RAF

Ungebeugt und unbelehrt

Drei RAF-Terroristen sollen in Beugehaft genommen werden, weil sie sich weigern, als Zeugen im Mordfall Buback auszusagen. Der Journalist Ulf G. Stuberger hat von 1975 bis 1977 die Prozesse in Stammheim beobachtet. In seinem neuen Buch plädiert er gegen eine Sonderbehandlung für Terroristen. Von Andreas Platthaus

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Januar 2008 01:17

Jura ist nichts fuer Pedanten

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Der Fall Schmidt, na sowas. Der Fall Schmuecker, schon interessanter.

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06. Januar 2008 21:38

Die Verbrechen der RAF sind nicht zu rechtfertigen. Aber ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... jetzt typisch nachkriegs-europäische Entschuldigungsriten zu fordern, bringt nichts und führt allenfalls dazu, den Märtyrerstatus der RAF-Täter weiter zu festigen. Auch wenn ich versuche, mich in die Rolle der Angehörigen der Opfer zu versetzen, bleibt mir unerfindlich, was es bringen soll, von den Tätern irgendwelche öffentlichen Reuegelöbnisse zu hören. Ich als Angehöriger würde es ablehnen, so etwas überhaupt hören zu müssen. Das sind alles sinnlose Schlachten der Vergangenheit, die niemandem etwas bringen. In Japan zum Beispiel gibt es im Unterschied zu dem hierzulande üblichen Entschuldigungskult eine Kultur der Scham. Im Extremfall führt dies beim Täter zu Harakiri ... Wenn nicht, hat er seine Ehre verloren. Das wäre doch ein Ansatz, oder !?

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