Der Fall Schmidt, na sowas. Der Fall Schmuecker, schon interessanter.
... jetzt typisch nachkriegs-europäische Entschuldigungsriten zu fordern, bringt nichts und führt allenfalls dazu, den Märtyrerstatus der RAF-Täter weiter zu festigen. Auch wenn ich versuche, mich in die Rolle der Angehörigen der Opfer zu versetzen, bleibt mir unerfindlich, was es bringen soll, von den Tätern irgendwelche öffentlichen Reuegelöbnisse zu hören. Ich als Angehöriger würde es ablehnen, so etwas überhaupt hören zu müssen. Das sind alles sinnlose Schlachten der Vergangenheit, die niemandem etwas bringen. In Japan zum Beispiel gibt es im Unterschied zu dem hierzulande üblichen Entschuldigungskult eine Kultur der Scham. Im Extremfall führt dies beim Täter zu Harakiri ... Wenn nicht, hat er seine Ehre verloren. Das wäre doch ein Ansatz, oder !?