Ein Herz und eine Seele“ auf den Bildschirm, Prototyp der deutschen Sitcom und hohnlachender Zerrspiegel der heilen Familienserienwelt - mit dem Wohnzimmernapoleon Alfred Tetzlaff als fies-vulgärem, lächerlichem Antihelden. Im Juli debütiert die schlüpfrige Klamauktruppe von „Klimbim“, dem Vorläufer aller Ensemble-Sketchshows. Für den radikalsten Bruch mit den Sehgewohnheiten aber sorgt der Kunstpädagogikstudent Otto Waalkes.

Das schmächtige Bürschlein kommt auf den ersten Blick im abgetragenen Gewand des Politliedermachers daher, entpuppt sich aber als dessen übermütige Parodie. Wo ein Heinz Erhardt sich aufgrund seiner Physis nur geistig mobil präsentierte, berauscht Otto, der erste wahre deutsche Stand-up-Komiker, sich und sein Publikum mit Geschwindigkeit: ein hyperaktiver Bewegungs- und Stimmwunderknabe, ein Körperkünstler, der einen atemberaubenden Schlagzeugsteptanz hinzulegen vermag, und zugleich ein Wortakrobat, der salvenweise Pointen abfeuert und die eine oder andere lustvoll fehlzünden lässt. Einmalig an Waalkes sei dessen „Präsenz, seine nicht von der Welt seiende Erscheinung“, rühmt ihn der Dichter Robert Gernhardt.

Die Männer hinter Otto

Ein „genialer Interpret“ sei Otto, meint Loriot und spricht so implizit dessen Schwäche aus: Bei seinen Texten bedarf Waalkes kreativer Unterstützung. In der ersten „Otto Show“, deren Koautor Horst Tomayer war, füllen Gäste mit Musiknummern die dramaturgischen Lücken. Doch die Lösung bahnt sich schon an. Bei einem Auftritt hatte Waalkes die Gott-Spottverse Gernhardts vorgetragen („Lieber Gott, nimm es hin, dass ich was Besond'res bin“), worauf sich der Schöpfer - Gernhardt, nicht Gott - bei ihm meldete. Kaum je dürfte sich der Diebstahl geistigen Eigentums derart bezahlt gemacht haben.

Von 1974 an schreibt Gernhardt für Otto, es folgen Peter Knorr und Bernd Eilert, Gernhardts Mitstreiter bei der „Pardon“-Beilage „Welt im Spiegel“. Mit den Worten „Ihr seid das Blatt, ich bin der Wind, der euch in die Welt trägt“ hatte Waalkes für die Zusammenarbeit geworben, und in der Tat trieb die friesische Brise das subversive Werk der Neuen Frankfurter Schule aus den Studentenbuden in die Wohnzimmer der Republik. Eine glückliche Fügung wie das Aufeinandertreffen von Laurel und Hardy: Die Frankfurter lieferten den intellektuellen Überbau für den Volkskomiker Waalkes, der nun erst zum Phänomen wurde, zum König der Komiker, von dem - wie es sich gehört bei Königen von Ludwig bis Elvis - alles nur noch mit dem Vornamen sprach. 1985 widmete der „Spiegel“ Otto eine Titelgeschichte. Der Komiker, hieß es da, „hat einen wohl einmaligen Humor-Konsens der Generationen und sozialen Schichten geschaffen“.

Komik für jede Gesellschaftsschicht

Dass so etwas heute unmöglich scheint, ist indirekte Folge des Waalkes'schen Erfolgs. Als er Otto einst im Fernsehen sah, erinnert sich der anarchische Musikclown Helge Schneider, habe er sich gedacht: „So etwas will ich auch machen, nur ganz anders.“ Wie ihm erging es etlichen. Da sich die Shows für Waalkes wie für den Sender ganz offensichtlich rentierten, drängten immer mehr Jungkomiker ins Rampenlicht - welches das Fernsehen, vor allem das private, ihnen gern gewährte.

Heute hat jede soziale Schicht, jede Randgruppe, ja jeder Berufsstand einen eigenen Hauskomiker: der Hesse, der Türke, der Arzt. „RTL Samstag Nacht“ etablierte 1993 den Comedian als Popstar, Sat.1 setzte 1995 mit der „Harald Schmidt Show“ die erste erfolgreiche Late Night durch, deren Gastgeber zum zynischen Zuchtmeister der Nation aufstieg. Heute ist Fernsehkomik vor allem ein billig produziertes Fließbandprodukt, dargeboten von immer neuen, austauschbaren Gesichtern. Vom Soap-Sternchen bis zum Casting-Kehlchen darf sich heute fast jede Fernsehfigur als Komikernovize versuchen - mit verheerenden Folgen. Die Arbeit im „Scherzbergwerk“ (Waalkes) ist mühsame Plackerei, sie erfordert Hingabe, Gespür für Rhythmus und Timing, Herzblut und - ja, auch das - Geschmack.

Politik spielt keine Rolle

Jemand wie Hape Kerkeling hat dies stets beherzigt, auch wenn er in seinen Anfangsjahren als eine Art Medienterrorist auftrat. Er suchte sich aber stets die richtigen Opfer. Er hinderte Nina Ruge auf einer Gala an ihrer unsäglichen Berichterstattung und schlug sich bei der Sprengung einer Kaffeefahrt auf die Seite der Senioren, denen er kostenlose Heizdecken überreichte. Wenn er als exzentrischer Dichter dem sich intellektuell gerierenden Publikum seiner Lesung die absurdesten Anweisungen gab, leistete er geradezu Aufklärungsarbeit: Wie kann es bloß sein, war die stumme Botschaft, dass ihr euch all das gefallen lasst?

Ähnlich menschenfreundlich geht Olli Dittrich vor, der seinen Dittsche gerade nicht als Paradeproleten anlegt, sondern als eigenwilligen Mantel-und-Theken-Helden, der längst zum Chronisten des Hartz-IV-Zeitalters geworden ist. Auch Anke Engelke und Christoph Maria Herbst beherrschen die Kunst, ihre komischen Figuren nie für die nächstliegende Pointe zu verraten. Bastian Pastewka wiederum tritt in seiner Sitcom „Pastewka“ als moderner Wiedergänger Alfred Tetzlaffs auf: ein Egozentriker, der seine Familie zur Weißglut treibt, am meisten aber selbst einstecken muss. Politik spielt bei Ekel Bastian keine Rolle mehr, an ihre Stelle ist das Fernsehen getreten. Massentauglich ist solcherlei Selbstironie nicht, ebenso wenig wie die Neuköllner Dialektik Kurt Krömers, die Anti-Comedy des Hamburger Studio Braun und die bitterkomischen Balladen Rainald Grebes; die Mehrheit grölt lieber mit Mario Barth über die Frauen oder mit Oliver Pocher über die Franjo Pooths dieser Welt.

Verklemmung und Enthemmung

Anders als die zwei Letztgenannten hat Otto Waalkes nie Schwächere verletzt, sondern Autoritäten veralbert, die den Deutschen seinerzeit hoch und heilig waren - vom heimischen Schlager bis zum Priester. Als „Lockerungsübung“ hat Waalkes sein Treiben bezeichnet; heute ist die gesellschaftliche Verklemmung der totalen Enthemmung gewichen. Auch deshalb wirkt Otto heute wie aus der Zeit gefallen. Womöglich begann sein Abstieg schon 1983, als er seine Hänsel-und-Gretel-Variationen von Hits der „Neuen Deutschen Welle“ vorstellte: Zum ersten Mal arbeitete sich Otto an etwas ab, das selbst aus purem Unernst geboren und für Parodien gar nicht geeignet war; es schien, als versuche ein alternder Entertainer vom Erfolg der jungen Popstars zu profitieren. Von seinen langjährigen Autoren steht Waalkes nur Bernd Eilert noch zur Seite. Soeben ist im Carlsen-Verlag das Best-of-Buch „Otto - Das Werk“ erschienen, zu zwei Dritteln gefüllt mit Nummern aus den Siebzigern und Achtzigern; es war, wie auch die DVD-Edition seiner Fernsehshows (Edel) belegt, seine beste Zeit.

Die Neuerfindung seiner selbst ist von Otto nicht zu erwarten; mit seinen „7 Zwerge“-Filmen immerhin gelang es ihm, seinen bewährten Scherzen einen frischen Rahmen zu geben und sich an der Seite jüngerer Kollegen, die ihre Bewunderung für ihn nicht verhehlen, einem ganz neuen Publikum vorzustellen. Auch bei seinen Bühnenauftritten demonstriert er, den die Kritiker schon seit zwanzig Jahren zum Rücktritt auffordern, dass er die Last der eigenen Legende ganz gut schultern kann. Er sei „chronisch gefallsüchtig“, hat Waalkes über sich gesagt und als seine einzige Motivation den Applaus des Publikums genannt: „Es gibt keinen schöneren Anblick als fünftausend kichernde Menschen, denen du gerade Spaß gemacht hast.“ Man sollte ihnen und ihm die Freude ruhig noch gönnen.



Text: FAZ.NET
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa

Mein Otto (1)

Mal im Ernst

Drei Männer lieferten Otto zuverlässig die Pointen: Bernd Eilert, Robert Gernhardt und Pit Knorr. Von ihnen ist nur Eilert geblieben, die personifizierte Ernsthaftigkeit. Er unterscheidet sich darin kaum von Otto, der im Umgang mit sich selbst keinen Spaß kennt, wie Andreas Platthaus zu berichten weiß.

Mein Otto (2)

Wenn der Kaffee zu sprechen beginnt

Und plötzlich ertönt aus dem Off ein „Hallo“ und Otto, der gerade die Kaffeetasse angesetzt hatte, ist entgeistert. Jörg Thomann hat ihm dabei zugesehen und war erst ent-, dann be-geistert.

Mein Otto (3)

Wahrscheinlich heißt er Sandmann

Otto trieb selten das Spiel mit den Namen. Seine Figuren hießen Susi, Theo, Harry, fernab allegorischer Bedeutsamkeit. Und doch gibt es einen Namen, der Alltagsgeschichte machte. Und in Tobias Rüthers Umfeld hießen plötzlich viele Leute genau so: Sandmann, Bernd Sandmann.

Mein Otto (4)

Der Witz seines Lebens

Das Wagnis des Witzeerzählens sollten manche lieber nicht eingehen. Wer möchte sich schon Pointenkiller nennen lassen? Nils Minkmar erinnert sich, wie ein Witz von Otto selbst einen notorisch erfolglosen Witzeerzähler in einem ungewöhnlich hellen Licht erstrahlen ließ.

Mein Otto (5)

Eine Katastrophe hält, was sie verspricht

Wer hätte nicht Ottos erstem Film hinterhergetrauert, nach dem, was ihm folgte. Dann kam jedoch „Otto - der Liebesfilm“ ins Kino, irrlichternd und aberwitzig, und hielt alles, was er versprach. Tilman Spreckelsen erinnert sich.

Mein Otto (6)

Ottos Fant klotzt

Mit einigem Recht kann behauptet werden, dass der Elefant in Deutschland seinen Siegeszug erst mit Otto Waalkes antrat. Irgendwann war Oliver Jungen vom Durchmarsch der Rüsselträger aber derart enerviert, dass er aus Furcht vor Ottifanten um fast keine Ecke mehr zu biegen wagte.

Mein Otto (7)

Was ich Otto verdanke

Fridtjof Küchemann konnte nur einmal kurz seine Begeisterung für Otto entdecken: Als es darum ging, der Langeweile eines Familienfestes zu entkommen, war der Friese zur Stelle. Ansonsten lehrte ihn Ottos Brachialkomik vor allem eins: Die europäische Kultur befindet sich in einer tiefen Krise.

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