Einer der größten Schandflecken Berlins: Das Einkaufzentrum Alexa am Alexanderplatz wird im Volksmund als „Bunker” oder „Pharaonengrab” bezeichnet

Berlin-Mitte

Hässliche Hauptstadt

Während einer Busrundfahrt ist Berlins Bürgermeister Wowereit die „massive Hässlichkeit“ der Hauptstadt bewusst geworden. Der Senat hat immer mehr die Kontrolle über die ästhetische Gestalt von Berlin-Mitte verloren. Eine neue Bausatzung soll nun den starren Gebäudepanzer knacken. Von Andreas Kilb

Lesermeinungen zum Beitrag

28. August 2008 10:32

Wowereit vergesslich

lars winkler (lasse04)

Bei der Eröffnung des Alexa Shoppincenter hat Herr Wowereit eine Rede gehalten und die herausragend gelungene Gestaltung und Architektur besonders gelobt. Soviel dazu. Ich stimme dem Vorredner zu, das Alexa ist für ein Shoppingcenter sehr großzügig und wesentlich schöner als die meiten anderen Center.

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28. August 2008 10:16

@ mayfair

O. Morrissey (Morrissey)

entweder waren Sie noch nie richtig in München oder sie haben eine sehr eigene Vorstellung von Schönheit. ich kenne beide Städte sehr gut, habe in beiden gelebt und bin auch kein Münchener sondern komme aus Köln und lebe derzeit auch wieder im Rheinland. Zwischen Berlin und München liegen in Sachen Stadtschönheit und Sauberkeit Welten. Nicht nur was die Innenstadt und die tourisitischen Plätze angeht sondern auch was die Straßenzüge jenseits der bekannten Plätze angeht.

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27. August 2008 20:38

immer wieder

Philipp Sperling (spintour)

Zunächst finde ich es ist schade, dass die FAZ es nötig hat, einen Artikel aus einer Berliner Tageszeitung nahezu komplett abzukritzeln. Wer sich einmal in Frankfurt umschaut, der muss doch wohl feststellen, dass das allgemeine Stadtbild fast überall von Bauten aus den Zeiten des Wirtschaftswunder geprägt wird, dessen Charme auch nur schwer erträglich ist. Oder man findet sterile Investorenarchitektur, die städtebaulich auch zweifelhaft sind. Wer sich etwas mit dem Alex beschäftigt, der stellt fest, dass dieser Platz fast immer schon hässlich war und vielmehr ein Verkehrsknotenpunkt war, der wenig Aufenthaltsqualität hatte. Das Alexa hat diesen Ort nun nicht gerade aufgewertet, da muss ich zustimmen und das der Berliner Senat z.T. sehr unfähig ist, das durften wir doch nun wirklich oft genug gelesen haben.

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27. August 2008 18:28

@Boecker

Thomas Kanthak (Mayfair)

Berlin ist nicht häßlicher als München. Und dass Hamburg die schönste Stadt Deutschlands - wenn nicht der Welt - ist habe die Leser der FAZ erst kürzlich festgestellt.

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27. August 2008 17:27

Schön

Markus Teuber (arathorn)

Berlin ist schön ! Nicht überall,natürlich,aber welche Stadt ist DAS schon. Man muß es natürlich wahrnehmen wollen! Und daran ,an dem Willen dazu ,fehlt es im Fall Berlins . Aber wird nicht das Gleiche ("hässliche Stadt") über Frankfurt gesagt ? Ist es wahr ?

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27. August 2008 16:19

ach ne

Benjamin Boecker (beschub)

welche deutsche großstadt ist denn nicht flächendeckend häßlich, außer vlt münchen??

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27. August 2008 16:16

Häßlich ...

Irene Henning (Ganzweitvorn)

Häßlich ist ein sehr subjektiver Begriff. Trotzdem sollte man schon etwas mehr darlegen können als nur einen Querverweis auf einen bisher durch besonderen ästhetischen Kennerblick noch nicht aufgefallenen Bürgermeister. Die Bildauswahl ist ebenfalls reichlich tendentiös. Insgesamt hat man den Eindruck, daß der Kritiker noch nicht in Berlin gewesen ist - auf jeden Fall war er nicht im Alexa. Das beweisen die Bemerkungen "... mit hundertachtzig Läden und siebzehn Fressbuden bestückte Einkaufszentrum..." und "Es kehrt ihm eine fast fensterlose, altrosa gestrichene Betonfassade zu.". Das Alexa zeichnet sich gerade dadurch aus, daß es nicht den üblichen Einfachmix hat. Und, wie offen, mit welch erstaunlich großzügigen interessanten Blicken das Alexa aufwarten kann, wie kein anderes Kaufzentrum, das erschließt sich natürlich nur, wenn man es zumindest ein Mal von innen gesehen hat. Und das dümmliche Zitieren angeblicher "Volkesstimme" zeigt, wie wenig der Autor mit Berlin "am Hut" hat. Diese "typischen" Berliner Charakterisierungen sind in der Regel in berliner Journalistenbüros erfunden worden.

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