Ich meine ,die Massen werden wieder mitdem Konsum zum Sklaven degradiert ,wie damals die Sklavenhändler , (die parallelen sind erstaunlich)das Schwarzekontinent unterjocht haben ,jeder weist das und macht trozdem mit ! WEISHAUPT lässt Grüssen
"Sorge dich nicht LEBE " nicht gestern ,nicht Morgen ....HEUTE Carnegie
Gefühle, die jeder von uns kennt, denn nicht umsonst liest er/oder schreibt er das Feuilleton und verlegt es nicht. Es sind die Gefühle der kleinen Leute, deren Gelder es sind, die gestern so schamlos verausgabt (investiert) wurden wie sie heute verbrannt werden. Und nie hatten sie was davon, diese Leute, außer den Glauben, alles getan zu haben, was nötig war, um wenigstens morgen nicht elendig zu verrecken. Es sind Gefühle, die an die der 30er Jahre erinnern, jenen auf den Wellen der großen Wirtschaftskrise schwimmenden. Und der Witz an der Geschichte: genauso (auf dem Rücken des verrückt gewordenen Gauls jenes Konsums) wird dem Kapitalismus zu einem neuen Event verholfen. Ein Hoch auf den Konsum (des kleinen wie des großen), denn danach haben wir wieder den stinknormalen Kapitalismus, der, der uns glauben macht, dass er der beste aller Ordnungen sei, denn verspricht er uns nicht wenigstens eine Zukunft, wo doch der gegenwärtige Alltag (für die meisten von uns) so triste ist? Aber wenigstens regt er uns zu solcherlei Poesie an!
Diese Zivilisation ist ein sehr fragiles Gebilde, angefangen beim Erdklima bis hin zur Finanzwirtschaft. Durch die extreme Arbeitsteilung in den Produktions-, Distributions- und Steuerungsprozessen sollte man eigentlich annehmen, daß die Krisenanfälligkeit gemindert wird. Das Gegenteil ist dann der Fall, wenn der über der Realwirtschaft liegende Geldschleier die Risikoverteilung außer Kraft setzt, ja sich zu einem ökonomischen Paralleluniversum entwickelt. Genau dieser Prozeß hat stattgefunden und jetzt zur Krise geführt. Dahinter steht als alles beherrschendes Movens die Wettbewerbswirtschaft, die den Konkurrenzdruck stetig erhöht, bis der Deckel vom Topf fliegt. Dann kommen so launige Kommentare auch in der FAZ zustande.
Mit etwas Intelligenz finden Sie Gegenstände, die zugleich (!) Konsumgüter und Investitionen sind. Das sind Gegenstände, die zwar mit einem Bein noch in der Arbeitswelt beheimatet sind, mit dem anderen Bein aber schon dem Reich der Freizeit angehören. Viel Spass beim Suchen.
... wurde noch nie so erfrischend verarbeitet wie von Peter Richter. Ich ziehe alle Hüte, die ich je besaß, besitze oder besitzen werde (falls es echt grob kommt), vor diesem plietschen und fundiert fröhlichen Schreiber. Ausgeben, was das Zeug hält! Dafür plädiert ja auch der zitierte, inzwischen jenseitig eremitierte Lebensberater Carnegie. Im Ernst: Gleich morgen früh fahr' ich zu Wempe und kauf' mir den feschen Navitimer von Breitling, den mein Sohn, unvorsorgender Twen, schon seit zwei Jahren trägt, während sein alter Herr an der Börse verarmt, eine blöde Swatch tragend; die Breitling hält auch Meerestiefen aus, in die kein Mensch oder Delphin je ohne Taucherglocke vordringen wird. Wenn ich diese Uhr pfleglich behandle, steigt sie trotz täglicher Benützung mehr im Wert als Warren Buffets eh ziemlich solide Berkshire-Hathaway-Aktie. Herrn Richters Rat ist frappant gut und dürfte auch Herrn Steinbrück gefallen, der seine drögen Felle davonschwimmen sieht, falls der deutsche Michel, wie immer leicht zu unterhalten und zu erschrecken, den Sparstrumpf oder Omas Matratze dem Konsum vorzieht. Richter hat überzeugend recht, und vergnüglich noch dazu. Ohne Flaxxx: Ich werde seinem Rat folgen.
und unsere gewaehlten Vertreter blasen auch noch voll ins gleiche Horn. Statt den Einzelunternehmer zu fund Kleinbetriebe zu foerdern werden lieber Milliarden in Grossunternehmen gesteckt die den Hals nicht vollkriegen konnten ... wann kommt es wohl zur Revolution?
...welch wahren Worte in einer so wirren Zeit...