
Aus der "FAZ" vom 16.6.2007: " "Der Bericht in der 'Bild'-Zeitung hat wohl doch den Umschwung bei der Kündigung des Bundestagsfahrers Konrad Göckel bewirkt, auch wenn er und der Geschäftsführer der Firma RocVin, Norbert Tietke, welche die Fahrbereitschaft stellt, dies gegenüber dieser Zeitung dementierten. Ein Sprecher des Bundestages hatte 'Bild' zuvor jedoch bestätigt, dass die Firma RocVin schon vor der Veröffentlichung mitgeteilt habe, Göckel werde keine Parlamentarier mehr fahren. (…)""
Wäre schön gewesen, wenn nicht ich, sondern FAZ.net das nachgetragen hätte...

Man beißt eben die Hand nicht, die einen füttert.
Andererseits waren Herrn Göckel wahrscheinlich die Kameras zu Kopf gestiegen und da brach die Stammtischweisheit aus ihm heraus. Dumm für Göckel, dass seine einfache Chauffeursweisheit im TV entschieden mehr Schwung bekam als beim Kaffeklatsch in der heimischen Garage, obwohl die angesprochenen Tatsachen selbst, schon seit den Sechzigern kein Geheimnis mehr sind. Politiker - Bodenhaftung = Bundestag.
Ich hoffe Herrn Göckel tröstet folgende Tatsache etwas:
Die Abmahnung ist in zwei Jahren Geschichte - aber die freche Bemerkung bei Jauch landet bestimmt in irgendeinem "Best of...".

Irgendwer ist Fahrer und lobt die CSU. Fahrer fahren Politiker zu politischen Besprechungen in edle Restaurants. Fahrer warten stundenlang. SPD Politiker schicken sie zur naechsten Frittenbude. CSU Politiker lassen sie in einem Nebenzimmer mitessen. Das ist doch echte Solidaritaet und passt auch zur CSU. Ob man sie waehlt oder nicht, chapeau!