Da wird oft von einer "Weltgemeinschaft" gesprochen. Eine solche Gemeinschaft gibt es nicht. Nur in den Gehirnen der Berliner Regierung spukt so etwas herum. Und daher die Wirkungslosigkeit unserer Aussenpolitik. Ich bin überzeugt, dass ganz Berlin wieder schreien würde, wenn Amerika diese sudanesischen Verbrecher fangen und einsperren würden. Das alte und verlogene Lied von den Menschenrechtsverletzungen würde wieder laut gesungen werden. Unser Land betreibt eine elende, verlogene Aussenpolitik. Ja, unter den Gewaltherrschern ist unser Land angesehen, Frau Merkel! Wann kann man den deutschen Aussenminister wieder in Syrien oder dem Iran sehen?
Der sudanesische Präsident al Baschir ist ein Krimineller, doch Europa und Amerika lassen ihn seit Jahren gewähren. Die Regierung bombardiert immer wieder Dörfer. In den vergangenen Wochen hat die Luftwaffe zum Beispiel die Gegend von Shegeg Karo bombardiert, viele Menschen wurde getötet. Ich kenne den Ort, es gibt dort gar keine Rebellen. Die Leute waren erst vor kurzem dorthin zurückgekehrt. Wie Daoud Hari richtig fordert, sollten Amerika und Europa massiv eingreifen, doch wenn Bush das anordnet, wird er wieder mit verlogener Antiamerikapropaganda überzogen wie im Fall des irakischen Diktators Hussein, der nicht besser war als al Baschir! Der Islam hat sich auf gemacht, die Welt zu erobern. Jedes Mittel ist laut Koran gerechtfertigt, wenn es der Verbreitung des Islam hilft. Der Islam ist keine Religion, sondern ein faschistisches Welteroberungs- und Unterdrückungsprogramm für Minderheiten.
Es sind vor allem Rußland und China -die wegen ihrer politischen und wirtschaftlichen Interessen dort- jede Maßnahme verhindern ! Und die Europäer sind -wie in solchen Fällen üblich - zu naiv , zu gut gläubig und viel zu sehr in die angeblich allmächtige Diplomatie verliebt,um in Darfur etwas bewirken zu können. Und den Amerikanern würde man vorwerfen,wieder einmal militärisch viel zu hart und mit zu wenig Rücksicht vorgehen zu wollen,um "an die in Darfur plötzlich entdeckten Ölquellen zu gelangen". Nichts Neues für Darfur !
Eigentlich sollten die Menschen dort längst begriffen haben, dass es ihnen nichts nützt weiter auf die Uno, die internationale Gemeinschaft oder den Frieden zu hoffen, wenn sie in Freiheit und Würde leben wollen, so bleibt ihnen nur der Kampf gegen „ihre“ Regierung und deren Helferlein; sind die Rebellen erfolgreich, so dürfte ihnen auch bald wahre Hilfe zukommen: Wenn nämlich die westlichen Mächte die realistische Möglichkeit sehen, mittels eines Stellvertreterkrieges die beherrschende Stellung Chinas im Sudan zu brechen, wird andere Hilfe geschickt werden als Hilfsgüter und gute Worte. Alternativ dazu kann man natürlich weiterhin Frieden und Versöhnung predigen, während das eigene Volk geschunden, massakriert und vertrieben wird. Helfen wird die Weltgemeinschaft nicht, da es keine Bilder des Gemetzels gibt, wie in Ruanda, welche öffentlichen Druck erzeugen könnten und zumal die Amerikaner momentan im Irak und Afghanistan beschäftigt sind und somit wohl kaum die sudanesische Regierung zum Frieden und zum Einlenken bomben werden, wie sie dies auf dem Balkan getan haben.