Filmszene aus “Munich“

Kino

Spielbergs trübe Quellen

Gab Golda Meir die Mordaufträge? Die Vorlage des Spielfilms „Munich“ über das Olympia-Attentat 1972 ist eine Räuberpistole. Zwei israelische Journalisten tadeln Spielberg. Von Yossi Melman und Steven Hartov.

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Januar 2006 13:44

Spielberg

Peter Arbogast (petarbo)

Im Jounalismus gibt es ein lausiges Credo: Blos nicht tot recherchieren!!!
Genau das hätte Spielberg getan, wenn er sich mit den noch lebenden Zeitzeugen des Sportler-Massakers von 1972 in Verbindung gesetzt hätte.

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06. Januar 2006 10:38

Das ist nicht das erste Mal das Spielberg...

Kevin Pohl (Ballonmann)

...es nicht so genau mit historischen Fakten nimmt. Das wohl deutlichste Beispiel seiner Faehigkeit Fiktion als historische Tatsache zu verkaufen ist "Der Soldat James Ryan." Er nahm ein Geschichtsbuch, behielt einige der Charaktere bei und veraenderte einen grossen Teil der Geschichte nach seinem eigenen Geschmack.

Im Falle von "Munich" hat er sich nicht einmal die Muehe gemacht historische Tatsachen zu sammeln, sondern ein Werk der Fiktion als Quelle genutzt. Und dennoch verkauft er den Film als historisches Dokument.

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