
Mit diesem Artikel verläßt man die sichere Seite nicht. Gibt es in dieser Sache außer über das persönliche Schicksal nichts anderes zu berichten?

Jede/r der sich auf die Reise zum Gipfel begibt weiß, daß
Abstürze nicht ausgeschlossen sind. Publicitygeile Stars und
Sternchen gab es schon immer. Deren Abstürze sind Legion.
Daß in der Musikindustrie mit härtesten Bandagen gekämpft
wird kann und muß jede/r wissen.
Daß Privatheit und Menschenwürde NICHT Teil des Gesamt-
pakets Ruhm und Erfolg sind, ist jeden Tag und überall zu
beobachten.
Wer das Ticket in die Hall of Fame löst, kann daran auch
zugrunde gehen. Was soll das also? Mitleid?
Ihr habt Sorgen!

Vielleicht gelingt es der sensationslüsternen Presse und Öffentlichkeit ,Frau Spears einfach in Ruhe zu lassen (das ist allerdings eine vage Hoffnung).
Sich an Niederlagen,Zusammenbruch und menschlichen Schwächen zu ergötzen,muß das denn immer wieder sein ?

Ich finde es erstaunlich, dass vielen Kommentatoren dieses Artikels scheinbar nicht bewußt ist, dass der Gegenstand der journalistischen Durchleuchtung hier nicht Britney Spears ist, sondern ein Stück gesellschaftliche Wirklichkeit - nämlich Schein und Sein von populären Ikonen.
Danke für diesen Beitrag. Man sollte immer bedenken, dass die gesellschaftlichen Strömungen von heute die politischen Entwicklungen von morgen bedingen.
Es ist gut, dass (zumindest) die FAZ beständig versucht hinter die Dinge zu blicken. Nicht berichterstattungwürdig? Vielleicht, aber interpretationswürdig.

... liebe Kollegen von der schreibenden Zunft, zumal der herrausragenden. Die Irrungen und Wirrungen des Lebens haben schon so manchen Zeitgenossen nicht nur auf den Boden der Tatsachen gebracht, sondern auch schon mal im Glase versinken lassen. Es gibt dafür genug Beispiele auch im großkoaliertem Einerlei unserer Hauptstadt. Deshalb auch hier gleich von Ab-wrackung zu sprechen ist genau so töricht wie zu vermuten, dass der aufrechte Gang die Tücken der Moral automatisch höher hängt. Sie sollten ein Lied davon singen können. Nicht nur an Aschermittwoch.

Ich frage mich allen Ernstes, was ein derartiger Beitrag in der F.A.Z. -- und darueberhinaus auch noch auf der Titelseite -- zu suchen hat. Reportagen ueber derartige Rampenlicht-Proletarier gehoeren allenfalls in die Boulevardpresse.

Sie nimmt sich neuerdings offenbar etwas ernster und kommt so langsam zur Sache. Irgendwas hat sie noch vor und das ist auch gut so, hoffen wirs.

Wenn man überhaupt etwas dazu sagen sollte, dann das.
Weiter so.

Wenn man überhaupt etwas dazu sagen sollte, dann das.
Weiter so.

Erstaunlich, dass man bei der FAZ den von Spears nahegelegten Faden weiterspinnt. Spears muss in iherer Position als berühmt gewordener Nobody, wie die Container-Big-Brothers and Sister, wie ein Hund der Welt Überlegenheit und Unterwürfigkeit in einem christlichen Deckmäntelchen vorspielen. Sie muss eigenltich gar nichts, aber sie hat ganz offensichtliche eine Strategie, die Methode ist. Spears spielt das Yellow-Press-Spiel.

... nicht wichtigere Dinge, über die man sich als geneigter Leser den Kopf zerbrechen lassen muss...?

Die gerechte Strafe wäre über derlei Auswüchse der Peinlichkeiten nicht zu berichten. Durch stetiges Irgorieren wäre dann auch der Starbonus zu halb so groß!
Es ist doch schließlich unerhört, dass die gute Britney Spears nur teilweise aufgrund Ihrer Sangeskunst berühmt geworden ist. Ebenso spannend die Tatsache, dass eben nicht über die Stimme sondern über die (nicht mehr vorhandenen) Haare im Feuilleton der FAZ berichtet wird!