
die faz rezensiert in regelmässigen abständen aktuelle computerspiele und dies mit einer unvoreingenommenen selbstverständlichkeit, während andere, technophobische redaktionen noch mit sich ringen müssen, wie sie mit diesem relativ jungen medium umgehen sollen.
das schon lange im vorfeld skandalumwitterte und jüngst erschienene "bully" (in europa unter weniger kontroversem titel erschienen) hat eindrucksvoll bewiesen wie stetig-evolutionär sich das gameplay bei rockstar games entwickelt und mit welcher sensibilität und sorgfalt dort popkultur verdichtet wird.
interessant die frage, inwieweit horrende prozesskosten und durch die lappen gegangene einnahmen durch indizierungen und fehlende altersfreigaben rockstars portfolio (gta, manhunt, etc) beeinflusst haben.
so gesehen, herr bode, passen ihre pennälerhaften charme versprühende zeilen durchaus zum setting des besprochenen titels - als versuch einer pointierten polemik kann ich aber nur urteilen: "sitzen, sechs!"

Das Spiel muss auch verboten werden, und auch gleich Schach und Fussball aufgrund ihres kriegsverherrlichenden Charakters.
Ich bin dafuer, ALLES zu verbieten, dann kann NICHTS mehr passieren, was auch immer.
Nein also im ernst: Ist der Artikel wirklich des Autoren voller Ernst? Wenn die FAZ wirklich nichts weiter macht als Zeitungsflaeche auszufuellen, kann ich evtl. mit etwa 120 anderen Spielen, die etwas mit dem Amoklauf zu tun haben koennten, aufwarten. Hier besonders die Einstiegsdrogen "Bibi Blocksberg" und "Peter Pan" , in denen die Kiddies spielerisch die Grundbewegungsablauefe lernen, mit dennen sie spaeter bei Counterstrike richtig ausrasten koennen.
Laecherlich! Meilenweit an den Problemen vorbeigeschossen!
Letztendlich kommt mir der Artikel wie eine Werbung fuers Spiel vor, von dem ich bis heute weder gelesen noch gehoert habe. Noch laecherlicher!

vielen dank, herr rosenfelder, für den antizyklischen jeton, den sie hier in die runde geworfen haben!