
Aus dem heutigen Feuilleton-Titelartikel:
"Die historischen Beziehungen zwischen Patriarchat, Population und Macht hält Longman nun für außerordentlich bedeutsam gerade für unsere Zeit, in der wieder der Zyklus in seine konservative Phase eintrete."
Kreisläufe treten in sich selbst ein:
Hier kann man als Leser lernen.
DailyError.de
Artikel:
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E2C2975B76FA04296A771F847ADC0D9EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Was im Internet bereits bis zur Perfektion ausgewertet wird und im Fernsehen sowie Radio seit geraumer Zeit praktiziert wird, soll jetzt also auch bei den Zeitungen Einzug halten. Gratulation! Vielleicht hilft das dabei, die Perspektive der Zeitungsmacher besser in Richtung der Leser zu lenken, und nicht zu meinen, man wisse eh am besten, was die Leute zu lesen haben. Mit dieser überkommenen Einstellung werden die Zeitungen nämlich im Wettbewerb mit dem Internet und allem, was da noch kommen wird, keine Überlebenschance haben. Junge Menschen stellen sich ihre News selbst zusammen, aus verschiedensten Quellen, sie kommentieren sie und verbreiten sie - wenn sie interessant sind - in rasanter Geschwindigkeit. Wenn Zeitungen auf die Leserinteressen besser eingehen, haben sie m.E. eine Chance, auch künftig eine Rolle zu spielen und nicht zum Nischenprodukt zu verkommen.