Dank Caroline Wilkinson und Janice Aitken können wir Bach jetzt auf Augenhöhe...

Johann Sebastian Bach rekonstruiert

Die gottgedachte Spur

Das nächste Modell müsste die Hirnforschung basteln: In Schottland haben eine Gerichtsmedizinerin und eine Kunstprofessorin eine Phantombüste Johann Sebastian Bachs hergestellt - aus dem historischen Abguss der Schädelknochen. Von Eleonore Büning, Dundee

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Februar 2008 22:53

Phantasieprodukt

Moritz Petersen (Mo1234)

Diese Technik der Gesichtsrekonstruktion ist sehr umstritten, und führt selbst bei "jungen" Schädeln mit Geweberesten häufig zu schlechten Ergebnissen.

Abgesehen von der Grundform (Grobe Symmetrie/Assymmetrie, Kiefer, Wangen, und Stirn) ist alles ein Produkt der Phantasie.

Vor ein paar Jahren wurde ein Experiment durchgeführt, bei dem man über zwei dutzend verschiedene "Experten" beauftragt hat, auf Basis eines Schädelabdrucks ein Gesicht zu rekonstruieren. Jedes Gesicht das herauskam war verschieden, und sah sehr häufig aus wie ein Landsmann des Experten.
Der Umstand, dass dieses Gesicht von Bach Schottische Züge trägt, halte ich für keinen Zufall, sondern er unterstreicht die Ungenauigkeit dieser Methode.

Wilkinson dürfte es aber eine Stange Geld, oder zumindest einen Karrieresprung einbringen.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
26. Februar 2008 19:59

Ja...

Hans Glück (hansglueck)

...der sieht irgendwie aus wie'n Schotte oder Engländer :-D

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
26. Februar 2008 19:28

Klasse Klassik

Axel Julius (EscobarManuel)

Exakt so habe ich mir den sensitiven kreativ- intellektuellen Menschen J. S. Bach immer vorgestellt, das hat ja nun mal so gar nichts von einem Catcher oder Türsteher einer Großraumdisko. Bravo. Ich glaub's euch auf den ersten Blick

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche