Legalisierte „Homo-Ehe“

Was gleich ist, soll gleich heißen

Partner gleichen Geschlechts haben in Kalifornien nun ein Recht auf Ehe. Das Gericht hat sich durch einen dialektischen Wortzaubertrick nicht beeindrucken lassen - ein faszinierender Beleg für Paul Kirchhofs Thesen über die Macht der Sprache im Recht. Von Patrick Bahners

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Mai 2008 20:08

Dann sind wir alle Homosexuelle - semantisch jedenfalls

Thomas Riedel (ThomasRiedel)

Wenn heterosexuell dasselbe ist wie homosexuell, wie kann es dann zwei verschiedene Wörter dafür geben? Qualitativ kann es dann keinen Unterschied geben, nur quantitativ. Schwul wäre dann eine Menge von abstrakten Wesens-Eigenschaften und hetero damit identisch, weil die konkreten Unterschiede begrifflich nicht zu den wesentlichen Eigenschaften gehörten. Das ist eine semantische Scheinoffenheit, weil man von einem Begriff (schwul als Oberbegriff), der aus Abstrakta besteht (Ding an sich), nur durch Konkretisierungen zu anderen Begriffen gelangen kann. Jedenfalls, wenn diese Begriffe einen Inhalt haben sollen. In diese semantische Inhaltsleere paßt denn auch ohne weiteres die romantische Vorstellung von der Liebe. Die Ehe dient aber gerade der Stabilisierung, wo die Liebe nicht stark genug ist. Um dieser Stabilisierung willen gibt es die Tradition, über die Bahners seinen Hohn ausgießt. Bahners behauptet, er wolle traditionsoffen argumentieren. Aber mit einem Ding an sich kann man keine Tradition fortführen oder begründen. Nur negieren.

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16. Mai 2008 22:45

Kein Wunder, ...

Wolfgang Kaiser (WolfgangKaiser)

... dass es nur eine Frage der Zeit ist ist, bis der Islam(ismus) sein Ziel erreicht haben wird.

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