Wenn heterosexuell dasselbe ist wie homosexuell, wie kann es dann zwei verschiedene Wörter dafür geben? Qualitativ kann es dann keinen Unterschied geben, nur quantitativ. Schwul wäre dann eine Menge von abstrakten Wesens-Eigenschaften und hetero damit identisch, weil die konkreten Unterschiede begrifflich nicht zu den wesentlichen Eigenschaften gehörten. Das ist eine semantische Scheinoffenheit, weil man von einem Begriff (schwul als Oberbegriff), der aus Abstrakta besteht (Ding an sich), nur durch Konkretisierungen zu anderen Begriffen gelangen kann. Jedenfalls, wenn diese Begriffe einen Inhalt haben sollen. In diese semantische Inhaltsleere paßt denn auch ohne weiteres die romantische Vorstellung von der Liebe. Die Ehe dient aber gerade der Stabilisierung, wo die Liebe nicht stark genug ist. Um dieser Stabilisierung willen gibt es die Tradition, über die Bahners seinen Hohn ausgießt. Bahners behauptet, er wolle traditionsoffen argumentieren. Aber mit einem Ding an sich kann man keine Tradition fortführen oder begründen. Nur negieren.
... dass es nur eine Frage der Zeit ist ist, bis der Islam(ismus) sein Ziel erreicht haben wird.