
So ein Schmarn! Nun ist nunmal die NPD im Landtag, was soll das heillose und sinnlose Aufregen! Die Frage ist doch warum sie im Landtag sind? Wer einmal die Dresdner Neustadt zur Bunten Republik Neustadt kennen gelernt hat, die zahllosen Straßenschlachten an der Scheune etc. (Dresdner Neustadt) der wird die Rechten als das geringer Übel in Dresden sehen. In der Bunten Republik Neustadt (Stadtteilfest)z. Bsp. herrscht nach 22 Uhr in der Regel Bürgerkrieg, indem Linke Chaoten, und da ist Dresden ein Tummelplatz, alles anzünden, kaputtschlagen und werfen, was sie in die Hände kriegen. Sollten Sie je Nachts in die Neustadt mit dem Auto gefahren sein, so werden sie froh sein, wenn der Spiegel noch dran ist und der Lack heil ist. Das sind nicht die Rechten sollten linke Chaoten die keine Achtung vor Eigentum anderer besitzen. Achso die Berichterstattung z. Bsp. der Sächsischen Zeitung wird das nicht erwähnen, dass das Linksextreme seien, warum wohl? Doch Bilder und das eigene erleben sprechen Bände! Und wenn die Antifa noch ein Fest an der Synagoge feiert, wenn Dresden den Opfern der Bombenangriffe gedenkt, wird nirgens erwähnt. Aber wenn die Rechten demonstrieren! Was nun sogar per Gesetz verboten werden soll! Das ist mein Dresden!

Vorab: Ich bin Dresdner und habe absolut nichts gegen München. Zu einigen aufgeregten Kommentaren, die offensichtlich mehrheitlich aus dem Süden kommen, muß ich mich an dieser Stelle aber mal äußern.
@Winfried Schneider: Die im Artikel erwähnte Semperoper ist keineswegs baufällig, sondern bestens in Schuß. Sie meinen den Kulturpalast, der genau genommen auch nicht baufällig ist, sondern einigen Brandschutzbestimmungen (noch) nicht genügt.
@Tobias Braun: Abgesehen davon, daß es in DD mehr als genug erschwinglichen Wohnraum gibt, der deutlich über dem von Ihnen beschriebenen Niveau liegt und man TV und I-Net nun wirklich überall bekommen kann, gibt es auch in M Lokalitäten, die weit unter Durchschnitt rangieren. Konkret erinnere ich mich an ein heillos überteuertes Hotel (Oktoberfest...), in dem es Gemeinschaftsduschen - u. toiletten auf dem Gang u. kein TV auf den Zimmern gab.
@Henry C. Brinker: Es scheint sich hartnäckig das Gerücht zu halten, der Soli würde nur Westdeutschen berechnet. Auch auf meiner Gehaltsabrechnung taucht er monatlich auf - nicht als Zuschlag wohlgemerkt!
@Fabian Knobel: 1966 NPD im Bayr. Landtag, Brutstätte der Republikaner. Wer frei von Schuld ist...

Vielen Dank für den richtigen Hinweis.
Auf einer Eisenbahnfahrt von Leipzig nach Dresden stiegen 2 Eisenbahner dazu, die -nachdem sie feststellten, daß ich ein Wessi bin- viel über die Bahn und Umgebung erzählten und mir auch manch guten Hinweis gegeben haben. Das ist allerdings schon einige Zeit her und ich hatte wohl nur noch das Geldausgeben im Gedächtnis.
Heutzutage fliege ich nach DD und vermisse dabei die bei der Bahnfahrt üblichen und interessanten Gespräche.
MfG
wolf amadeus

Naja, irgendwie hat der Autor wichtige Standpunktevergessen...
In München ist wenigstens die NPD nicht im Landtag!
Der Autor sollte seine Feder nicht mehr vorschnell schwingen lassen - positive Aspekte einer Stadt sind ja schön und gut, aber die negativen Seiten sollten nicht außer Acht gelassen werden.
Oder hat Bayern etwa ein Problem mit Hooligans in Stadien?
Ist die rechtsradikalte Szene in Dresden nur fiktiv?
Wo ist denn eigentlich die höhere Kriminalitätsrate, München oder Dresden?
Wo sind eigentlich mehr Arbeitslose?
Wo ist die Lebensqualität besser?
Also wo wird es sich wohl besser leben lassen?
Gruß

Solange die Dresdner froh sind über jeden Touristen aus München, der hier ein teures Hotelzimmer bucht, zur Sonntagsmesse die leere Hofkirche belebt und im Paulaner gegenüber dem Grünen Gewölbe für einen ordentlichen Basisumsatz an Haxn und Weissbier sorgt, solange gibts an der Städte-Tabelle mit Bayern München an der Spitze nichts zu deuteln. Und irgendwie schmeckt mir der Baumkuchen bei Kreutzkamm in der Maffeistraße besser als am Dresdner Altmarkt. Der für Touristen inszenierte Disney- Zauber mit der frisch rosee-bleusee ausgemalten Frauenkirche macht wirkliche Dresden- Liebhaber melancholisch.
Das Schmerzlichste ist aber das Fehlen einer echten Bürgergesellschaft. Solange wir hier alles vom Soli bezahlen, kann man die Pracht nicht wirklich genießen. Bourgoiser Glanz und "Altes Geld" gesucht: Die 75- jährigen, goldbehängten, millionenschweren, zuckerkranken Witwen mit Reuschel- Konto, diese Damen, die neben Mann, Familie, Haus und Stand für die Kunst gelebt haben und irgendwann für die Kunst sterben, von denen könnten einige mal aus München nach Dresden übersiedeln. Dann sehen wir weiter.

Bei dem Autor geht wirklich alles durcheinander: Fangen wir einmal mit dem kunstgeschichtlichen Wissen an: Er lobt den Dresdner Barock und führt dafür die Semper-Oper auf. Bitte die Bauzeit nochmals nachprüfen. Oder argumentativ: "München will... " Das ist ein Kategorienfehler. Wenn schon, dann wollen die Münchner, aber "München will gar nichts". So kann man fortfahren. Dresden hat eine TU "mit geisteswissenschaftlicher Tradition". So? Es ist schön, wenn der Autor Dresden loben will, und "mein Leipzig lob ich mir auch" (und das als Münchner). Aber wofür braucht er die Schmähung einer anderen Stadt.

Ein Artikel zu diesem Thema ist zugegebenermaßen eine Gradwanderung. Jedoch erschüttert es mich, als jemand der täglich in München verkehrt und im näheren Umland wohnt, wie der Autor in diesem Maße annehmen kann, Hörensagen in eine fundierte Basis umwandeln zu können.
Mich persönlich würde brennend interessieren, wessen Meinung in diesem Artikel wiedergespiegelt wird. Die des Deutschen Volkes? Der Dresdener? Der Münchener? Oder doch nur die des Autors und seines näheren Umfeldes. Zudem sei angemerkt, dass es immer gefährlich ist, Stolz auf seine Heimat (den die Bayern/ München zumeist und ohne Zweifel besitzen) und den Ausdruck dessen der Propaganda, wie sie in der Deutschen Demokratischen Republik statt gefunden hat, anzugliedern.

Übrigens wurde in Leipzig nicht gearbeitet, sondern:
- in Chemnitz wurde gearbeitet
- in Leipzig gehandelt (Stichwort Messe)
- und in Dresden ausgegeben (bzw. gefeiert)
Das ist der feine Unterschied.
Th. Perrey

- es ist ja meine Heimatstadt. Trotzdem finde ich es immer schade, wenn das Aufrechnen und das Neiden losgeht ("Ich bin besser als du, denn ich habe das und das.") München ist eine sehr schöne Stadt mit einer sehr hohen Lebensqualität, allerdings schon aufgrund der Größe und Einwohnerzahl kaum mit Dresden zu vergleichen. Während München auch nach dem Krieg als Hauptstadt Bayerns in jeder Hinsicht wieder wachsen konnte, wurde Dresden zur Bezirksstadt degradiert und die noch vorhandene historische Bausubstanz bis auf einige wenige Prestigebauten vernachlässigt. Dresden versank ins Einheitsgrau. Und wenn eine Stadt innerhalb von nur 15 Jahren nahezu komplett renoviert wird, fällt das natürlich auch deutlicher auf. Erst jetzt ist wieder sichtbar, was Dresden als Ganzes ausmacht (und das ist bei weitem nicht nur das historische Zentrum). Dresden hat zu einem gesunden Selbstbewußtsein zurück gefunden - unüberseh- und hörbar. Also zu etwas, was München ununterbrochen hatte und somit selbstverständlich war. Und wenn ich, der seit 17 Jahren im Großraum Frankfurt am Main lebt, etwas über Dresden lese, sehe oder höre bzw. selbst dort bin, dann stelle ich immer wieder fest: Dresden strahlt wieder - endlich.

Man hat den starken Eindruck, dass der Autor weder die Dresdner noch die Münchner und schon gar nicht deren gegenseitiges Verhältnis zueinander kennt. Der Artikel wäre besser nie geschrieben worden und ist der FAZ in seiner Plattheit unwürdig.

Als Teil der Randgruppe der Sportkletterer darf ich ergänzen: die ersten Felsen erreicht man in Dresden nach einer gemütlichen S-Bahn-Fahrt in einer halben Stunde, in München hingegen erst nach einer Stunde Autobahnraserei. ;-)

So ein Quatsch das in Dresden das Geld ausgegeben wird was in Leipzig verdient wird. Das stimmt nicht. Dresden ist flächenmäßig eine der größten Städte Europas, und im Norden tummelt sich ein Hochtechnologiekonzern am anderen. AMD, Infineon, ZMD usw.; im Umland sind viel Spezialindustrie angesiedelt und und und. Der Unterschied liegt höchstens darin, dass Dresden die Landeshauptstadt ist, was Leipzig neidvoll auch sein möchte, aber nicht ist. Unbestritten ist aber, dass Sachsen zwei starke Wirtschaftsstandorte Dresden und Leipzig besitzt, die noch wachsen und dies im Osten eine eigene Erfolgsgeschichte darstellt.

... ich habe das anders gehört, lieber Herr Wolf Amadeus:
In Chemnitz wird das Geld verdient, in Dresden verwaltet - und in Leipzig schließlich ausgegeben.
Aber das mag die Version sein, die in Leipzig die Runde macht.
Tatsache ist, dass die Städte Leipzig und Dresden noch immer zu den am meisten unterschätzten Städten des Landes gehören.

Der Artikel besagt, dass in Dresden gearbeitet "wird", was sich also nicht auf die Vergangenheit sondern auf das Heute bezieht.
In der Vergangenheit hieß es allerdings, dass in Chemnitz produziert, in Leipzig gehandelt und das Geld in Dresden ausgegeben wurde.

die Champions League gewonnen hat... :-)

So viel Unsinn hab ich selten in einem Artikel der FAZ gelesen, höchstens wenn es in Technik & Motor um den Test von Computern ging.
Aber an einseitige Berichterstattung wenn es um das Thema München/Bayern geht ist man inzwischen ja leider gewohnt.
Ich möchte nicht ins Detail gehen, nur so viel, was nützt einer Stadt das beste Orchester, wenn die Örtlichkeit so baufällig ist, daß aufgrund nicht mehr eingehaltener Brandschutzvorschriften keine Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen??

Wie schön, dass 2 so schöne und gegensätzliche Städte in Deutschland liegen. Dresden hat den Vorteil, dass es noch weiter aus seinen Ruinen wächst.
Ansonsten ist jede der beiden Städte auf ihre Art anziehend, lebens- und erlebenswert in jeder Hinsicht.
Übrigens wurde in Dresden nicht gearbeitet, sondern das Geld, das in Leipzig verdient wurde ausgegeben.
Das ist der feine Unterschied.
w.a.