Für wen spricht sie? Carolin Emcke betrachtet die Geschichte der RAF aus vielen Perspektiven

Carolin Emcke über die RAF

Absenderin einer Flaschenpost

Carolin Emcke hat mit „Stumme Gewalt“ ein Buch geschrieben, das zum Gespräch zwischen der RAF, deren Opfern und den Ermittlern aufruft. Was hat sie darauf gebracht? Und für wen spricht sie? Andreas Platthaus hat sie auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee getroffen.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Mai 2008 20:25

Sinnloser und überflüssiger Unfug!

Heinz Mayer (Bundespraesident)

Typisch.

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31. Mai 2008 13:05

jüdischer friedhof weissensee

Michael Rosemann (Rosemann)

Nur eine winzige Richtigstellung: Die Übereinkunft zur Aufnahme jüdischer Auswanderer aus der Sowjetunion (später Russische Förderation) geht nicht auf Gespräche zwischen Kohl und Gorbatschow, sondern zwischen Modrow und Gporbatschow zurück. Diese führten unter der letzten DDR-Regierung unter Ministerpräsident de Maizere zur Verabschiedung eines Gesetztes zur unbeschränkten Aufnahme jüdischer Emigranten aus der UdSSR. Die Bundesrepublik erliess statt dessen sogar im September 1990 noch ein Einreisestopp für russische Juden, da diese via DDR über die faktisch offene Grenze auch verstärkt in die Bundesrepublik weiterzogen. Im Zuge der Verhandlungen zum Einigungsvertrag wurde allerdings beschlossen, die ürsprüngliche Vereinbarung zwischender der damaligen UdSSR und der damaligen DDR über eine freie Einwanderung jüdischer Aussiedler bis 2006 weiterhin gelten zu lassen.

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31. Mai 2008 01:05

Soll man gemeine Moerder beruehmt machen?

Dietmar Hormann (dietmar43)

Interessant war an sich nur die Wahl des Friedhofs. Auch hier haben wir Opfer unvorstellbarer Gewalt und auch hier wuerde die gleiche Frage gestellt werden muessen. Man sollte eher fragen warum hat es gerade das Opfer getroffen und wo war der Denkfehler in den fehlenden Gehirnwindungen der Moerder gerade diese Person fuer eine solche Tat auszuwaehlen? Alfred Herrhausen war eine neue Generation von Bankern die keine waren. Alle Opfer vor diesem Attentat waren eher von dem alten Establishment der Politik und Wirtschaft. Man sollte vermeiden die Moerder, deren Haescher und die Opfer an einen Tisch zusetzen. Die Moerder sollten nie an einem solchen Tisch sitzen den sie waren es die eine Gemeinsamkeit der Kommunikation zerstoeren wollten. Moerder sollte man nicht mit dem Verstaendnis fuer eine solche Tat belohnen, man sollte eher Mittel erkunden um solche Taten schneller aufzuklaeren oder Profile zuerstellen um soetwas zuverhindern ehe diese Taten teil der Geschichte werden. Wir als Deutsche muessen mit der Belastung eines Oesterreichers leben der von einer vielen Deutschen verherrlicht wurde und der am Ende doch nur eine verbitterter alter Mann war der seine Herkunft mit Hass und Verachtung verstecken wollte. Wie die RAF.

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