Städtebau

Von nun an ging's bergab

Frankfurt liebt, wie derzeit alle deutschen Städte, wieder historische Bauten. Doch wenn es ernst wird, siegt Pragmatismus. Das Ergebnis bürokratischer Zuständigkeitsquerelen ist Fassadenkosmetik, die sich mit dem Gütesiegel des Historischen schmückt. Von Dieter Bartetzko

Lesermeinungen zum Beitrag

23. April 2008 13:18

Lob

Christos Vittoratos (Vittos)

man muss kein Experte der zeitgenössischen Stadtplanung zu sein, um zu erkennen das etwas schief läuft: Wie zuvor in der euphorischen Wirtschaftswunderzeit Renaissance- und Gründerzeitbauten abgerissen wurden, so werden heute wertvolle Zeugnisse der jüngeren Vergangenheit beseitigt. Mit dem Unterschied das heute auch Kopien älterer Gebäude gebaut werden.

Das Problem sehe ich allerdings weniger im Profitdenken oder in der Bürokratie, als vielmehr in der Tatsache, das es keine Öffentlichkeit gibt, die sich zu diesem Erbe bekennt, so das ein wirtschaftlicher Nutzen aus der Erhaltung entsprechender Gebäude fehlt.

Mein Lob für diesen kritischen Artikel der viele wichtigen Punkte anspricht.

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