Ein Blatt, das andere gern attackiert, wird jetzt selbst von Journalisten ins Visier genommen

Satireblatt „Canard enchaîné“

Klatschblatt der Republik

Der „Canard enchaîné“, die beliebte und erfolgreiche tägliche französische Satirezeitung, ist selbst in die Kritik geraten. Ein Buch zweier Journalisten deckt seltsame Verbindungen des Blattes zur Politik auf. Die Redaktion reagiert auf die Kritik hysterisch. Von Jürg Altwegg, Genf

Lesermeinungen zum Beitrag

28. November 2008 17:56

"Ente"

Hubert Paul Schilling (hubertpaulschilling)

Daß der 'Canard' Insiderwissen vermarktet, ist doch nichts Neues, oder?

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27. November 2008 19:36

Wer austeilt, muß auch einstecken können.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Mitunter auch mehr, als er zu ertragen bereit ist. So ist es eben. Und so soll es bleiben. Wenn man sich dann jammernd beklagt, wirft das kein gutes Bild auf das eigene Blatt. Gekonnt zurückschießen sieht anders aus. Es darf auch einmal ins Auge gehen, niemals jedoch sich auf persönliche Denunziation beschränken oder sich auf diesem Spielfeld vornehmlich austoben. Also alte Ente: nur Mut, weiter voran wackeln, auch sich - bis zu einem gewissen Grad - benutzen lassen, wenn der Leser es denn wenigstens ahnen kann und der Gegenpart stets damit rechnen muß, selbst unter Feuer genommen zu werden. Und um Gottes willen nicht den Humor, oder was man so dafür hält, verlieren.

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