Schade, dass das Foto von Busse Yankushev / mauritius images aus der Samstagsausgabe nicht auch bei den Fotos im FAZ Net dabei ist. - Manchmal ist es überhaupt schade, dass man nur Artikel und nicht Fotos im FAZ Archiv und im FAZ Net suchen kann.
Michael Becker
chmbecker@gmx.de
Eigentlich ist das ja der Job der FAZ, aber bitte:
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<br>Alphonso: http://rebellmarkt.blogger.de/
<br>Robert Basic: http://www.basicthinking.de/blog/
<br>Tristesse deluxe: http://tristessedeluxe.blogger.de/
<br>Juliette Guttmann: http://hinterstuebchen.juliette-guttmann.de/
Ihnen ist hier ein schöner Artikel über die Blogosphäre am Bsp. von einigen bekannten Bloggern in Deutschland gelungen.
Verweisen möchte ich hier auch auf die Reaktion von Thomas Knüwer in seinem Blog Indiskretion Ehrensache (http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1755)
der ich mich explizit anschließen möchte.
Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist warum Sie nicht auch die Links auf die besprochenen Blogs einbinden.
Vielleicht können Sie das ja noch für alle Leser nachreichen, die diese Blogs nicht kennen!
Ich blogge, weil bis auf wenige Ausnahmen investigativer Journalismus in den etablierten Medien nicht mehr stattfindet und sie in beispielloser Arroganz selbst schwarz auf weiß und mit Quellen klar belegte gravierendste Mißstände in unserem Land nicht aufgreifen, geschweige denn auf Hinweise antworten - leider auch die F.A.Z.
Das ist ja eine geradezu liebevolles Portrait, das Thiel von der deutschen "Blogosphäre" gezeichnet hat.
Man kann von den Bloggern halten, was man will aber einige haben einen Internet- oder zumindest-Blog-Charakter aufgebaut, den man sich bei manchem Journalisten wünschen würde. ;-)
Alles fließt und man wird in 10 Jahren sehen, was vom Bloggen und was vom Print-Journalismus übrig gebelieben ist ...
Die Nutzungsmotive von Weblog-Autoren sind vielfältig. Schön, wenn die Blogosphäre eine kritische Gegenposition zu den etablierten Medien vertritt. Eine Blogger-Kultur ermöglicht Medien-Demokratisierung besonders dadurch, dass BloggerInnen aus einer sicheren Position bloggen: Eine „unprofessionalisierte Bloggerkultur“ der Mitteilungsfreude mit „einfach nur quatschen“ und „Beleidigungsunkultur“ (mit „anonymen oder halbanonymen Scharmützeln“) helfen da nicht weiter. Positiv zu bewerten sind nicht-„private“ Weblogs wie sie einige Online-Medien betreiben. In solchen Blogs können User quasi als Redakteure arbeiten und z. B. (für Kommentare offene) Essays veröffentlichen. In solchen Blogs behandelte Themen (Informationen z.B. zur „Documenta-Demokratisierung“, „BUERGELiade“) können von der etablierten Presse übernommen werden. Voraussetzung sollte hier sein, dass sich Weblog-Betreiber und –User Pflichten auferlegen („journalistische Sorgfaltspflicht“). Wenn Weblog-Einträge stark verbreitet und langfristig archiviert werden (z. B. durch Permanent-Links) und Nicht-Unsinniges NICHT gelöscht wird, ermöglicht Blogger-Kultur tatsächlich eine kritische und unabhängige Gegenöffentlichkeit zu etablierten Medien (Machthabern).
Die Arroganz mit der hochbezahlte Print Journalisten immer wieder über blogger herziehen,
ist langweilig und lässt vermuten das sie Angst habe an Terrain zu verlieren.
Für mich sind die blogger eine erfrischende auch oft wichtige Gegenöffentlichkeit.
