
Die Sabine Christiansen Sendung befindet sich seit langem auf einem Niveau, der keinen Kommentar mehr wert ist. Das größte Ärgernis ist, dass wir diese Verdummungssendung über die Rundfunkgebühren bezahlen. Liefe Sabine Christiansen im Bezahlfernsehen, würde diese Sendung schon lange nicht mehr produziert.

gibt es da Zusammenhänge. Gerade die USA zeigt uns, wie's hier auch werden könnte, trotz bisher unterschiedlicher Lebensgewohnheiten. Ist einmal der Teufelskreis des sozialen Abstiegs, die Depression, erreicht, verhalten sich die meisten Menschen gleich: Sie suchen häufig Ersatzbefriedigung in Dingen, die sie sich ohne Aufwand noch leisten können. Da liegt billiges Junkfood doch nahe! Und irgendwann fehlt jeder Antrieb zur Bewegung, auch zur geistigen. Wer heute als Durchschnittsbürger/in in Deutschland bzw. Westeuropa mit kleinem Gehalt einkaufen geht, sieht doch auch hier, was Gesundes kostet! Man gehe auf einen Erzeugermarkt, möglichst noch an Stände mit Bioanbau: Na gute Nacht! Klar ist das besser und schmeckt - aber wer soll mit solchen Einkäufen täglich die Familie ernähren? Dann reichts für nichts anderes, selbst notwendiges, mehr. Manche Großmärkte haben jetzt wenigstens mal auf günstige Tiefkühlgemüse umgestellt, das geht, gottseidank! Solange ein Mensch in seiner Gesellschaft Perspektiven für sich sieht, wird er sich anstrengen und auch überlegen, wie er gesund bleibt. Haben Spekulanten die Oberhand, deren Geld für sie arbeitet, nicht umgekehrt, ist der Lebens- u Leistungswille"kleiner Leute" selbstverständlich gedämpft.

Bitte bitte, liebe Christiansen Redakteure und Verantwortliche setzt dieses Trauerspiel endlich ab, wenn ihr Quoten haben wollt gebt den Sendeplatz lieber einem Haudrauf-Aktion-Sex-sontwas Programm als wöchentliche Medienschelte für die schlechteste Talkshow (die zumindest einen gewissen Anspruch erwarten lässt , da sie im öffentlich Rechtlichen Fernsehen läuft) aller Zeiten zu kassieren.
@Jo Schwarz
Also doch ein "Unterschichten" Problem, nur wie lösen wir das?
Ich weis es, wir schaffen die Unterschicht ab! Aber wie?
Wie wäre es mit einer Champus- und Luxus-Steuer die dann direkt an den nächsten HarzIV-Empfänger weitergeleitet wird oder dachten Sie bei Ihrer Bemerkung über die kürzere Lebensdauer der Wohlbeleibten etwa an eine radikalere Lösung?

Darueber, dass die Quote der dicken Kinder immer rasanter waechst, braucht man sich gar nicht wundern. 2 Schulstunden Sport pro Woche sind viel zu wenig, wobei von diesen 15min zum Umziehen abzuziehen sind.
Im Kindergarten wird wenigstens noch getollt, auf der Grundschule kicken die Unbeliebten und Gehaenselten schon gar nicht mehr mit; in der weiteren Schullaufbahn stehen sie nur noch in einer Ecke rum.
Um die Kinder in Form zu behalten muessten diese haeufiger Schulsport machen. Die Grundschule endet ohnehin sehr frueh, da koennte man doch eine oder zwei Stunden Sport taeglich dranhaengen. Das ist die Zeit, die sie eigentlich in ihrer Freizeit spielen sollten, aber haeufig nicht machen, sondern vor dem Fernseher verbringen. Dann haette die Nation nicht so viele Bewegungslegastheniker - pardon, bewegen koennen sich die ja immer noch, leider aber nur noch mit der Computermaushand.
Ausnahmen gibt es natuerlich wie ueberall, doch langsam entwickelt sich die Situation dahin, dass nicht mehr die Dicken, sondern die Duennen die Ausnahme sind.
Mein Fazit: Mehr Schulsport gleich weniger dicke Kinder.

Ist es wirklich ein Problem, dass die Menschen dicker werden? Oder noch deutlicher: Ist es ein Problem, wenn Menschen nicht ganz so alt werden? Ich meine, das Problem liegt eher daran, wie die Lebenszeit verbracht wird und wieviel Lebensfreude im Leben vorhanden ist. Das größte Problem ist immer noch die Raffgier, die durch den Kapitalismus in absurde Höhen getrieben wird.
Und so besteht dann doch wieder ein Zusammenhang: Die Frustrierten, Dauerfernseh- und Werbesendungsglotzer, die vernachläßigten Kinder vor den Computern sind die, die fett werden. Die Minderheit von Genießern, die sich mit Liebe und Begeisterung ein paar Kilos zulegen und wohl wissen, dass das zwar ihr Leben, aber nicht ihre Lebensfreude verkürzt, machen den Kohl nicht fett.