1998: Schwarzer gratuliert Schmidt zum Medienpreis für Sprachkultur. Jetzt darf sie sich freuen

Börne-Preis

Harald Schmidt ehrt das Sturmgeschütz Schwarzer

Harald Schmidt feiert den Feminismus: Den mit 20.000 Euro dotierten Ludwig-Börne-Preis erhält in diesem Jahr die „Emma“-Gründerin Alice Schwarzer. Die Entscheidung traf Schmidt als alleiniger Juror.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Februar 2008 13:19

Börne-Preis für A. Schwarzer

Harald Huber (toggo5)

In der "Emma"-Redaktion gehts reaktionär zu, alles wird dem Feminismus willkürlich untergeordnet. Deshalb eigentlich ein schlechter Witz, aber man muß sehen, daß Schmidt der alleinige Juror war, das erklärt Alles.

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07. Februar 2008 08:44

bravo !

Anna Lisa (annerl)

alice schwarzer ist in der tat eine leuchtende ikone der deutschen intellektuellen der nachkriegszeit und hebt sich durch ihre immer wieder unter beweis gestellte fähigkeit zum freien und selbständigen denken sehr positiv ab. harald schmidt ist in meinen augen auch ein würdiger juror.

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07. Februar 2008 00:54

Wann kommt die nächste Runde mit Fr. Pooth?

Walther Schmidt (silitoe)

Herr Schmidt wird sicher gute Gründe zu haben, Fr. Schwarzer, die ja mehrmals in seinen Shows aufgetreten ist und dort auch in der Regel für gute Stimmung gesorgt hat zu ehren.

Zu den größten intellektuellen Leistungen Fr. Schwarzers gehört zweifellos auch ihr Meinungsaustausch mit Fr. Pooth auf dem Sofa von Herrn Kerner. Es war eine Freude zu verfolgen, wie das sprachliche Sturmgeschütz Schwarzer und die Frau, die durch ihren unvergleichlichen Verona Sound, man könnte also sagen durch die Macht ihrer Worte mediale Bekanntheit erlangt hatte, dezidiert die verschiedensten Probleme des Feminismus besprachen und sich dabei zunächst in nachstanden. Ich schreibe zunächst, denn im Verlauf des Gesprächs hat Fr. Schwarzer gezeigt, dass sie ein ganz anderes Kaliber ist als Fr. Pooth, hat sämtliche Verteidungsargumente vor Fr. Pooth sturmreif geschossen und den Sieg errungen. Denn eines muss klar sein: Es kann nicht sein, dass jemand versucht, sich durch sein Aussehen Vorteile zu verschaffen!

Für mich ist Frau Schwarzer seitdem eine Ikone. Sie hat Verona Pooth besiegt. Ganz allein!


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06. Februar 2008 22:55

Warum nicht?

Ralf Kaiser (Huang-Po)

Harald Schmidt feiert heute den Feminismus und morgen den Chauvinismus, gestern war es, glaube ich, noch der Fauvismus oder Kretinismus. Eh alles egal.
Herzlichen Glückwunsch, wem auch immer.

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06. Februar 2008 20:12

Nach den Peinlichkeiten

Torsten Klier (TorstenKlier)

der letzten Monate spielt das bei Schmidt nun auch keine Rolle mehr.

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