Diese Technik der Gesichtsrekonstruktion ist sehr umstritten, und führt selbst bei "jungen" Schädeln mit Geweberesten häufig zu schlechten Ergebnissen.
Abgesehen von der Grundform (Grobe Symmetrie/Assymmetrie, Kiefer, Wangen, und Stirn) ist alles ein Produkt der Phantasie.
Vor ein paar Jahren wurde ein Experiment durchgeführt, bei dem man über zwei dutzend verschiedene "Experten" beauftragt hat, auf Basis eines Schädelabdrucks ein Gesicht zu rekonstruieren. Jedes Gesicht das herauskam war verschieden, und sah sehr häufig aus wie ein Landsmann des Experten.
Der Umstand, dass dieses Gesicht von Bach Schottische Züge trägt, halte ich für keinen Zufall, sondern er unterstreicht die Ungenauigkeit dieser Methode.
Wilkinson dürfte es aber eine Stange Geld, oder zumindest einen Karrieresprung einbringen.
...der sieht irgendwie aus wie'n Schotte oder Engländer :-D
Exakt so habe ich mir den sensitiven kreativ- intellektuellen Menschen J. S. Bach immer vorgestellt, das hat ja nun mal so gar nichts von einem Catcher oder Türsteher einer Großraumdisko. Bravo. Ich glaub's euch auf den ersten Blick
